Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778695
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Renon , 
Elise. 
Renoux. 
I 
 sen beehrt wurden. Im Jahre 1760 trat er in Dienste des König 
Stanislaus von Polen, an dessen Hof er mehrere Jahre malte um 
dichtete, und selbst auf der Bühne erschien. Nach dem T049 de 
Königs kehrte er nach Frankreich zurück, und nun war es sei: 
erstes Geschäft, der Akademie ein Gemälde, vorzulegen, das ihn 
die Mitgliedschaft erwerben sollte. Er malte 1766 zu diesem Zwe 
cke Christus unter den Schriftlehrern, allein erst 1731 erreichte et 
.4 leinen Zweck durch sein Bild der Aurora am Plafond der Galleril 
des Apollo. Allein zu grossem Rufe brachte er es nie, weder ah 
Maler noch als Dichter und Schauspieler. Zu seinen besten Bill 
dern zählte man die Darstellungen aus dem Leben der heihklung. 
frau in der Charitä-Iiirclie zu St. Germain-en-Layc, den Plafnlttl 
im Münzgebäude zu Paris. einen anderen Plafond im Theater Fa- 
vart, der nicht mehr existirt, und einige andere Bilder, die aber 
jetzt wenig mehr betrachtet werden.  
 Dann lieferte er eine Uebersctzung von Dufresnoy's Gedicht 
liher die lYIalerei, welche Niemand las, und weil seine. Tragödie 
und. et Philomelee 1775 auf dem Theau-e lraileais ausgepfilic-n 
wurde, liess er ein gegen den Schauspieler IeTiain gerichtetes fSenrL 
schreiben an die COIDÖtIiEIISIIIIIHQDIS drucken. Er klagt darin je- 
nen Bühuenhelden der Undanhbarheit u. s. w. an, In den Nou- 
velles des Arts I. 175. II. 157, III. 147. sind drei Aufsätze von 
ihm, welche ihn immerhin als einen gebildeten und in der liunst 
erfahruen Mann beurkunden. Er war aber vom Glücke nicht bc- 
günstiget, und besonders in den letzten Jahren seines Lebens er- 
fuhr er die Härte desselben. Erst 1805 wurde er hesoldeter Se- 
cretair surveillant der Spezialschule, starb aber noch in diesem 
Jahre. Gault de Saint-Germain, und Landen, Salon de 1803, ge- 
ben einige Nachrichten über diesen Iiünstler.  
Renou, Ehse, 5_ 365mm,   
BCIIOUK, Landschafts- und Sclilachtenmaler zu Paris, einer der vor- 
züglichsten, französischen Iiünstler unserer Zeit. Er erschien 1822 
zuerst mit Gemälden auf dem Salon, die aber schon grosse Reife 
verkündeten, und die folgenden "Werke überboten immer die früheren. 
Diese bestehen in Landschaften mit architektonischen Monumenteu, 
sowohl in Frankreich als in Deutschland und Italien, da der Künst- 
ler mehrere Reisen unternahm. 'In seinen Landschaften erscheinen 
meistens interessante Iiirchen oder Capellcn des Mittelalters, Iireuz- 
gänge fvon lilöstern," Burgen und Schlösser, Ruinen aus der rö- 
mischen Zeit, historisch merkwürdige Orte sowohl der Irüheren, 
als der späteren Periode, und alle diese und ähnliche Bildersind 
mit Mßislerscilüfl und in vollhommener Naturtreue vnrgetrageiv 
Viele sind in Privatsammlungen zerstreut. mehrere sind im Cabinet 
Sommerard vereinigt. In der Gallerie des Luxembourg sieht man von 
 ihm eine Ansicht von Bacherach, und im historischen Museum zu 
" Versailles zwei wandere Gemälde. Das eine stellt die Schlacht von 
Peyrcstortes, das andere die Einahrne von Boulon 1131-, Sie sind 
beide in dem- Werke: Gallerics hist. de Versailles von Auhert und 
Outhwaite gestochen. Auch Genrebiltler malt dieser liiinstlsr. V01! 
seinen neuesten nennen wir einen Alchimisten im Laboratbrinm- 
Hauptsache bleibt aber bei Rcnoux immer die In- oder Exteriürß- 
Dann finden sich von Renoux auch zahlreiche Zeichnungen in 
Aquarell. Im Jahre 1850 fertigte er eine lleihe von Zeichnungen. 
welche die merkwürdigsten Züge der sogenannten drei unsterbli- 
chen TageFranhreichs darstellen. Die meisten Zeichnungen beste- 
' hen aber in landschaftlichen und architektonischen Darstellungen,
        

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