Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1780827
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mit dem Geigenbogen in der Rechten, -hi3rt zu. Links auf 
dem Boden liegt die Violine. Zwei sitzende Männer und 
ein stehendes Weib scheinen die Schiedsrichter zu seyn. Zu 
den Fiissen des Marsyas ist ein Iiind mit einem kleinen Af- 
fen. Die Buchstaben BBTA bezeichnen den Stecher. H. Q Z. 
6L., Br. 6 Z. gL. 
20) Herhules zwischen der Tugend und dem Laster. Er steht 
auf die Keule gelehnt nach links hin, und hört auf die 
Worte zweier nachten Weiber. Das in Mitte des Blattes 
sieht man von vorn, jenes zur Rechten vom Piiicken. 1m 
Grunde links sind die drei (Zvrazien, so wie in der Luft 
 schwebende Genien und Anioretten. Dieses Blatt gehört der 
früheren Zeit des Künstlers an. H. g Z. Ö L., Br. 7 Z. 
21) Herkules tödtet die Ilydra. Er steht in Mitte des Blattes 
und führt einen Schlag gegen die links vor einer Höhle er- 
scheinende Hydra. Irn Grunde ist bergige Landschaft, iu 
der lYIitte: BETA. H. ßvZh. 7 L., ßr.  Z. 10 L. 
I. Der Himmel ist weiss. 
11. Es sind da Wolken angebracht, und zwei Vögel. 
22) Herknles erdrosselt den Antheus. Rechts vorn sitzt ein Kind 
auf dem Boden. Dieses Blatt ist in der Zeichnung schwach. 
  zeigt aber bereits einige Fortschritte im Stiche.  9 Z. 
5L., Br. 7 Z. 1 L. 
23) Zwei Frauen, von denen die eine mit der Maslae sich auf 
einen Altar stützt, während die andere rechts die Lyra spielt. 
Die Composition rührt nach Waagen der schönen Empfindung 
nach von L. Signorelli her. Ottley glaubt, das Vorbild sei 
LippVs Bild in der Capelle Strozzi in S. Maria Novclla zu 
Florenz, wo ein solches Gemiilde im Chiaroscuro sich befin- 
det. In der Mitte unten steht RBTA. H. 7 Z. g L., ßr. 
5 Zoll.  
24) Die Alte im Aerger iiber Liebcleien von zwei verliebten "Paa- 
ren, wovon das eine rechts steht, das andere links auf ei- 
nem Hügel sitzt. Das auf dem Boden sitzende liind hält ei- 
nen Vogel, im Grunde ist Landschaft und eine Stadt." Ohne 
Namen. H. g Z. 6 L., Br. 6 Z. 6 L. 
25) Ein junger Mann, in Mitte des Blattes sitzend, wird von Amor 
an den Baum gebunden, während ein Weib neben ihm steht, 
das ihm siisse_Woi-te sagt.  Linlis vorn steht ein zweiter 
Mann mit einem Iiinde, und rechts vorn führt ein anderer 
 Mann, der ebenfalls von einem Kinde begleitet ist, ein Weib 
weg. Alle diese Figuren sind nackt. auf allegorische 'VV'eisu 
vereiniget. Siesollen die Qualen der Eifersucht vorstellen. 
Im Grunde ist Landschaft. Die Compnsitiun scheint von L. 
  Signorelli zu seyn. Die Physiognomien sind angenehm, und 
daasich auch in derläehandlung ziemlich viel Freiheit kund 
gibt, so ist dieses eines der betrüehtlichsten Werke des tVlei- 
sters. Der Name Robetta's steht auf dem am Baums häu- 
genden TäFeIchenÄ H. H. Z., Br. 10 Z. 5 L.  
Es gibt davon eine Copie. die Bartsch nicht kannte. Sie 
ist in gleicher Grösse, und mit dem Namen des Künstlers 
versehen. aber von der Gegenseite. Dann unterscheidet Sie 
sich auch in den Strichlagen vom Originale, Der Copist 
suchte lrunstgerechter zu verfahren, erreichte aber dadurch 
seinen Zweck weniger. 
        

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