Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1780995
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Rolausfi, 
Domenico. 
 Neuere Geschichte und Gienrebil der. 
"Der Einzug Carl V. zur Krönung in Bologna, ganze Figuren, 
in der Gnllerie zu Schlcissheirn. 
Acht Darstellungen ans dem mailiinclischen Kriege im Suale des" 
Ilathhnuses zu Augsburg an die Mauer gemalt. 
Die vvrmlianischoii Gesandten vor Irieth-iuh Barbarossa, im 
grossen linlllSSnitlO zu Venedig. (Gest. von D. Hoselti.) 
Der Doge im Iizilhssnnle von den Senatoren umgehen. (von 
11. Yicu in Holz geschnitten . seltenes und vurtreliliullcs ßlnlt.) 
Die Thaiten des Ilerzogs Francescu (ionzugu von Mantna, in 
10 (ieiniilrlexi, ans Auftrag der inanulanischren Prinzen gemalt. 
Ein alter Mann, weicher gekrönt wird. Von fleissiger, Sehr 
warme-r und klarer Malerei. Sammlung zu Lulonhouse. 
Ein bejuhrler Mann sitzt im Lehnstuhle und horcht mit Aug 
inerksanilseit auf das, was ein hinter ihm stehender Jüngling zu 
ihm spricht. liniestiick. Gallerie zu Dresden. 
 Einige weibliche,igrösstentheils nackte Figuren in einer freien 
Gegend mit Musik sich beschiiftigend. Ganze Figuren, etwas um 
ter Lmliensgriisse. Gnll. zu Dresden. 
htliinner und Weiber bei Wein und Musik. Ehedem in Salz- 
cluhlum. 
Ein Lautenschliiger, ehedem in Salzdahlum. 
  
'l'inlorct soll auch in Kupfer radirl; haben; allein es ist nicht 
slreng bewiesen, dass das unten erwähnte Bildniss des Degen 11a. 
schalis Üicogna wirklich ein eigenhiimliges Blatt des Iiiiiisllers ist 
Vasari sagt nichts von diesem lllntte, wenn es aber ilennoch von 
ihm hcrriihret, so muss es der Künstler in seinem hohen Alter m- 
dir! haben. (licugna wurde 1585 zum Dogen erwviihlt und 1594 sgarb 
er. in (leulsclhen Jahre wie Tintoretto, derzein Alter von 32, Jah, 
ren crrreichle. 
Das Bildniss des Dogen Pasqiml Cicogna, Biiste im Ornate. 
Nach rechts nhcn steht: Pnschalis Ülconia dnx Venetien, und links 
unlen: J.  Dieses Blatt ist ausscrordcntlich geisg- 
reich behandelt, mit einer Meisterschaft, wie man sie von einem 
allen lYIzmnc, der sonst nichts mit der Nadel gearbeitet zu haben 
scheint, nicht orivzirten dürfte. H. g Z., Br. 7 Z. g L. Sehr selten, 
Bei Weigel 12 Thlr. 
Znni (Enc. VIII. 2. p. 278.) meint, dass auch folgendes Blau 
dem 'l'inlorettci angehören dürfe:  
Der vmn lireuze abgenommene Leichnam Christi von Magda- 
lena unterstützt. Eine der Marien fhssl den linhcn Arm, eine 
zweite Frau und Joseph von Arimathcn sind dabei. Neben der Dur- 
nenhrone 'stehl: J.  H. 7 Z- 11 L., Br- 8 Z. 2 [h 
BOlJlJStl, DOHIODICO, der Sohn des Jacopu, ebenfalls 'l'intoretto 
genannt, war Schüler seines Vater, und unter den Nachfolgern 
desselben derjenige, welcher seiner Ilichlung unbedingt fulgte. Der 
jüngere Tintureno schwang sich ahcr nicht auf gleiche Stufe; wg; 
er Gutes leistete gehört dem Purtraitfachc an, und da sollen dieje- 
tilgen Werke, die wirklich von Bedeutung sind, unter dem Ein- 
flusse des Vaters entslanilen seyn. Er malte viele Pnrtraite, anch 
 mythologische und christliche Bilder, in welchen-er ebenfalls Bild- 
nisee anbrachle. Da wo ex- unmittelbar die Natur zu Rathe zog. 
erscheint er auch lobenswverlb. Später vernachlässigte er dieses
        

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