Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1783034
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Bothmüller , 
Anton. 
Bottenhammer , 
Johann. 
Botlmuüller, Anton, Maler zu Wien, ein im: lebender Künstler, 
Er ist Direktor der fürstlich Esterhazyscheia Geuiälde-Sammluixg, 
und ein vielseitig thätiger Mann. Er entdeckte ein neues Vepfülh 
ren, Lithographien in Oelfarbe zu colurirexi, welchem er den N3- 
man wOleochallsogralahieß beilegte, wofür ihm der liaiser ein Pri. 
vilegium auf zwanzig Jahre verlieh. 
BOIIIIIIÜHBI; l, Zeichner, ein jgtzt lebender Iiünsfler. ist uns dllrgh 
folgendes Werk bekannt: Vuesaplrtlorcstlues des chateaux, monumens 
et sites de PAIsace. 5 lifte. mxt fext, 1856- 
PlßtllWell, Richard , Bildnissmaler zu London, wird unter alle be- 
sten Künstler seines Faches gezählt. Er ist bcspndeärs glücklich 
in Darstellung schöner weiblicher Charalatqre, wle wxr im Iiunst- 
blaue 183g angegebgn fanden. Mehrere semer Bxlder stellen mi- 
zende weibliche ldeallsüpfe dar. 
Botini, Pietro, Maler, lebte um m; Mitte des 11. Jahrhunderts 
in Rom. Im Jahre 1051 wurde er Mllglißd der Alwdemw von Sr. 
Lucas. 
ROISChBW, vvälSlll, Maler zu St. Petershprg, war Schüler der 
dortigen Akademie, verfolgte aber dann xlx Rom seme weitere 
Bildung. Er malte da Anclroclus, der SLClI vor dem Löwen 
fürehtet. Dieses Gemälde erregte besonders Gefgllen, so das Rot- 
schew in St. Petersburg als Professor der Malerel adjungirt Wurdg, 
Der Künstler starb indessen 1805 in de? Blülhß der Jährc- 
Rotta , 
Rolli. 
BOIIBHIJBCIQÄECOPg Daniel, Maler, wnrcle_ 16,15 in Nürnberg 
 geboren und, wie Doppelmayr benachrxclntet, em gvsChXCliter Iiünsg- 
lcr. Er bossirtc auch in Wuchs. Starb 1705.  
Ptottenhammcr, Johann, Histgrignmaler, wurde, 156,4 zu München 
geboren, und daselbstwxon Hans Tonnauer (Donnauer) unterrichtet, 
da sein Vater Thomas, der als herzugliehet" Hufstallmaler nicht 
viel mehr als Anstreicher war, sich das Talent seines Sohnes nicht 
zu leiten getraute. Tonnauer  auch Thonauer geschrieben  
war indessen selbst kein grosser Meister, aber ein Mann von Bil. 
dung. der auch .von Sandrart geriihnit wird (Vorrede zum zwei- 
ten Bande seiner Akademie S. 212). Weil 91' ihm Naßhfißhlßn über 
bayerische Künstler lieferte.  
Donnauer nahm diesen ihn höchst ehrenden Schüler 1532 in 
die Lehre, wie wvir dieses aus den Akten der Malerzunft in Miin- 
chen ersehen, wo unter dem bezeichneten Jahre steht, dass dieser 
Donnnuer, der indessen nie als Führer erscheint, den Ilans R5. 
teha m er auf sechs Jahre gedungen habe. Nach erstandener Lehr- 
zeit begab sich Bottenharximer mit Unterstützung des Herzogs nach 
Italien, und kam zu einer Zeit in Venedig an, wo 'l'intorettu noch 
thätig war. Botteuhaminer buldigte den Lehren dieses Meisters 
auf das piinlstlichste, und ahmte ihn selbst in seinen oft so ge- 
 zwungenen Stellungen nach. YVie sehr Ruttenhammer den Tintu- 
l rettu zum Vorbilde genommen habe. beweist neben anderen eines 
seiner vorziigliehsteu Werke im Museum des Louvre, welches 
nach Wfnagexi (Kunstwerke etc. III. 555) genz m der _Art der hul- 
len, warmen und flcissigen Gemälde Robustfs gemalt ist, und du.
        

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