Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1782388
Bohex , 
Nicola. 
403 
nach linksl hinhschreitend; und -das Haupt des HülOfefncg 
 In der 11m 6m n tcnd. " Um den [in f ilie t ein Tuch, u 
links steht am Piedestale des SiiulensSh-aftesigß:lVDlT. Rßlilllltt-li 
 V an dem ändern Säulenstiiicke bemerkt "man die Buchstaben 
Nl- lW-t 11-5 Z. 5 L., Br. 2 Z. 2 L.  
Ö) (5) Die GebiirtChi-isti. Die hl. Jungfrau linietin der Mitte 
 vorn; un'd betet das VW ihr-auf dem Boden liegende Iiiiiil 
an, während Joseph mit der Laterne dasteht. iDie Thiere 
sind ebenfalls in die iiniieligesunlien. Linke kniet ein Hirn] 
zwei andere kommen herbei,- und ein vierter kniet vorn. Den 
_Gruiid bildet ein halbveriällenes Vestibnlum. Dieses Blatt 
ist ohne Namen, aber unzweifelhaft voii-Nicoletto. Die hl. 
Figuren" sind nach Martin Schengauer copirt, Nro. [i seines 
Werkes. H. g Z. 2 L., Br. Ö Z. 3 L. . 
7) (ÄYDie Geburt Christi. Die Handlung geht im Innern e]- 
 aus kverfalleiren äiäbäigleytror. Am Piedestal der Säule zur 
in eii steht: V TV ASCENDIT. an 'enem zur j g 
NlCOLETO DA NIODENA, und iiibcr] dem Nillgßlllll 
eine kleine Vase zwischen nweießosenzweigen mitdeni Buch- 
staben OP. Unten irnCartoiiche: Qui se liuiiiilitat exaltabi- 
wr- H. i5 Z- 2 L.,   
8) (5) Die heil. Jungfrau mit demliincle auf einem Iiissen in 
 Nlitte des Blattes untereiner Baumernppe sitzend. Jesus 
 hält einen Vogel undseginet. vAn deor Burdure das Gewan- 
des liest man: Q3 PVL-CEMLES ET DECOIÄAUFILIA JE- 
RVSALE. In der Mitte ' unten steht: NJJCOLETO. DA 
MODENA, und im Grunde-ist Landschaft mit einem brei- 
lßurFlusse.  5 Z. 5 L., Bin" 3 Z. lO L.  
Q  23) (6  Qßl Das Leben der IMaria, Folge von 15 Blät- 
 äeläl, Walen; Heöinäcke den Sendern di Boiieello beilegt. H. 
  5  , r. .   
Es gibt von dieser Folge zweierlei Abdrücke. wDie Platten 
 wurden von einem alten Meister retouchirt, dieser besass 
aber weniger" Geschicklichkeit als Nicoletto. Letzterer hatte 
seine Platten zart und rein gestochen, glückliche Uebercin- 
 stiminung erzielt und den Köpfen" Ausdruck verliehen; durch 
die Pietouche wurden aber die Striche stärker, mehrere 1-12;- 
pfe verloren Anmuth und Ausdruek- und die Wirkung des 
Helldunkels ist im Ganzen geschwächt. 
Dies ist das allgemeine Kennzeichen der Retouche, ein. 
zelne Verschiedenheiten"bezeichnen wir unter den folgenden 
Nuinern.  
9) (_Ö)hDie Veäiindigämg. hDer Iängelh kniet llinlßs läsld wendet 
sie e en aria ie sie vom etsc eine erie t. en Grund 
bilde? din von einer Säule getragenes Gewölbe. 
w) ä?) lläilie Heimsuchung. lgie dbßltlxäll Iärazuexi steigen lin Mine 
es attes, wie sie sich ei er an hssen. ec ts,   
Eli: dlfrhMiiriz steht Jcgeph niit dEin Stocket incl hinterhdrdr 
isa et ac arias. iese vier iguren s c en auf  
schön gepflasterten Platze vor dem Tempel. einem 
u) (a) Die Geburt Christi. Die heil. Jungfrau, im h. Mine 
äesllälaätes, hütet das dliltighdll, welclsiesl auf der Erde liegt. 
ecis emer man ie iere im ta le, ' runde 
einen Engel, der den Hirten die Geburt desmäleiiäigs ver- 
läifndet. In der Mitte oben erscheint Gott Vater in einer 
orie.  
Der Halfter des Esels ist im ersten Drucke als Riemen 
 gemacht, im späteren aus Stricken.  
i 26'
        

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