Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1780311
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Bincklnke, 
Bindler, 
Carl. 
Paris. Er nxalt Genrebilclcr verschiedener Art und Bildnisse. Dümm- 
ler lithographirtc eines seiner Gemälde, die Eintracht betitelt. 
ßlnCklake, J. C4 Maler zu Münster, hatte schon zu Anfang un_ 
sers Jahunderts Ruf. Er malte Bildnisse , die das Verdienst Vull- 
lmmmener Aehnliclnkeit haben. Jenes des Grafen Leopold von 
Stollberg hat J. G. v. Müller 1310 gestochen, Oval Fol. M. Stßinlg 
dasselbe Bildniss cupirt, 4. Miehelis in Oldenburg stach das ßi[d_ 
niss des Ministers von Fürstenberg. 
Bmcon, Antonio del, Maler, ein Künstler, weleheu die Spanier 
a]; denjenigen bezeißhnen, der die IYIalerei zu einer naturgemäß- 
sex-en , lebensvolleren Darstellung gefuhrt hat. Er wurde um 1440 
zu Guadalaxara geboren, und in Italien herailgelulilet, VYQ er 
Schüler von And. de] Castagilu und Dom. Ghirlandajo gewesen 
seyn soll, wie Cean BEFITIUIIICZ angibt, jedoch nhne _s1cl_iere Bdege 
dafür zu haben. Iiincon scheint schon in Spanien die Iiunst geübt 
zu haben; denn Bermudez fand im Archive des Cathedrule zu T0- 
ledo eine Notiz, nach welcher 1483 Maestrd Antuniomund Pedro 
Berruguette die Wandbililer des alten Sagrarlo ausgeluhtt haben, 
bedeutende Werke für den jungen Bincun, wenn wirklich jener 
Antonio dieser ist. In einem Oratorium bei den hcschuhteirAug", 
stinern zu Granada schreibt nian ihm nach alter Tradition ("gen 
Oelberg zu, und in der Pfarrkirclie von Bobledu de Chavcln sind 
sieben Darstellungen aus den Leben Mariens, Wovon (lHJflliKllgx-e 
ihre Himmelfahrt vorstellt, schöne Bilder; voll Charakter untljxus. 
drucli. Bincun stand im Dienste Ferdinand V. und_ der Dunna Isa- 
bel. iMzfnu schreibt ihm die Bildnisse dieses Iiunigspaares in Sau 
Juau de los Reyes zu; allein mit voller Sicherheit kann man die- 
ses so wenig behaupten, als dass er den letzten mauriechen liiiuig, 
den Boadil gemalt hat. Er lebte am Hufe Fex-uandcfs, welchen 
er 1500 in Sevilla aufsclilug. In (liest-m Jahre starb der Iiiiust- 
ler in der genannten Stadt. Bermudcz lsounte den Ort nicht be- 
stimmen. 
Im Auslamle sind sein; Werke sehr selten. In (lmukaiscr. Em, 
mitage zu St. Petersburg fiihrr ein Geniälzlc seinen Namen, welches 
die Madonna vorstellt, wie sie das liind siiugt. Elredeul war die- 
ses Bild in Hope's Sammlung. Man könnte es mit YVerlu-n A, 
Dürerir. vergleichen, doch hat (las Gemälde durch spätere Ueber- 
malung verloren. Im IIellclunlic-l zeigt es einzelne fahr gelungene 
Parthien. Die Maria ist eine Gestalt voll zarter weiblicher Schönheit, 
BjllOOIl, Fernando (181, Maler und Sohn des Qliigexl, arbeitete 
zu Anfang des 16- Jahrhundertsin 'I'ol'eclo, I5OSW-4 m (iemeinschafi; 
des Juan de Borgunua an dem Hauptaltflre der Catheilralc daselbsi. 
Im Jahre 1518 malte er für (las Collegur mayornvuxr S. Ildefunsu 
in Alcala de Heuures ein Bild, und erhielt dalur 500 Mnrüvßdis. 
Diöses ersah Beriuuclez aus einem Documenta jenes Collegiuxila, wo- 
rin aber nur von eiper cierta pintura die Rede ist. Fioxillu er- 
wähnt seiner nur qbenliiu.   
BiIIÖHGiSCh, Johann Christoph, Maler von Breslau, hatie a); 
Künstler 'I'alen,t„ wurde aber nur 23 Jahre alt. _3tifrb_ zu P3- 
ris 1631- Üeber seme Verhältnisse .s. liuudmanu Snlesxa m numis 
p. 235.  
Rindler , 
Maler! 
ZU 
Berlin , 
besuchte 
daselbst 
Lllll 
V1 sso  
die
        

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