Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1782873
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Bosso , 
Rom, 
Nlarlino. 
der 
BOSSO, l, nennt Fiissly im Verzeichnisse 
stecher irrig den Bosse de' liussi. 
vorzügliphsten Kupfer 
ROSSO , könnte 
nenne"- 
aüch 
sich 
einer 
der 
Rossi 
unter 
crwülnnten 
Künstler 
Rosstäuschcr, Clmsuan, Maler. von Zwcibriiclsen; erhielt da- 
selbst seine Llugeudbildung, und ging dann nach München, um 
sich auf der Akademie der lYlalercm zu widmen. Starb dasßlbst 
1855 im 30. Jahre.   
BUS-Wim, GCTQTd V3", von Hotterdam, fertigte viele Patronen für 
die Seidenmanxiihlslixren, und zeichneten nebenbei auch Lan-lschqf. 
teu, Ansichten Vnn Schlössern u. s. w., um! brachte verschiedene 
Figuren an. Diese 'l.cic1inuuge_n_ sind meistens getusclil", und Sei". 
zierlich behandelt. IVlun findet deren in versciiieilenc-ii Sammlun- 
gen. Dann hatte Russurri afich eine bedeutende Kunstsammlung 
die 1785 verkauft wurde. Dieser Iiiinstlex- starb 1772 zu Rultcrdmh: 
BÜSSVÜÜI], NIÜTÜÜ dC, nennt Bermnriez einen finniiindischcii Ku- 
pferslecher, der sich in Madrid nicderliiwss, und vurscliiiwlene ßijlL 
nisse und Andachtshliitter stach. Im Jähre 1671 stach er da; Pm- 
trait von Junn de Avila in halber Figür.  
ROSE, JOhHDl] GOBEHCI); Zeichner und Iiupfcrsteclacr vQn Erfurt 
war um T807" Schüler von Günther in Dresden. Er zeichnen; 
Landschaften, und stach auch solche in Kupfer. 
Bester, 
B oshnf 
und 
Paqditz. 
Plütla, IfIÜTtiÜÜ; Zeichner und liupferstecher von Selienico in Da]- 
matien, ein Künstler von gHISSlEII FiihigLeiten, Vun welchem aber 
nur Sßlflßißlältßl" sprerhen, Sein 'I'l)LlCSillllX' ist chen so unbekannt, 
als sein Geburtsjahr, aus seinen Blättern lilsäi sich aber auf eine 
zwanzigjährige Tiiätiglieit sehliessen. Mniiliiiilet nämlich auf den. 
selben die Jahrzahlen 1553 und 1536, uml wiis daher in früheren 
Schritten iibersein Geburtsjahr zu lesen ist, kann als willliiihrli. 
ehe Annahme betrachtet werden. Venedig war die Stadt, wg ei- 
wahrscheinlich die längste Zeit seines Lebens zuhraehte. 
Beta zeichnetesehr gut, mir in den Extremitäten ist er manch- 
mal weniger "zu loben. Den Grabstieheli führte er mit griisstex: Si 
cherheit, sei es, dass er Iirnft anwenden, uilier mit Zartheit seine 
Vorbilder erfassen musste, In der VVirliung des llellduiihelslas- 
sen aber seine Blätter oft zu wünschen übrig. da er auf die llalb- 
tintcn und die Abstufungen der Tiine weniger Sorgfalt verwandeugf 
als auf die übrigen Theile des Stiehes. Sein Meisterwerk ist-das 
jüngste Gericht nach Michcl Angele, Yvelches ihm 8lI16l]_R0ng 
unter den ausgezeichnetsten Stechern seines Jahrhunderts sichert. 
Im Portraite besitzt er ebenfalls grosse Starke, Einige seiner Bild. 
nisse sind mit hewunclerungswiviirdiger Feinheit behandelt, so dass 
selbst B. Beliam, G. Pencz, Altlcgrevcrs um! andere deutsche Mai-- 
ster hinter. ihm zurückbleiben. Seine Bildnisse Ferdinand L, um 
dulph II. und Albents a Laslso bilden Glanzpunlcte. in Portraitsamm- 
lungen. iBartsch P. gr. XVI. p. 248 ff. beschreibt. H4 Bliittenvnn 
ihm, und macht dabei auf ziveinandere aufmerksam, welche meh. 
rere Challtographen mit Unrecht dem Rom zuschreiben. Es ist dies; 
eine Auferstehung Christi von 1577, und Apvllß, d" den Mar-
        

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