Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1780962
Bobusti , 
Jacopo. 
26-1 
Die Kreuztragung. Christus sinkt unter seiner Last und Nh- 
ria wird von den Frauen unterstützt. lileixie Figuren. Gallerie zu 
YVien. (N. Braen hat eine lireuztragung gestochen.) 
Christus um Kreuze zwischen den beiden Schächern , im Vor- 
grunde Maria ohnmiiclitig in den Armen der Frauen. Finsterniss 
tritt ein, die Felsen spalten, die Todten erstehen, alles flieht vor 
Yurcht und Schrecken. Ganze im Vorgrunde culussale Figuren, 
 ehedem Altarbild in der Augustinerhirche zu Miixichcn, jetzt in der 
Gall. zu Schlrzissheim.  
Das llegriihniss Christi, im Whirgrunrle die ohnmlichtige Maria. 
Die Grabhagllng. ein Bild mit; lehensgmssen Figuren, ehe- 
dem in der (Sellerie Orleans, jetzt in der Bridgewater-tinlleric. Es ist. 
ungleich edler und wahrer in den lYlotivcn als meist. besonders die 
Gruppe der ohnmächtigexi hierin mit zwei Frauen von würdigem 
Pathos. 
Die Grahlegnng Christi, edel in Charakteren, warm in der 
Färbung. Sammlung in Burlcighhouse. 
Die Grablegung. im Escurial. 
(Die Gruhlegung {Ion Tiutqrettn wurde von mehreren Iiiinst- 
lern gestutzhen: von J. Mathhm 1594, D. Custos. L. Iiiliun, 
A- Scacciati, L. Croutelle, von diesem für das französische Gal- 
lerieiverlhl 
Die Auferstehung Christi. Engel heben den Stein vom Grabe. 
(Gestochen von E. Sadelcnl 
Der ungläubige Thomas. Ehedem in der Gallerie Orleans, 
von Lord Falmouth um {L0 Pfd. gekauft. 
Die Himmelfahrt Christi. (Gestochen von VV. Iiilian.) 
Christus von zwei Heiligen mitgeben, Fresco in S. Rocco zu 
Venedig. (Gestochen von Zucchi für das Teatro di Venezia.) 
Das jüngste Gericht in S. Maria dell' Orto, ein an 50 Fnss 
hohes Gemälde, welches ilasari zum Gegenstande seines Tadel: 
macht. indem er sagt, 'I'inturetto habe es in einer ausschweifen- 
den Erfindung gemalt, die in der 'l'hat etwas Furchtbares und 
Schreckliches an sich habe, indem der Künstler eine grusse Man- 
nigfaltigkeit von Figuren jeden Alters und Geschlechtes in Grup- 
pen vercixiigte, welche durch Aussichten auf die seeligen und ver- 
dammten Seelen in der Ferne unterbrochen werden. Auch den 
Naehendes Charon brachte er au. aber auf ganz originelle Weise. 
Im Ganzen, nennt Vasari die Erfindung phantastisch. er glaubt 
aber. es wurde dieses dennoch das bewunderungswviirtligstc Ge- 
 mälde seyn, wenn TiHlIOPCitO richtiger gezeichnet und die Compu- 
sitiun schärfer durchdacht hiitte. So aber gerathi: man auf den 
ersten Blick iu liiistaunen, und bei der Priifutig im Einzelnen schei- 
ne es, er habe nur zum Scherze gemalt. (Gestochen vun Leu- 
nardis.)  
Das jüngste Gericht, ehedem in'der Gallerie Orleans, vom 
Herzog vun Bridgewatver um 150 Pfd. gelsauft.  
Der Engelsturz, oben schweben Gott Vater und die hl. Jung-i 
frau mit dem [iinde in einer Glurie. Ganze Figuren in Lebens- 
grösse. Gall. zu Dresden- .  
Der Fall der Engel, nach einer Zeichnung von le Su-nrin 
Holz geschnitten, fiir Crozafs Werk. 
Darstellungen aus der heiligen Geschichte und Legende. 
Die Himmelfahrt Mariä, in der Llaupthirche zu Bamberg. (Ge- 
stochen von G. C. Eimmart.)  
 Die Himmelfahrt Nlariii, in der Jesuitenkirche zu Venedig. 
(Gestqehen von A. Zucchi.) 
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