Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778585
Beni , 
Guido. 
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15) Der heil. Hieronymus im Gebete vor dem Crucifixe am Ein- 
gange der Grotte, nach links gerichtet. H. 7 Z. 10 L., 51-, 
 5 Z- 2 L.  
Es gibt eine sehr täuschende anonyme Cnpie. die man 
nur an den Linien unterscheidet, welche rechts über dem 
Baumaste eine YVolke umgriinzen. Diese XVolke hat der 
Copist weggelassen. Bartsch fig. 5. A. Eine andere Copie 
ist von der Gegenseite, und eine dritte unvollendet. Beide 
von Bartseh nicht genannt. 
16) Eine als ÄlVissenschaft allegorisirte sitzende Frauengcstalt, 
mit dem Zirkel in der Linken, und einem Tiifclchen in der 
anderen. Im Grunde rechts ist ein kleiner Genius, der seine 
Feder in das auf dem iTische stehende Tintenfass taucht. H. 
5 Z.' 6 L. und 4 L. Rand, Br. 6 Z. 6 L.  
17) Amor, fast en face, nur etwas nach rechts gerichtet, wie er 
mit beiden Händen den Bogen über das linke linie zerbricht. 
Sehr leicht radirt. H. 3 Z. lt L., Br. 1 Z, lt Z. 
13) Zwei Kinder, welche auf ihren Schultern ein Drittes tragen; 
das mit beiden Händen ein Teller empor hiilt, auf welchem 
drei Gläser stel-Ün. Diese Gruppe ist nach links gerichtet. 
H. 5Z.2L., ndYngL. 
Bartsch kennt von diesem seltenen Blatte zwei verschie- 
dene Abdrücke: 
I. Das linke Bein des getragenen Kindes ist nicht sichtbar, 
da es ausgekratzt wurde, indem Guido dasselbe vielleicht 
nicht schön genug fand. Wenn aber dieses der Fall ist, so 
dürfte es einen Abdrucl-f geben, oder doch wenigstens 
einen Probedrucl-t gegeben haben, der dazu bestimmt 
hatte. 
Flaminio Torre hat diese Zeichnung ebenfalls gesto- 
chen, aber Guido selbst sie nicht wiederholt, wie Einige 
geglaubt haben.  1 
ll. Das Bein jenes Kindes ist gezeichnet, aber etwas schwä- 
cher, als das Uebrige, da das Scl-ieidewasser nicht ge- 
nug durchgegriffen hat. 
19) Das Portrait PaFst Paul V., Biiste, fast en face , ein wenig 
nach links geric ttet. Er trägt C1119 Haube von Sainmt. lm 
Cartouche unter dem Ovale steht! _PAÜLÜ5. V. PONT. MAX. 
Antonius Carauzanns torrnis. Ein seltenes Blatt. H. (j Z. 
  
.20) Büste eines bärtigen Alten, in Dreiviertelansicht nach links, 
die Augen nach dem Himmel erhoben. Der Bart und die 
Haare sind fast nur im Umriss, das Ganze ist aber geist- 
 reich und leicht behandelt. B. 5 Z. 10 L., Bin-ä Z. 
21) Büste eines Alten mit langem Barte, in Dreiviertelansieht 
nffßh links, und im Buche lesend, welches er in der "Linken 
hält, wovon man aber nur die fünf Finger sieht. Dieses 
seltene Blatt ist sehr leicht und geistreich behandelt. H. 5 
  _ 
27,) Büste eines Alten mit langem gekräuselten Barte, fast im. 
Profil, nach links sehend, Sein Mund ist sprechend; die 
Haare sind kraus, und im kleinen Rande oben bemerkt 
man einige Versuche der Nadel, neben anderen Iiritzlungen 
ein Weinlaub. H. 3 Z. 5 L., Br. 1 Z. 4 L. BEI Wßlßßl
        

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