Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1781272
292 
Hö clzel , 
YVilhelm. 
Boedel, 
Joh. lYIich- 
ren, und darunter ist das Gemälde, welches die Vermählung (h, 
in's des Erlauchten vorstellt, Röcliehs Werk, naclrder Ansieht ei- 
niger Critiher eine zu reiche Cunipusilion. Der Iiiiustler hat, um 
viele Figuren anbringen zu können, dieselben in etwas zu  
nem Nluassstabe gehalten, und nicht durchgängige Deutlichkeit er- 
zwecht. Unter den Köpfen sind aber viele von schönem Charnlq- 
ter. Die Färbung ist lslar und die Ausführung sehr ileissig. Diese 
Frescuxnalereien wurden von den Malern (W. Iiaulhach, E. für. 
ster, C. Zimmermann, G. Hiltenspergßr,  Lindenschxniclg, am) 
griissenlheils eigenhändig lithugrayhirl und H! der Cultzfscliexi Iland- 
hing herausgegeben, 16 Blätter (in. iol. Eine andere Folge ab 
schien bei l-lerruiann in München. Riicliel geb auch eine Beschre; 
bung dieser Fresken heraus. Andere Arbeiten dieses treülichen 
Künstlers befinden sich im neuen Iiönigsbaue, wu Iiiöllig Lach 
wig eine wahre Gallcrie von neueren Werken der IILIIISI schuf. 
Böchel malte im Schlafzimmer des liönigs Bilder aus Theocrit, um] 
im Gesellsehaftszimmer alle Scenen aus Sophucles bis auf zwei, die 
von Hausen ausgeführt sind. Die Compositionen dieser Bilder sind 
von Hess und Schwanthaier. 
Nach Vollendung dieser Arbeiten betrat dcrliiinstler ein anderes Feld 
der Tliiitigiieit. Erwvurdeals .Maler an der kgl. Porzellantnanulalitur in 
Miinelicu angestellt und leistete in der Abtheilung tur (ilesmalerci 
viel zum Iluliine dieser Anstalt. Röcke] componirtc mehrere Bilder, 
die von anderen daselbst beschäftigten Künstlern nusgefiihrt Wut- 
den, und malte auch selbst auf Glas. in der niaiestiitisehen Kir. 
che der Vorstadt Au ist das Fenstergemälde, sielches die Hochzeit 
zu Cana vorstellt, in CUIDPUSiIiOH und Ausfuhruiigsein Werk. Diä- 
ses Bild ist eiiiläch und sprechend, die Formen sind ausserordent- 
lich schön, und die Ausführung namentlich in den lebenvollen Kö- 
pfen, hoch gesteigert. Auch die Farben sind von glänzender Schön- 
licit und Kraft. Der an der genannten hlanufnlatui- angestellte Ma- 
ler F. Eggei-t gibt in neuester Zeit die prachtvoller: Fenster der 
Mzirialiiillliirche in auf Stein radirten Nachbildungen heraus , die 
selbst zu den ausgezeiclinetsten Leistungen dieser Art gehören. Dann 
malte lliicliel auch kleinere Bilder auf Glas, thcilweise auf einzelne 
Glnstaleln, die, frei von der Bleiverbiriduiig, von ausserordentlieher 
Wirliiiiig sind. Ein Bild voll des licblichslcxi Ausdrueltes und edel in 
der Zeichnung ist eine Ddadonna mit dem Binde, in grdsserem Formate 
iiir die [lose einer von Lnssaulx neu erbauten Iiirelie in Coblenz, 13.11 
vollendet. Leider sind die von diesem ti-elliichen Iiiinstler aus- 
geliihrten Werke nicht zahlreich, da iliu seine scliwiiehliche Gc. 
sundheit in den letzteren Jahren liiiulig an_der Arbeit hinderte. Bei 
allen ltörlicrlichen Leiden blieb aber sein Geist stets ungetrübt. 
Auf das Sierhbett hingestrcclst schrieb er 1840 eine Novelle, die 
unter dein Titel: Die Beteriu an der Mariensiiule in lYlünchcn, ge. 
druckt wurde. und schnell zwei Auflagen erlebte. Ini Jahre 1345 
starb dieser liiinstler. 
300d, l, fMaler, bildete sich auf der Akademie der Künste in C0- 
yanhägen, und reiste dann zur Furtsetzlmg seiner Studien nach 
Rom, wo er um 1859 thälig war. Er malt historische Darstellun- 
gen und Genrebilder.  
Es finden sich auch radirte Blätter von J. Roed. 
BOCÖCI, 301131111 Michael, [Zeichner und Arfzhitckt. ggh. zu ÄC0_ 
burg 1753. War ein im theoretischen und prakusclzen Tljexle, beson- 
dern auch in der läerspelative sehr erfahrener Mann. Lr war Hut;
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.