Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1780670
2.52 
Robert, 
IIubert. 
Robert , 
Jean 
Frangois. 
und in BeicharcYs vertrauten Briefen I. 482 findet man Nachrich- 
ten über sein Leben und 'l'reiben. Isahey hat sein Üildniss gm 
malt. und Miger es gestochen. Er hiilt die Mappe in der Hand_ 
Nach diesem Meister wurde auch Vieles gestochen: von Juni, 
net die Ansichten der Villa Madarua und der Villa Sacchetta, de, 
Beste des Pallastes Pabst Julius ll., und der Säule und des 
Gartens des Pallastes Medici. Lienard stach ein, grnsses Blatt 
auf welchem die vorziiglichsten Monumente Roms ahgebildei; 
sind, und ein grosscs Blatt von Martini stellt die Brücke der 
Sphinx dar. J. St. Holman stach die ÄnSiClll dßS Tßmpels der 
Sibylla zu Tivoli. Zwei kleinere Blätter von N. Maugcin haben 
den Titel: I_.'escaliei' des laveuses de Charenton, und la Caseade 
dans les rochers de Roncilione. Ahbö de St. Nun stach nach ihm 
sechs Blätter mit römischen Ansichten in Lavisxnanier. Arlelaide 
Allou radirte die Ruinen des Dianentcnipels und der Bäder des 
Nero bei Bajä. Chatelain stach zwei Blätter, unter folgendem Ti_ 
teln: La dcvideuse ilalienne, und la cuisiniere italienne. Auch an_ 
derc Meister stachen nach Robert, besonders für die Tableaux Pik 
toresques de Naples. 
Dann hat H. Robert selbst geistreich in Kupfer radirt. 
l  I0) Les Suirees de Bunte, dediees z. Mr. de le Cointe 
dessinöcs et gravöes par Mr. Robert, Pcnsionnaire du rui d; 
France s Rom. Auf einigen Blättern steht: H. Boberti  
. ma. Diese im Geschrnacke Wciruttefs radirtcn Blätter steL 
len antilte Fragmente in landschaftlicher Umgehung dar. [L 
 
Es gibt Abdrücke ohne Adresse, dann solche mit den 
Adressen von Wille und ßasan. 
Robert, JGHU, Bildhauer aus Lothringen, Schüler von Jacquin de 
Neufchateau, arbeitete zu Anfang des H). Jahrhunderts in Paris m, 
die Gärten der Tuilericn und in Versailles. 
Robert, JOHN, Bildnissmaler zu Paris, arbeitete um 1760. Er malte 
Bildnisse und historische Darstellungen, entwarf auch viele Zeich- 
nungen für Buchhändler. Für Odieuvre zeichnete er mehrere Bild- 
nisse zum Stiche. 
HOlJCPL, Jean FTBÜQOIS , Landschaftsmaler, wurde 1778 zu Chantilly 
geboren, und an der Iiutlststthtlle dasclbst unterrichtet. Er erhielt 
schon als Iinahc von zwölf Jahren den ersten Preis, und wurde 
dann als Zogling in die zu Chantilly bestehende Porzellanmanuliiktur 
aulgenonimen. musste aber später seine Iiunststudien eine Zeit lang 
aufgeben, da er als Militär in die Reihen trat. Nach der 1807 er- 
folgten Rückkehr der Armee trat er in die Schule des M. de Marne a" 
der k. Porzellan-Manufaktnr zu Sevres, von wo aus sich in der 
Folge sein Huf verbreitete. Er verzierte eine grosse Anzahl von 
Porzellangefiissen mit den glänzendsten Malereien. Anfangs malte 
er die kaiserlichen Jagden auf Porzellain. dann verschiedene Land__ 
schaften und, Ansichten, welche die Kaiserin lVIarie Louise und 
die Grnssherzogin von 'l'oscana an sich brachten. Letztere er-  
theilte ihm den Titel ihres Landschaftsmalers, und gab ihm auch 
noch später mehrere Aultriigc, rlercn er sich in Florenz erledigten 
Nach seiner 1814 erfolgten Rückkehr nach Frankreich malte er 
wieder Mehreres fiir die Mannfactur in Sevres und für den Her- 
zog von Berry, der ihm ebenfalls zu seinem Jagdenmalßr fällllänn- 
te. Doch widmete er diesem Fiirsten nicht seine ganze Thatigl-teit, 
er malte auch für die Anstalt in Sevresftlopien nach beruhm. 
ten Ministern, Landschaften und Ansichten nach der Natur und
        

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