Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778575
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Beni, 
Guido. 
im Grunde Joseph, sitzend mit dem Stricke in der Hand. 
Zwei Engel in der Luft streuen Blumen. Die Engel sind 
ganz mit dem Grabstichel retouchirt. H. g Z. 2 L., Br. 7 Z. 
g L. Bei NVeigel 2 Thl. 12 gr. 
Es gibt von diesem ßlatte eine Copie, die nach Bartsch 
von L. Luli herrühren diirfte. Sie ist eben so breit, aber 
nur g L. hoch. Ueber ein anderes Merkmal am Umrisse 
einer Wollte, s. Bartseh pl. II. fig. A. Zwei andere, Bartsch 
unbekannte, schöne Copien sind leichter zu erkennen, da 
sie von der Gegenseite genommen sind. 
9) Die heil. Familie I. Maria. im Profil nach links, sitzt an 
einer Arkade, und zu ihrer Rechten ist das Kind, welches 
einen Zipfel des Mantels fasst. Links Weiter zurück sieht 
man Joseph mit einem Buch in den Händen, gehend. H. 3Z_ 
5 L. mit dem Bande, Br. 5 Z. 5 L-  
Von (liesem Blatte, dessen Darstellung auch von Farme- 
giano seyn könnte, gibt es zweierlei Abdrücke: 
I. Vor dem Namen Guido's. Bei Weigel 2 Thl. 
U. Links im unteren Rande: Guido Iieni fecit. 
10) Die keil. Familie II. Die obige Darstellung, aber von der 
(iegenscile. Joseph sitzt vor einem_Tische, _stützt den Kopf 
auf den linken Arm, und legt die rechte Hand auf das 
Buch. Dann brachte Guido in der Luft zwei Blumen streuende 
Engel an. Links unten steht: GVlDVS BENVS INVENTOR 
ET INCIDIT. Im unteren Rande: Maria mater gratiae etc. 
H. 8 Z. 2 L. mit dem Rande, Br. '5 Z. 7 L. 
I. Vor dem Namen des Meisters, Bartsch unbekannt. Bei Wei- 
gel 5 Thl. 
II. Mit dem Namen. Bei Weigel 2 Thl.  
I1) Die heil. Familie III. Die obige Darstellung. mit dem Un- 
terschiede, dass Guido den kleinen Johannes anbrachte. wie 
er die Hand der heil. Jungfrau küsst. Joseph stützt si_ch auf 
seim-n rechten Arm. und blickt nach Johannes hin. Die 
Engel in der Luft fehlen. H. 7 Z. 4 L., Br. 5 Z. 1 L. 
Es gibt eine sehr genaue Copie, die man oft für eine 
vierte YViederholung genommen hat. Rechts an der Wiege 
steht der Name des Meisters, und daran erkennt man die 
Copie. H- 7 z- 5 L-i BY- 5 z- 
12) Der kleine Jesus, links des Blattes, wie er den vor ihm 
 lsnientieil Johannes mit offenen Armen empfängt. Rechts im 
Grunde sieht man das Lamm. H. 5 Z. 9 L., Br. 4 Z. 9 L. 
Es gibt eine sehr gute Conie, die rechts unten mit dem 
Namen des Agostino Carracci bezeichnet ist. Es glauben 
auch Einige, dass die Zeichnung von Ag. Garracci herrijhrß. 
15) Jesus und Johannes als Kinder. Ersterer sitzt nach links 
hin auf einen Hügel, und fasst den mit gefalteten Händen 
vor ihm ltnieendeu Johannes am Kinne- lm landschaftlichen 
Grunde sieht man Maria, welche die Früchte in den Korb 
legt. die Joseph vom Baume nimmt. Rechts vorn ist ein 
,Schaaf. Diess ist eines der schönsten Blätter Rembrandts, 
angeblich nach Annibale CarraccPs Zeichnung. Hi; Z. 4 L- l 
Br- 6 Z- 4 L.  
14) St. Christoph mit dem Jesuskinde auf der Schulter nach rechts 
hin durch das Wasser scbreitend. Er trägt einen langen 
block in der Linken. Links unten steht: Guid. inu. e fe- 
H. 9 Z- 7 L., Br- 7 Z. 9 L.
        

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