Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1780567
H obb. 
Robin , 
dclla. 
221 
PLObb , heisst in Neymmnk Catalog 
Insekten auf Pergament malte. 
ein 
Iiiingiller , 
der 
Blumen 
und 
BObbC, Thiermaler von Courtray, ein sehr genialer jetzt lebender 
Künstler, welchen einige dem berühmten E. Verboeelslmven an die 
Seite setzten. Er trieb indessen die Malerei erst als Liebhaber 
und noch 1359 trat er nebenbei als Advokat vor Gericht auf. S0 
lesen wir in der allgemeinen Zeitung des genannten Jahres, S. 
2670, bei Gelegenheit einer Anzeige der Iiunstausstellung in Brüs- 
sel; der Berichtgeber schreibt es aber nur auf Rechnung der Par- 
teilichkeit, diesen Künstler schon damals dem Verboeclshoven an 
die Seite zu setzen, obgleich er nicht in Abrede stellt, dass Robbe 
ihm den Rang abzulaufen drohe. 
Bobbia, (16113, der Name einer {lorentinischen Iiiinstlerfamilie, die 
eine eigene Art Plastik erfand und von Generation zu Generation 
die zur Ausübung ihrer Iiunst erforderlichen technischen Heimt- 
nisse als Geheiinniss vererbte. Die Erzeugnisse derselben sind 
Bildwerke aus gebranntem Thun, weiss glasirt, und mit Schmelz- 
farben zum Theil bemalt, Opere della Robbia benannt. 
In den früheren Schriften kommen in Betreff der Familie der 
vdella Rohbiau viele Verwechslungen vor, seit dem Erscheinen 
des Carteggio inedito d'artisti etc. dal Dr. Gio. Gaye. I. Firenze 
185g, ist aber die Gcnealogie. die Baldiuucci Dec. ß. p, 2. Sect. 3 
gibt, richtiger herzustellen. Das älteste Glied der Familie ist Si- 
mone di lNIarco clella Robbia, 15-13 geboren. Sein älterer Sohn. 
Namens Mai-eo, wurde 1385 geboren, dann folgt Giovanni, 
eboren 1595, und der jüngere, aber berühmter als die anderen, ist 
inca, der 1398 oder 1400 das Licht erblickte. Marco hatte 
zwei Söhne, Andreaund Simon e, wovon der erstere 1455 oder 
1437 geboren wurde. Beide übten die Iiunst des Oheims Luca, 
und wohnten 1470 in seinem Hause. Auch ein Paolo della 
Bobbia kommt mit ihnen in Berührung. Luca der jüngere, 
Simon's Sohn. schlug diese Kunstrichtung nicht ein, kommt auch 
in Gaye's Urkunden nicht vor. Er gehörte zur vArte della lanau, 
beschäftigte sich mit alter Literatur und starb 1519 als Secretair 
der Republik. Er hatte einen Sohn Namens Lorenzo. Arbeiter 
in der Iiunst der della Bobhin waren aber Andrea's Söhne, der 
sich 1465 mit Giovanna, der Tochter des Piero di Ser Lorenzn di 
Paolo verehlicltte. Antonio wurde um 1467 geboren, Marco 
1468, Gievanni 146g, und Girolamo und Lu ca nach 11170. 
Ersterer war noch 1543 in Frankreich, letzterer kommt 1522 vor. 
Andrea del Sarto brachte in zwei "Frescobilrlern im Vorhofe der Ser- 
vitenkirche ihre Bildnisse an: liuss der lleliquie und Tod des hl. 
'Philipp. Im Alten Stammbaume kommen auch Ottavianu und 
Agostino unter der Familie della Ilobbia vor. Sie waren aber 
nicht Briitler des Luca, wie Vasari behauptet. Agostino gehört 
nach Gaye (l. c. Nro. 79), einer ganz anderen Familie an, wie 
wir am Schlusse zeigen." Er nennt sich selbst Agostinus Anitouii 
Guccii. 
Unter allen diesen ist aber L_uca della Robbia der Hnuptmei- 
ster, dessen Leben Vasari beschreibt, Nro. XXXV., deutsche Aus- 
gabe von L. Schorn II. 1. S. 62. Luca, den Vasari irrig 1588 ge- 
boren werden lässt, lernte in seiner früheren Jutrcnd lesen, schrei- 
ben und so viel rechnen als ihm notli that, und {dann gab ihn sein 
Vater dem Goldschmiede Leonardo di Ser Giovanni in die Lehre
        

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