Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1782277
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Bosatti , 
Carlo 
Antonio. 
Rose, 
dc 
Bosatti, Carlo Antomq, M81" zu Mailand, wird von Agu- 
stini in seinem Catalugo delle pitture di Milano erwähnt, aber ohne 
Zeltbestimmung. Dieser Rosaui, wahrscheinlich einer der älteren 
Meister, malte das Innere der Flügel von S. Prutasu la Rovcre zu 
Ä Mailand. 
BOSQÜI; RÜSÜtÜ; ein Chorherr von St. Lorenzo zu Maceratafbns- 
sirte schönq Bildnisse in Wachs, und machte auch das lYIudcll 
zur Kirche S. Carlo de Catenari in Rom. Dann baute er anlkei- 
gene Kosten die Jesuitenkirche in Mgcerata. Starb 1620 in der 
Iiraft der Jahre. Bagliune erwähnt seiner. 
BOSEICO, FPHUCGSCO, nennt Filssly einen Iiupferatecher, welche;- 
ngclx Dominichino ein Blatt gestochen hat, welches die heil. Cäci. 
lia vorstellt, wvie sie sich weigert den Götzen zu opfern. Dies; 
ist wahrscheinlich unser Francescu Rosa. 
Bosbach, Johann Friedrich, Hupferstecher zu Leipzig, nahm 
sich den Bernigeroth zum Vorbilde, und stach um 1725  45 zahl- 
reiche Bildnisse in der Manier desselben. Viele sind nur mittel- 
niiissige Arbeit, zu den besseren gehören: 
1) Das Bildniss des Malers Franz Christoph Freund, grosse; 
Oval nach Manyocliy. 
2) Jenes des Malers D. Hoyer, nach Kupetzky, fol. 
5) Henricus XI. Comes Butlienicae, ful. 
4) Henritta Catliariiia nata Baronesszi de Friesen, fol. 
5) Das Portrait des gojälirigen Iiurth, ß. 
ROSOhYVElII, finden wir einen neueren Hupferstecher genannt, der eing 
heilige Familie nach Ciiinmuccini gestochen hat. S. auch Rosschwei], 
BOSCIUS, JllllllS HQTÜUUS, s. Hortinus. Dieser Kupferstechep 
scheint in Rom gelebt zu haben, da das erwähnte Blatt im Verlage 
des Dom. de Rubeis zu Rom erschien. Es hat den 'I'itel: Callisto 
Jovem sub Dianac forma experta prodito crilnine e coctu virginiu 
eJecIa.   
Rose, Jean Baptist de 1a, Maler und Zeichner, wahrschein- 
lich von Aix in der Provence gebürtig. machte sich um die Mitte 
des 17. Jahrhunderts als Lanrlschafts- und Marinemaler finän 
riihmlichen Namen. Seine Bilder wurden im In- und Aus an e 
gesucht, in der Folge scheinen aber viele zu Grunde gegangen zu 
seyn, oder sie gelten unter einem anderen Narnen. Dann haben 
haben wir nach ihm auch eine Folge von radirten Blättern_, die 
der Zeichnung nach gewöhnlich einem unbekannten Chevaher de 
Bus oder Raus zugeschrieben werden. 
Es ist dies eine Folge von 12 Blättern, welche Landschaften 
mit Ruinen, Gebäuden, Marineu etc. vorstellen. qu.  "Diese 
Blätter hat C. Merian gestochen, und selbe 1656 dem Churfursten 
von Mainz, Theodor Caspar von Fürstenberg, dedicirt. Jedes _der 
Blätter ist: Chevalier de Rose del. Caspar Merian fecit, bezeich- 
nct. Es muss aber Abdrücke ohne Namen des Zeichners geben, 
da hier und da der Zweifel obwaltet, ob man sie einem Chev- de 
Ros oder Itoos zuschreiben soll.
        

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