Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778456
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Beni , 
Guidoi 
staunlich kalt. Im Louvre. Waagen Illeliggn Gestochen von 1'. 
Puilly. Auch M. Gandulfi stach eine Ruhe in Aegypten für (lasiYIus. 
Napoleon; das Blatt von Poilly haben C. Galle jun., Mavier und 
N. Bylly copirt. 
Zwei andere heil. Familien, die in der Gallerie des Louvre als 
Guido gelten, ehedem in der Gallerie des Herzogs von Modeiia, 
erklärt Waagen lll. 51g. als VVerke des S. Cantarini.  
"Die Flucht in Aegypten, aus der ersteren Zeit. Gzill Lichtensteiu 
in Wien. 
Die Flucht nach Aegypten. Die heiligedungfran trägt das ein- 
gewickelte schlafende liind, der Engel. geht mit einer Blume in 
der Hand voraus. .Gestochen von F. Poilly, von N. Billy von der 
Gegenseite, und mit Veränderungen von S. Bernard. 
Die lYIadonna mit "dem liinde in einer Glorie von Blumen 
streuenden Engeln, und unten die Schutzheiligen von Bologna, ein 
unter dem Namen vvil pallioncgc bekanntes berühmtes Bild, weil es 
ursprünglich als Iiirchenfahneidiente, die in Prozession herumge- 
tragen wurde; dies zum Andenken an die Befreiung von der Pest 
2650. Jetzt ist dieses Bild in der Pinakothek zu Bologna. tP. F. 
Cavazza hat es cupirt. Gestochen von F. Torre. 
Die heilige Jungfrau in der Glorie von der Dreieinigheit ge- 
krönt, unten die Heiligen Johannes der Täufer und d" Evange- 
list. Abt "Bernhard und Catharina Mart. 'Diß56S"lIlIGrreSsante Bild 
malte Guido als Jüngling von 20 Jahren, ein friiheeBeweis gros. 
ser Fiichtigkeit. Es kam aus S. Bernardo m die Pinakothek zu 
Bolo na.      
Die saugende Madonna, überlebensgrosst, ein Hauptwerk in 
der Gallerie Tanaro zu Bologna. Gestochen von M. Gandolfi. 
Auch in der Gallerie des Marschal Soult ist eine siiugende 
Madonna. F. Andriot stach ebenfalls ein suldhes .Biltl;.. 
Madonna mit dem schlafenden liinde, dessen Hand in ihrer 
Rechten liegt. Auf die Linke stützt sie das Haupt. Etwas über 
Lebensgrüsse. Im! Dome zu Girgenti in Sicilien. Ital. tVliscellen 
II. 2. 72. 
Maria sitzend, mit dem Jesuskinde zu ihren Füssen stehend. 
Im Escurial. 
Die heilige Jungfrau auf dem Throne mit dem stehenden Iiin- 
de, welches auf die Heiligen Crispus und Crispinianus herabblickt. 
Im Grunde sitzt der heil. Hieronymus und liest iin Buche; über 
der Gruppe sind zwei Blumenstreuende Engel. Ganze Figuren über 
Lebensgrösse. Gall. zu Dresden. Gestochen von P. Suruguei 
-Die Anbetung der Hirten, ein herrliches, grosses Altarblatt in 
der Gallerie Lichtensteiu zu Wien. Es ist dies.ein Naehtstücli. dass 
im Helldunkel nach Einigen noch schöner soll, als die berühmte 
Nacht des Correggio. Es ist der blosse Zauber eines Nlonden- 
schimmers.  
Die Anbetung der Hirten, ein höchst anmuthvolles Bild, ehe- 
dem in der Sammlung zu Hongtonhall, jetzt in der Eremitage zu 
St. Petersburg. Gestochen von Poilly iin Achtecke, später für Boy- 
dell II. 48- von Michel. Bei Audran erschien eine Copie des 
Blattes von Poilly. 
Maria hält sitzend das Jesuskind auf dem Schoosse. und de? 
kleine, mit dem Ziegenfell bekleidete Johannes küsst "diesem den 
Fuss. In der Nische des Grundes sieht man eine weibliche Statue. 
Dieses liebliche kleine Bild findet man in mehreren Wiederholun- 
gen. Eine ist in der ksl. Eremitage zu iSt. Petersburg, und ein 
zweite, mit unwesentlichen Abweichungen, in-lhiris, wo die Sta- 
tue fehlt, und ein Blumentopf im Fenster steht; Das Bildiin St-
        

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