Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1779690
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Richter , 
Anton. 
Richter, 
August. 
Es- gibt von diesen Folgen erste Abdrücke vor den Nu- 
mern, auf chines. Pap. und in grossem Formate. Probe- 
driicko finden sich sehr selten. 
5) Zehn Ansichten merlswviirdiger Gegenden in Sachen, aufge- 
nulnmen und radirt von L. Richter. Dresden 18110, (In. ful. 
6) Mehrere Radirun en in der Bilderchmnik des Dresdner 
Iiuxistvereins, nacfi seinen Gemälden, qu. fol. 
l) Gegend am Monte Serune. 
2) Bnja. 
5) Der Brunen bei la lliccia. 
4) Grotm Ferrata. 
5) Der lirntezug in der rölnisclnen Cnmpagxm. 
Ö) Blick auf den ßlecrlmsen von Salernu. 
7) Appeninexx-Aussiellt.  
8) Rucca di Nlezzo. ' 
7) Der blinde Dorfgeigcr, nach C. Hantzscli. folio. wilder- 
chroniln.) 
8) Römische Pilger am Bache, nach D. Lindau. gr. ful. (ßil- 
den-Chronik.) 
9) Dorfschenlae mit Iiartenspielern, nach A. L. Most, qu. fu]. 
(Ililderclnronllm) 
10) Herbstabencl, nach F. Oeiune, ful. (Bilderclxroxxils). 
nlßlllef, AIHJOII, NIalI-r, wurde um 1730 zu Altenburg geboren, 
und in Berlin zum liiinstler herangelailxlet. Hierauf unternnlxxn er 
Reisen, hielt sich einige Zeit in Bayreulli auf, wo sein Bruder 
Rudolph Heinrich im Dienste des Hofes stand, und endlich lies: 
er sich in Sulzbncli nieder. Er malte verschiedene Altarblätter und 
andere Iiirchenbilder. (lCfCD man in den Kirchen der Oberpfalz 
findet. Starb um 1798. 
Hxchter, AIIIZOII, {Vlaler zu VVien, ein jetzt lebender Künstler. E1- 
malt Bildnisse und historische Darstelluugexm, muss aber seine Zeit 
xnibdelu Untcrrichte theilen. Richter ist Äiljlllllit für die histo- 
rische Elclllßntarzciclnnung an'dqr la. k- Akademie. 
Richter, AUgUSlI, l-Iisturicnmaler, geb, zu Dresden 1801, Wurdg 
von seinem Vater, einem h. s. Regierungs-Selaretiir, {zum Gelehrten- 
stande bestimmt, und ubgleich er sich mit allen jenen, Wissen- 
schaften, die ein Mann von Bildung nicht ansser Acht lassen 
darf, mit großem Fleisse beschäftigte, so wurde zuletzt seine Liebe 
zur Iinnst dennoch überwiegend. Er besuchter die Akademie sei- 
ner Vaterstadt, und lag da bis 1825 den liunststnclien ubyin dem 
bezeichneten Jahre begab sich aber der junge Künstler nach Miing 
chen, um sich den Schülern des Ritters von Cornelius anzuschlies. 
sen. Diese Kiirastler bellicssen sich unter Leitung ihres lvicislerg 
bekanntlich einer eigenthiixnlich strengen Zeichnung, und ihr Lou- 
sungswort war Geist und Bedeutung der liunst, die Historie das 
Feld, welches sie pflegten. Auch in den Werken liichtefs ist das 
Streben jener Schule ersichtlich; ersalisich aber auch in Italien um, 
und studirte in Rum die Meisterwerke der früheren classischeu Pe- 
Tiode ner Malerei, besonders die Werlse Rafaehs. Diese Bemü- 
hungen setzten ihn schon frühe in den Stand, auch in eigenen 
VVerhen Vorziigliches zu leisten, und jetzt liegen von seiner llfind 
Bilder vor, die 1.n den ausgczeichnetsten ihrer Art gehörßn- Rich- 
ter wurde nach mehr-jährigem italienischen Aufenthalte Professdr 
an der Akademie der Künste in Dresden. Er muss aber von ei-
        

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