Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1781227
Bodrigxxez, 
Cristobnl. 
 Bodriguez, 
Giov. 
Bern. 
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Ptodriguez, Cflüßbal, Bildhauer zu Toledn, der Zeitgenosse de; 
Alfonso und Alvur, wvar 11113 ebenfalls bei der Auschmücltung der 
Facade des Domes thiitig, wie aus dem Doinarchive crhellet. 
ßßdrlgllßz, Dlegüyßildhauer und Architekt von Sevilla, zierte mit 
Sebastian Ilodriguez den Capitelsaal, die grösscre Sahristei und die 
Capelle der lielche mit ihren Arbeiten. Sie erhielten vor mehreren 
anderen den Vorzug. lm Jahre 1550 wurde desswegen ein eigener 
Concurs veranstaltet. So behauptet ßermudez. 
ßßdrlgtwz, DICQO, Bildhauer zierte lltii mit anderen geschickten 
Kleistern den Thurm der heiligen Iiirche zu Toledo, unter Leitung 
des Alvar Gomez. 
[iodrlguez , F111 Domlngo, VlVIaler, ein geborner Portugiese, licss 
sich in Salamanca nieder und wurde claselbst besehnhter Augusti- 
ner. Er malte um 1682 mehrere Darstellungen aus dem Leben sei- 
ner Ordensbriiiler, und zierte damit das Iiloster. Ponz und nach 
ihm Fiorillo geben Nachricht von ihm. 
BOÖTIgUOZ, DUEITIC, Goldschmied aus der Nähe von Sevilla; arbei- 
tete um 155d mit grossem Beifalle. In dem bezeichneten Jahre fer- 
tigte er mit lVlanucl Fernandez zwei grosse Iielchtcller, und ver- 
zierte sie mit ganz feinen Reliefs. Diese künstlichen Teller lies: 
die Carthause von S. Maria de las Cuevas fertigen, wie Bermudez 
aus dem Archive des Itilosters ersah. 
PlOdTlgtICZ, Guovanm Bernardlno, MaleqAlfonsds Sohn, wurde 
1600 in Messina geboren, und von seinem Vater zum Gelehrten- 
stande bestimmt; allein die Iiunstbestrehungen desselben und seines 
Oheims Luigi bestimmte ihn zuletzt ebenfalls sich der Malerei zu 
widmen. Hierin unterrichtete ihn Luigi liodriguez, und als dieser 
zum zweiten Male nach Neapel reiste, begleitete ihn auch Bernar- 
dino dahin. Hier lebten sie mit aller Liebe der Iiunst, und schon 
hatte Luigi seinen Ruf gegründet, als er der Rache des Belisario 
erlag. Jetzt schloss sich der fromme Bernardiimo, der den Tod sei- 
' nes väterlichen Freundes tief empfand, an Dominichino an. Er lag 
 unter Leitung dieses Meisters unermüdet der Kunst ob und ern- 
tete reiche Friichte von diesem Studium; allein Belisärio und Spag- 
nolctto hatten sich jetzt auch gegen Doniinichino versclivroren, so 
dass dieser nur durch eilige Flucht dem Niet-derben entging. llo- 
driguez war jetzt in Neapel allein, aber sein hebenswurdiger Cha- 
rakter und sein versöhnlichcs Gemiith machte den Neid und die 
Biiswilligkeit seiner Iiunstgennssexl verstummen. Er fuhr fort zu 
zu malen, in einer dem Dominichino verwandten Weise. Seine 
Werke gefielen, weiLsicli in ihnen eine gewisse Anmuth und Ge- 
wähltheit der Formen oßcenbaret. 
 Diesen Vortheil hatte er schon durch seinen Oheim gewonnen. 
Sein erstes Bild, welches er in Neapel ausstelltß, war die heilige 
Catharina in St. Maria la nuova, und dann führte er ein bewun- 
dertes Gemälde fiir die Iiirche de] Giesu nuuva aus, Welches die h]. 
 Jungfrau mit dem Iiinde und mehrere Heilige vorstellt, in der 
Weise des Domiuichixio. [n einer Capelle dieser Kirche malte er 
St. Carolus in einer Glorie von singenden und spielenden Engeln, 
ausgesuchte Formen mit aller Zartheit eines Dominichino gemalt. 
Fiir den Hauptaltar der liirche der Madonna clel Soccorso malte 
er die heil. Jungfrau mit dem Iiinde, wie sie dem Teufel eine 
Seele entreisst, unter Gianbcrnardinds Oelbildern das vollendetste. 
Nach dem 1619 erfolgten Tod des Guiseppe Cesari wurde er beaut.
        

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