Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1780304
Binaldi. 
Binck, 
Adolph. 
195 
Canovxfs Schule, die sich nebenjener Thorwaldscrfs in eigenthiimli- 
eher Weise geltend machte, und in Italien noch gegenwärtig die mei- 
sten Anhänger zählt. Eines der früheren Werke dieses Meistern 
ist eine Gruppe in halber Lebensgrösse , Chiron vorstellenil, 
wie er den Achilles die Lyra spielen lehrt, seit 1821 im Besitze der 
Iiaiseriu von Oesterreich. Eine lebensgrosse, aus gleicher Zeit 
stammende Gruppe, stellt Procris und Cephalus dar, und eine dritte 
die Camilla, welcher ein Alter das Bogenschiessen lehrt, lauter 
Werke. die wegen der Schönheit der Form und der lebendigen Grup- 
pirung geriihrnt wurden. Auch in der technischen Behandlung zeich- 
nen sich die Arbeiten dieses Künstlers aus. Bei den Carmeliterxx 
zu Padua sind zwei zwölf Palmen hohe Engel von Rinaldi, und in 
anderen Kirchen daselbst, so wie in Rom sieht man Grabmonu- 
mente von seiner Hand gefertiget. Zu seinen Hauptwerlsen der 
späteren Zeit gehöre! die Marmorstatue der Jeanue d'Arc, ein weib- 
licher Ritter, für Paris bestimmt; ferner die Gruppen des Ulys- 
ses, von seinem alten Hunde erkannt; die colussale Marlnorstatue 
des hl. Stephan, in dessen Capelle in der Iiirche des heil. Pan- 
Ing zu Rum, 135g aufgestellt, und einige andere Bildwerlse. Da- 
runter sind auch Büsten zu zählen. 
Riualdi 
ist 
Professor an 
der Akademie von 
ZU 
Luca 
Rom. 
Blllaldl, Kupfer-stechen arbeitete in der zweiten Hälfte des 18. Jahr- 
hunderts, und noch in der ersteren Zeit des folgenden. Es finden 
sich von ihm mehrere Blätter in Stich- und Punktirmanier, ge- 
wöhnlich im Folioformate. 
1) Das Bilclniss Rafaers, nach letzterem pnnktirt, fol. 
2) Jenes von Tintoretto, fol. 
3) Eine kleine heil. Familie, halbe Figuren, nach eigener Br- 
findung, flüchtig aber geistreich radirt, qu. oval. 
4) Veduta dell' arco di Constantino. 
5) Veduta dell' arco di Settimiu Severo. 
6) Verluta clell' arcu tli Druso. 
6) Tempio di Giove touante. 
8) Tempio di Minerva medica. 
9) Tempio della Sibilla. 
10) Tempio clella pace. 
11) Tempio della Fanstina. 
12) Prospetto del Panthenn. 
15) Piazza di S. Pietro, im Umriss gestochen , s. gr. fol. 
14) Foro Romano oder Campo vaccinu. 
Bmaldo, DOIIIGDICO, Maler von Rom, war Schüler des Giuliwv 
Romano und neben Fermo Guisoni dessen Theihmehmer an den 
Arbeiten in Mantua. Er arbeitete im Style seines Meisters, huldigte, 
aber nur der Ausartung des letzteren und iibertrieb dieselbe noch. 
Zu seinen besseren Werken gehört ein Altarbild in S. Agnese zu 
Rom, die hl. Jungfrau mit St. Augustin und St. Hieronymus vor- 
stellend. Man nennt diesen Iiünstler auch einen Manluancr; al- 
lein es finden sich Bildnisse nach ihm, auf welchen ausser den 
Buchstaben D. B. B. Inu. auch der Name Domenico Rinaldu Ro- 
manus invenit Steht. Diese von Joseph Patigny gestochenen Bild-- 
nisse bilden eine Folge von circa 60 Blättern, und stellen Kreuz- 
fahrer dar. Bliihte um 1550.  
Bincll , Adolph, 
Akademie, und 
Maler zu Berlin, bildete da sich selbst auf der kg]. 
ging dann um 1355 zur weitleren Aushildung nach 
13'"
        

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