Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1783379
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Bovezzan o, 
Giovanni da. - Bovira y Brocandel, 
da der Künstler am Hofe Heinrich Vlll. in London tlmätig wan 
Er führte für diesen Fürsten verschiedene Werlse in Erz und Uhr- 
mor aus, auch das Grabmal desselben, aber nach einem Entwurfe 
BandinellPs. Um 1550 verlor er das Gesicht, worauf der Künstler 
nicht lange mehr lebte. 
BOÜCZZHHO, GiOVZIIIUi da, Maler, wird von Vasari unter die Schi. 
lerdes A. clel Castagno gezählt. Weiter ist nichts vuu Ihm bekannt, 
Roviale , 
Buviale. 
BOVIQO (TUPlJIDO, nennen die italienischen Schriftgteller einen 
berühmten Maiulicamaler, der um 15311 in der lilanufalilimiudes Her- 
zogs Guidobaldo II. zu Fermignami bei Urbino arbeitete. Auch, 
der Meister scheint aus Bovigu gewesen zu seyn, WIE aus den bei. 
den Tellern, die das Museum in Berlin von ihm besitzt, zu er- 
hellen scheint. Der eine stelltNercissus vor, wie er sich im Brun- 
nen spiegelt, und neben ihm sieht man Echo und eine andere 
Nymphe. Auf der Rückseite stehtulie Jahrzahl 1553 und die Klone, 
(raxato A. llovigiese P. Urbinu. Eine zweite Schule zeigt den trun- 
 laenen Silen und eine Nymphe in der Weinlaulie. Auf der Bück. 
seite liest man neben der Jnhrzahl 1551: fraxnto Alic (oder Ales, 
die Schrift ist undeutlich) Bovigiess P. Urbinu, wie F. Tiech (Vey- 
zeichniss etc. S. 45 und 51 bemerkt. Der liiinstler könnte dem- 
nach Alessandro da llovigo geheissen haben, der als Maler de; 
Herzogs in Urbino lebte. 
Ruvigß 2 
Alessandro 
den 
Artikel. 
obigen 
Boviraa 91 maest"), Bildhauer von Alcover, 
Tarragona, arbeitete mit Franc. Grau in der 
teren Stadt. Seiner erwähnt Bcrmudez. 
in der Diöcese von 
Cathedrale der lelz. 
Rovira y Brocandel, Hippohto, Maler und liupfersteeher, wup. 
de 1695 zu Valencia geboren, "und in der Akademie des Evaristo 
lVIunnoz unterrichtet. Hier zeichnete er vieles nach liixpferstichen, 
da er sich ausschliesslich der liupferstecherhunst widmen Wglhe. 
Bovira hatte auch Talent dazu, wie das Titelblatt dßS ersten Ban- 
des des Museo pictorico von A. Paluminu beweiset. Dieser Band 
erschien 1715, wir finden aber kein späteres Blatt mehr von ihm 
angezeigt, obgleich sich der Künstler erst im circissigsten Jahre 
nach Italien begab, um in Rom seine weiteren Studien fortzuse. 
tzen. Hier zeichnete er mit grösstem Fleisse, und copirte die 
sümmtlichen Bilder des Annib. Carracci in der Gallcrie Farnusg, 
Durch diese Anstrengung litten seine Augen, und stellte sich Blöd- 
sinn ein, der nach seiner Riichhehr bedeutend zunalun. Er wüsste 
plötzlich nicht mehr, was er begonnen hatte und zerstörte wie- 
der, was er sonst so gut angelegt hatte. Dieses wiederfuhr ihm mit 
dem Bildnisse des Prinzen "Ludwig, Sohn Philipp lV. Aueh in 
den Kirchen und Palläisten zu Vnlencia findet. man Gemälde, Wg]- 
ehe Spuren seines Blödsinns an sich tragen. Zuletzt wurde der 
Künstler in das grusse Spital seiner Geburtsstadt gebracht, WQ er 
1765 starb.   
Ausser dem oben genannten Titelblatt zu Palominds Museo 
pictorico nennen wir noch folgende Blätter von ihm. 
1) Das Bildniss des P. Domingo Anndon, nach A. Larago. 
2) Jenes des D. Juan de Bibern ITOÖ. 
3) St. Juan Francisco de Begis. 
        

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