Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1783432
508, 
Pi erre 
B03" 
Peter 
 2  Cascade dela Verniöre Mont d'Or, mit Staifage. IB58-gr. qu. 
fulio.  
Bei Weigel ein Ahd. auf Chin. Pap. 4 Thlr. 16 gr. 
5) Havin dans le" Cantal. Felsige Landschgft mit Ziegen und 
Hirten, 1833, gr. ruy. fol. 
Weigelv werthet diese Capitallandschaft auf 4 Thlr. 16 gr, 
Iioy . Plerre 1c, Zeichner und Goldschmied, lebte um 1340 m 
Paris. Im Cabinet Paignun Dijunval wird ihm eine Federzeich- 
nung beigelegt, Welche eine Gruppe von fünf Köpfen enthält. Fast 
möchlen wiN glauben, dass dieser P. le Boy mit dem folgen- 
den Eine Person sei. 
BOY, P- I0, Zeichner und Hupferstecher, arbeitete um 1767 zu P3. 
ris. wie wir im Cabinet Paignon Dijonval Nro: 9655 angegeben 
finden, und somit ist er mit dem gleichnamigen Iiimstler in Füsslfs 
Supplemcnterrlsnum Eine Person. Immer könnte er mit dem unten 
folgenden SL de Boy derselbe seyn, so wie man denn das Bildniss 
Peter's des Grossex] bald dem S. de Boy bald dem P. le", Boy zug-e- 
schrieben findet. Die beiden ersten der folgenden Blätter schreibt ihm 
Fiissly zu, das dritte wird ihmim Cabinet Puignon Dijunval beige. 
legt. Auch in der Aretinkchen Sammlung u. s. w. fand man es, 
1) Das Bildnisse; des Arztes R. Vieusseu, angeblich nach ei- 
nem N. Punssin gestochen, und 1708 auch in Sßllabmanier 
lNBlHIDDIC gemacht. 
2) Jenes des Pet. Halle, nach Colombel. 
3) Rev. Pere Charles Toussaint Böcliarle, vicaire cloitral du. 
con "ent des lYlathurins de Paris. Halbe Figur in ovaler Ein- 
 fassnng. Dessine etßgravd par P. le Iluy ful- 
Es gibt Abdrücke vor der Schrift. 
BOY, PCtGP 10; Zeichner und lVIaler, wurde 1784 zu Namour ge- 
bcren, und da sein Vater, ein geschickter Bildhauer, der sich in 
Brüssel niedergelassen hatte, frühe starb, fand er an dem beriihm- 
ten Landsehafts- und Thiermaler J. B. de-"Roy einen Lehrer und 
Freund. Er machte unter dessen Leitung in lHJTZET Zeit rcissende 
Fortschritte, da de lloy- das Talent und die Neigung seines Zög- 
lings wohl zu leiten wusste. Letztere ging vorzugsweise auf Der- 
stellung des Pferdes, eine Thiergattung, welche in allen Werken 
le Ray's die Hauptsache ausmacht. Er malte zahlreiche Pferdestii- 
cke, auch Schlachten und andere Sceucn aus dem Soldatenleben, 
wo Pferde vorkommen, meistens in Aquarell. Diese läilder fanden 
grossen Beifall. De Iluy weueiferte damit mit Langcndyek von Hot- 
ternlam, dem er gleich lsummt. Dem H. Yernet, steht er aber nach. 
Im Jnhre181Ö brachte er eine grusse und schöne Zeichnung zur Aug- 
Stellung, welche die Schlacht von YVaterloo därstellt, und bis da. 
hin als das Hauptwerk des Iiiinstlers betrachtet wurde. Andere 
 grosse Zeichnungen, acht an der Zahl, haben die, luauguration 
seines Königs zum Gegenstande. 
Dieser Künstler hat auch einige Blätter radirt, Miliiärziige, 
Schlachten und Seehäfen vurstellcnd.  
i 
BOY, Peter 199 Bildhauer, der Vater des Obigen, war ein Mann 
vungrossem Verdienste, von Namur gebiirtig. Er lieferte bei 
der Herstellung des grossen Platzes in Bordeaux mehrere Arbeiten, 
unrl nahm auch Theil an der Ausführung mehrerer Monumente, 
die zu Ehren Ludwig XV. errichtet wurden. Später lies: er sich
        

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