Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1781878
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Booland, 
Roos, 
Jan. 
BÜÜIQTN], A-y Zeichner, lebte in der ersfen Hälfte Eles 18.Jnhrhun_ 
derts in Brüssel. J. B. und G, M. Probst stachen mehrere Ansich- 
ten dieser Stadt nach ihm. 
ROOFB, Jükßb dß, genannt Rorus, Maler von Antwerpen, erhielt 
den ersten Unterricht von L. van den Bosch, kam dann zu van 
der Schiior, und war schon wohl erfahren, als ihn J. van QP_ 
stal in sein" Haus aufnahm. Da copirte er einige Gemälde von 
Rubens, van Dyck und Teniers, die später für Originale verkauft 
wurden. Die Zahl der Stalfeleibilder, welche Rurus mit Opsml 
ausfiihrte, ist sehr gross, da sie fast alle deutschen Höfe damit vqr- 
sorgten. Von unserm liiinstler sah man zu Antwerpen und iii Lö- 
 wen auch Declienstiiclse, die abcr'vvahrscheiiilich alle zu Grund. 
gegangen sind. Er {lind iiiit seinen Arbeiten grossen Beifall, da sie in 
Zeichnung und Färbung sich empfehlen, besonders jene seiner spä- 
 teren Zeit, die auch durch griissere Wahrheit des Ausdrucks erfreuen, 
Ruore starb iiii Hang 17117 im 61. Jahre. J. Piint hat 1756 sein 
Bildniss gestochen, und ihn iiialend dargestellt. S, auch Riiqi-is, 
B005, Cüjßiall, Maler, der Sohn des Rosa von Tivoli, malte Land- 
schaften mit Thieren, auch Schlachten und einige andere Darstel- 
lungen, ilnch gelangte Gl"HlCllll 1:11 dein Bulle, wie  fol. 
genden Künstler. Er liess sich iirNVieii nieder, und bluhte da. 
selbst um 1755. Joseph Itoos jun. ist sein Sohn- 
B008, Jilliüb, genannt Rosa von Neapel, war der S_0bn des Philipp 
Beos (Rosa rli Tivoli)'„fand aber an H. Branfil semen_ Lehrer. Er 
malte Landschaften mit Vieh, mit eben so kuhnem Pmsel als der 
Vater, er wusste aber nicht den Charakter uhd die Bedeutung hin- 
einzulegc-n , wodurch selbst die lässigsten Bjlder de? Rasa di Ti- 
vuli noch ansprechen. Auch an Correkthelt der Form steht e; 
dem Vater nach. Das Tlodesjahr dieses liunstlers 1st unbekannt, 
Der Vater starb 1705.   
B008, Jan, Maler, genannt Gio. Rosa, wurde 1591 zu Antwerpen 
geboren, und anfangs von J. de Wael unterrichtet, worauf er un- 
ter F. Snyders sich weiter übte. Später ging er nach Italien, hielt 
sich einige Zeit in llom auf und licss sich zuletzt in Genua nie- 
der, WO 1658 slnrb. Dieser Künstler malte Blumen , Früchte und 
'l'l'iierc, alles mit grosser Naturwvahrheit, so dass er durch Seine 
gemalten Fische und Hasen die Batzen uml Hnnnle täuschte, wo- 
rin Soprani die Erneuerung eines VVunclers IICS Zenxis Grlitrnnß 
Auch Figuren und Bildnisse malte dieser liiinstler. In: Kirchen. 
stziate und zu lluxn, dann auch in Genua gab es viele Werke die- 
ses Iiiirxstlers, meistens Thierstüulse. In Italien war er unter dem 
Namen Gio. Rosa bekannt. R. Sadeler stach nach ihm die Erwe- 
clsung des Lazarus und L. Iiiliau die klimmellährt Mariä, sq wie 
eine Allegorie: E'elicitas betitelt. 
B005; Jan, Zeichner und Maler von Middelburg, war im Schiffs- 
bau sehr erfuhren, und malte auch gewöhnlich Marineu n-{xt Schiffen. 
die von Kennern gepriesen werden. Dieser Hüustler arbenete schon 
im ersten Uecennium uusers Jahrhunderts. 
R005, Jan, Maler von Amsterdam, bildete sich dagelbst zum Iiünst- 
1er heran, und ging dann gegen Enfie des vuxjscn Jahrlnuxulel-gs 
nach Dresden, Wo er durch seine Blldnxsse Benkull erwarb. Sp;
        

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