Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1779947
Nieder, 
Georg. 
Bieder, 
W ilhehn August. 
159 
Bieder, Georg, Maler und Sohn des Vorigen. war bereits 1562 
erwachsen, denn er kam damals mit seinem Vater wegen groben, 
Benehmens in den Thurm zu Ulm. lm Jahre 1565i wurde ihm vom 
Magistrate daselbst erlaubt, einige Jahre in die Fremde zu gehen, 
war a er um 1570 schon Stadtnialer in Ulm. Von diesem Jahre 
hat man einen Prospekt der Stadt von ihm, wie sie betestiget wurde, 
blos mit Thurmen und lYIauerii umgeben. Für diesen Prospekt er- 
liielt er 12 Gulden und 12 Abdrücke; denn er ist GUClLiII liupfer 
gestochen. Ob von ihm selbst, ist unbekannt. Starb 1'575. 
Blcdef, GCOPg; ein dritter Ulrner Künstler dieses. Namens, der 
Sohn des Obigexhdwird ebenfalls von VVCZGTIDUIII]. erwähnt. Ei- 
liliireiittadltiräagstargeiriränntägg gcoyclh am Leben. Deber seine Leistungen 
HiCdCP, Johann lllOFitZ, Maler von Ulm, sicher ein Verwandter 
von dem Obigen, W'K"i]l' schon iöööfhätig, und starb 1611 in der 
erwähnten Stadt. lljas alte geographische Lexicon von Bayern, III, 
598 erwähnt von _ihm.  in der Abtei Weihenstephnn bei yrey- 
sing befindliehi einle schone Faltlel, welche die Geburt Christi und 
die Anbetung (er I" irten vorste t.  
nieder, Franz, liiiptersteeher, arbeitete um 1750 in Salzburg, lei- 
tete aber aber nichts Bßdßjllßüdääf "Iäinles seiner Blätter satyrisirt 
den polnischen Hotnarren usep ßro 1c i.  
PllCdEP, Vvllllßltn AUgUST, llistorien- und Bildnissinaler, wurde 
1790 zu Dübiing bei jvien geburcll, Haft yvn seinem Vater. 3Min 
'I"undichtei'  das surgtaitigste erzogen. liei ihm 
äusserte sich aber schon lriihe entschiedenes Talent zur darstellen- 
den liunst; schon im linabenalter erregten seine Zeichnungen die 
Aufmerksamkeit der liiinstfreuiitle, und namentlich waren es der kai- 
serliche Bath Artiuann und Valentin Günther, die esdem Jüng- 
ling möglich machten, die Akademie in Wien zu besuchen. Hie- 
der erhielt da mehrere Preise, da _er mit unertniidetein Fleissc sein 
Ziel verfolgte. Graf von Sorau liess rlaiiials_diiri:h ihn auch meh- 
rere Meisterwerke des Belvedere copiren, wie Correggiifs Bogen- 
sctinitzer, Pordcntmifs St. Justina, Rubens Ht-lenauFormunt, Ti- 
tian's Geliebte etc., und diese Arbeiten: (llß de"? {Üllnätlßrulm hu- 
heii Grade förderlich iraren. machten "ihn zugleich auch rnhmlieh 
bekannt. Es wurden ihm vieleßuttrage zu Theil, besonders im 
Portraitfache, worin sich Bieder in der Folge ausgezeichneten Ruf 
erwarb. i 
Im Jahre 1825 wurde Rinder als Lehrer der Figiirenzeichniing an- 
gestellt, eine Stelle die er noch immer bekleidet, niid die ihm immer- 
hin noch Zeit zur freien liunstiibung iilärig liess. Er unternahm auch 
mehrere kleine Reisen, 1853 nach Florenz und Horn, wo er Gele- 
FiePhell Äätld. die grössten Meisterwerke der Iiiinst zu studireii. 
'Semß_liichtung geht auf das Religiöse; fast alle seine Darstellun- 
gen Sind der Bibel und der Legende entnomnicii. obwohl er auch 
in anderen Zweigen Vnrtreffliches zu leisten iiii Stande ist. Seine 
Gemälde sind von schöner Färbung. currekt in der Zeichnung und 
sehr geschmackvoll bähandelt. Rlglltiif ist aber nicht nach Verdienst 
erkannt, se st in esterreich in et seine Bescheidenheit noch 
nicht iibertillnAnlerlaennung. Er ist auch ein höchst wissenschaftlich 
gßblldßlüf. unstcr.  
Zu Rieder's Hauptwerken gehören die Bildnisse der Prinzen 
Ferdinand und August von  in alt ungarisehciii 
Costiime, jenes des Coinpositeurs Franz Schubert, des Marqiiis
        

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