Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1779679
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Richter , 
Abraham. 
Richter , 
Adrian 
Ludwig. 
18) Venus im Bade, nach der Antike. Mus. roy. 
19) Der junge Faun mit der Flöte, nach der Antike. Mus. roy. 
Rlßhtßf, Abraham, Zeichner, stand im Dienste des Herzogs von 
Weimar, welchen er um 1626 bei verschiedenen Iiriegsziigen als 
Sekretär begleitete. liivliter ist daher nur als Dilettant zu betrach- 
ten. G. E. Heermann beschreibt im Leben des Herzogs Johann 
Ernst von Weimar eine historische Zeichnung von ihm. Der un- 
ten erwähnte Albrecht und Christoph Richter könnten seine Ver- 
wandten scyn, der erstere ein Sohn. 
Richter, Abraham, Edelstcinschneider und Goldschmied zu Ey. 
benstoeli im sächsischen Erzgebirge, um 1670. Ueber seine Kunst- 
leistungen ist nichts Näheres bekannt. 
Bißhter, Albfeßht, lvIaler von Weimar. halte um die Mitte des 
17. Jahrhunderts Ruf. Er malte zahlreiche Bildnisse. J. A. Dürr stach 
nach ihm die Bildnisse der siiehisclien Herzuge Friedrich uncl Bernhard, 
die beide von der Universität Jena zu Rektoren erwählt wurden. 
Rlchlßf, AdOlpil, Maler, wurde 1791 zu Copilz in Preussen ge- 
boren, und zu Pirna in den Anfangsgriinden der Iiunsl: unterrich- 
tet. Er widmete sich der Bilclnissmalerei. 
Richter,  Genremaler, würde 1816 III Thßrfl in PPOUSSED 
gebnren, und daselbst in jenen "Wissenscheften nntcrxdchtct, die 
einem Manne von Bildung unentbehrlich sind. Die [lungt nahm 
aber schon friihe sein ganzes Wesen ein, und als er endlich in die 
höheren Gesetze derselben eingeweiht WM. nannte man ihn bald 
neben den tiichtigsten jungen Iiiinstlern seines Faches. Richter ist 
glücklich in der Wahl seines Stoifes, und behnndelt denselben 
mit so viel Geist und Sorgfalt, dass seine Bilder immer ihre Aner- 
kennung finden. Es sind dieses verschiedene Scenen aus dem Le- 
ben, aber von edler Seite aufgefasst. Im Jahre 1838 malte er nach 
Göthes Dichtung Hermann und Dorolhea, eine liebliche Compu- 
sition. Ein treffliches und reiches Gemebild von 18310 stellt VVin- 
zerinnen an der Aar dar. ebenso fein in der Zeichnung als gefä]- 
lig in der Gruppirung. Dann malt Richter auch grössere und klei- 
nere Bildnisse. 
Bmhter: A- G-p Iiupferstecher zu Wien, war Schüler von Schmu- 
tzer, und schon zu Anfang unsers Jahrhunderts ausiibender Künst- 
ler. Wir kennen von ihm folgende Blätter. 
1) Christus im Garten am Oelberge, wie ihm der Engel mit 
dem Iielche erscheint, nach einem Hauptbilde 'I'iepolo's in 
der LichtenstciNschen Gallerie zu Wien. Vorziigliches Grab- 
stichelblatt in Schmutzer's Manier, s. gr. qu. ful. 
Es gibt Abdriiclse vor der Schrift. 
2) Der Ausbruch des Vesuv, des Aetna, und andere Darstel- 
 langen aus Italien. 
Blchter: Adrian Ludwlg, Landschaftsmaler und Radirer, geb. 
zu__Dresden 1805, wurde von seinem Vater Carl in den Anfangs- 
grunden der Iiunst unterrichtet, und stand auch noch dann unter 
dessen Aufsicht, als er die Akademie seiner Vaterstadt besuchte, 
um der lYlalerci sich zu widmen. Richter wurde von der Natur 
mit außerordentlichen Talente begabt, und daher machte er sich
        

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