Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1782032
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Rosa , 
Aniella 
Rosa, 
Frzmcesca- 
dem Bildhauer Michael Loyen, der mit ihm einer der Anführer "m, 
,als Nlajestiitsverhrecher mit dem Schwerte hingerichtet. Diese beide; 
Iioritzer haben wahrscheinlich den Dom in seiner jetzigen Geuah 
beendet, namentlich die Faeade, welche ein Werk des 15. Jnhp 
hunderts ist. Sie ist in der späteren, mehr decorativerl Weise  
geschmackvoll gebildet, wenn auch in den "Iheilcn nicht nach ühen 
einstinuuerlrlein System ausgeführt. Es haben sich alte Baurisw 
erhalten, wovon einer von lioritzer herrühren könnte. Besonders 
teressant ist derjenige, der statt der gegeninjiirtigen zwei llnvullen_ 
deten Thürme auf den Seiten, einen Thurm in der Mitte exithiilt. 
Beide zeigen die späten, mehr willliührlichen Formen des 15. Jahp 
hunderte, diese jedoch sehr harmonisch in das Ganze verschmol- 
zen, und das letztere ungemein schlank und kühn emporgcführt, 
Abb. des Domes s. Popp und Büleu, die Architektur des Mittel- 
alters in Regensburg.  
R058, Anlßllü dl l Malerin von Neapel, war Schülerin von Massimo 
Stanzioui, und daher auch unter dem Namen Aniella di Mnssimo bc- 
kaunt. Lanzi sagt, man kiinnte sie die Sirani der Schule von Neapel, we. 
gen ihres 'l'alentes, ihrer Schönheit und Tudesart nennen, nur das; 
Sirani von boshaften Ausländern vergiftet wurde, liosn aus Eifeh 
sucht von ihrem GemahlcA. Beltramo. Sie lernten sich in Massimoß 
Schule kennen. Aniella half ihm in seinen Arbeiten, und beide 
entwarfen zuweilen Bilder, die der iweister nachhehr so attsmalte, 
dass sie für dessen Werke verkauft wurden. Auch Fertigteisie 
deren in seinem Namen; besonders lobt man die Geburt und den 
'I'od U. L. F. in der Pietii, woran aber Massimo ebenfalls Thgü 
haben soll. Starb 1649, ohngefähr 56. Jahre alt. 
Rosa, Augustin, ein italienischer Künstler, soll gegen Ende de; 
13. Jahrhunderts in Rom die Phelloplastilt erfunden haben, wurü, 
berwir im Artikel des C. May ausführlich gehandelt haben. 
R053; Burtolüme dela Beiname von B. Torreggiano. 
R053, Carlo d], Maler von Bitonto im Nenpolitanischen, War 
Schüler von Massilno Stanzioni , bildete sich aber spiiter nach an- 
deren Meistern weiter aus. In Rum studirle er Ilatheks und G, 
BenVs Werke, sowie jene des Guercino, nach seiner Rückkehr 
schöpfte er aber aus den Werken des lYl. Prctl. und gewann da- 
durch in der Zeichnung und im Helldunkel grusse Einsicht, wie 
Domenici versichert. Er arbeitete um 1005 im Neapulitanischen. 
ROSE, CIiSIOfOPO, Maler von Brescia, der Neffe des Stefano 
Rosa, war wie dieser ein vertrauter Freund 'I'irian's, dessen Bit- 
der sie manchmal mit Architektur schmückten. Sie waren berühmte 
Perspelttivmaler. Zu Brescia und in Venedig waren in Palliisten 
bewunderte Werke von ihnen. und besonders wurden jene des 
Dogen Pallastes angestnunt. Palladiu, Sausovino und Barbaro Wg. 
ren ihre Vorbilder. 
Cristolbro starb 1576. Stefano arbeitete um 1572. 
B086, Flllmio, s. Ph. Peter Bons. 
B088, FFÄNCQSCO, Maler aus Neapel, s._Pacecc'o. Er nannye sich 
gewöhnlich Pacecco di Rosa, daff aber nicht nur den) Spiilucr Pa_ 
checu verwechselt werden. Er m; der Ohcun der Amella du Rum,
        

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