Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1781790
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Bon , 
J uzm 
Antonio. 
Boncalli , 
ChPiSfOfIIUO. 
B-Ün: JÜQÜ Antoniß, Bllnlhaher von Grandas rle Sallmc in Ashb 
rien, blühte in der ersten Hälfte des achtzehnten  
Er führte für die Kirchen zu Muclrivl und in_ Tulelclo, für die 
liliister von Muntscrrate, S. Millan etc. viele Statuen und A]_ 
tiire aus, Alles im schlechten Gesclimacke jenen-Zeit behandelt. Ben 
mudez nennt mehrere seiner gcschmnclelnsexx Arbeileuw Nach 1720 
dürfte er nicht lange mehr gelebt haben. 
B011, Eiluaril dB, Minialurmnlcr, einerderausgezciclmetsten liiinstl, 
ler seines Faches, wurilß- 1812 1-11 Swolllwll" gebmenyund 7-0111. 
Militiirstanile bestimmt , su dass er du!" Üuust HUF In seinen 
Nebenstunden obliegen konnte. Er gelangte zu dem 13111150 Eines 
OlIiziei-s, nalim aber später seine Enllzissiiiig_ und wlrlnwte sich aus- 
schliesslich der Malerei. Im Jahre 183i) girigfle Run nach Miin. 
clien, wo er im Verlaufe der Jalire viele Bildnisse und auch histu- 
rische Darstellungen malte, rlie bei der Ausstellung im Lokale des 
liunstvereins immer ihre Bcivunglerer fanden. [in Jallrßjlillä Wurdg 
de Bon k. bayerischer llof-Miiiiaturiiialer. Das von ilim gemalte 
Iiilclniss des Geheimrathes von Leqiilinrrl ist düPCh Lithographie 
bekannt.       
ÜODCäIlli, CPiSIZOfäIIIO, genant il Cavaliere delle Pomerance, von 
seinem Geburtsorte Pumcrancio, war Schüler von Nicole Circig- 
nanu, und anthngs dessen Iiunstgeliihrte, nur schadc,_(lass beide 
nichts Ausgezeichnetes leisteten. Indessen findet Lanzt dennoch 
einige Bilder vortrefflich, bemerkt aber, dass sich Roncalli in Fe]- 
deru und Gründen, in den verkürzten Köpfen, den vollen und 
runden Gesichtern zu sehr wiederhole. Seine Zeichnung nimm; 
er ein Gemisch von Florentinischem und Riimischem. In Wamlge- 
niiilden liebte er ein heiteres. glänzendes Colurit, in Oelgelnäildeii 
brauchte er ernstere und gemässigtere Tinten und verband sie zu ei- 
nem allgemeinen ganz ruhigen und santten Tone. Auch brachte 
er gerne amnuthige Landschaften an. So bemerkt Lunzi, und 
dann zählt er einige der besten Bilder des Meisters auf. Darunter 
gehört der Tod der Saphira und des Ananias in St. lYIaria degli 
Angeli inlium. in der St. Peterskirche daselbst in Mosaik wiederholt. 
Ein zweites lWIosaik daselbst stellt die Darstellung im Tempel dar, 
woher die Gapc-lle den Namen rCapella della presentäzioiaets hat. 
Das Original ist in SLAlVIaria degli Angeli. In dieser Iiirche sind 
auch noch andere Bilder nach Cartons dieses liimstlers in Mosaik 
gesetzt, besonders jene der Iiuppel der Clementina. Im Lateran ist 
die Taufe des Constantin, ein grosses Gemälde von liuncalli. Dann 
schmückte Honcalli unter Gregor X111. die zweite Arkadenreihe des 
ersten Stockes der Loggien auch mit Arabesken, die sich aber von 
denen des Gio. da Udine sehr entfernen. Sein ausgezeichuetstes 
Werk ist die liuppel von Loreto, wo er viele Figuren anbrachte, 
und besonders die Propheten grossartig zeichneten Im Schatze die- 
ses Heiligthums malte er mehrere Scenen aus dem Leben der heil. 
Jungfrau, die aber nicht alle gleich gut sind, besonders in Rück- 
sicht auf Perspektive. Diesen bedeutenden Auftrag bekam er durch 
die Gönnerschaft des Cardinals Crcscenzi mit Carravaggio zugleich, 
der ihm dafür durch einen seiner Meuchler das Gesichyzerfetzen 
' 11855, und mit Guido Kenia der darin seine Rache suchte, dass er 
sich der Bevorzugung würdig zeigte. Später war Bonealli in den 
Städten von Picena sehr beliebt, welche desshalb voll von seinen 
Bildern sind. Die heilÄ Palazia in deren Kirche zu Osimo, in Sh 
Severin das Noli me tangere und in S. Agostinu zu Anconba zählt 
Lanzi zu ltoucallfs auserlesensteiz Bildern, und für dessen beim
        

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