Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1779619
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Bichardon. 
Bichardson. 
PllChaTdOn, wirf! von Füssly ein Künstler genannt, nach welchem 
Claurie Duflus die 1560 zwischen der Catharina von Medici,  
Cardinnl von Lothringen und dem Herzog von Guise gvpflugeue 
Conferenz gestochen hat. 
Auch kleine Bronzewerke sollen sich von einem Ricluu-don 
finden. 
Rlßllatd, JOhII llllgü, Lanclschaftsmaler zu London, genoss in der 
zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in England grossen Ruf. Er 
malte verschiedene Landschaften, Ansichten mit Baulichlteiten und 
anderer Staffage" die von den englischen Grossen mit Vergnügen 
gekauft wurden. Richards hatte schon um 1760 Ruf, wurde spä- 
ter auch Mitglied der neugegriindeten kg]. Akademie und starb ge- 
gen Ende seines Jahrhunderts. Wuullet stach xmch ihm 1768 ein 
 schönes Blatt: The first scenc of the Maid of the Mill betitelt, nach 
einem Biihnenstücke. Hem-nc stach die Ansicht einer Landlsirche, 
und J. M. Ardell das Innere der englischen Mühle , nnjcll demsel- 
ben Thema, wie Woollet, aber in Mezzotinto, ein schönes Nacht- 
stiicli. 
Han- 
Juhn 
Richards, Johann, Bildnissmaler, ist wahrscheinlich mit dem 
noveraner J. Richard Eine Person. Das Bilclniss des Arztes 
Taylor 1st nach einem solchen gestochen. 
BIGhQTdSÜU; Jonathan; Maler und Radirer, geb. zu London 1665, 
gest. 1745. Er sollte Advokat werdemund konnte somit erst nach dem 
Tode seines Stiefvaters, im 20. Jahre sich der Iiunst widmen. Dies 
that er unter Biley's Leitung, war aber bald so weit, dass er mit 
Knaller und Dahl wetteifern konnte; aHein Joshua Ileynolds hatte 
kurz nach seinem Tode alle drei in Vergessenheit gebracht. Seine 
Bildnisse sind charakteristisch, aber man sagt, dass es den lYIiinnern 
an Würde, und den Frauen an Grazie fehle; ohne jedoch nach- 
weisen zu können, dass die dargestellten Individuen diese Eigen- 
schaften wirklich besassen. In den Beiwerken und in der Drape- 
rie fand man ebenfalls wenig zu loben. seine Färbung ist aber 
kräftig und marlsig. Eines seiner vorziiglichsten Bildnisse istjenes des 
Mathias Prior, in der Gallerie zu Oxford, von J. Simon gestochen. 
Es wurden auch noch andere Bildnisse von ihm estoehen, wie je- 
nes des berühmten Schauspielers Olfield von E. ärisher, des John 
Vanbrugh von J. Faber, des Dichters Pope von A. Pond etc. 
Dann ist Bichardson auch als Schriftsteller zu nennen, indem er 
mit seinem Sohne folgendes Werk herausgab: Essay on the Theory 
of painting and two discuurses. 1) An Essay on lhe art of criticisni. 
2) An Argument in behalf. of the Science of Conoisseur. London 
171g. Dieses Werk erschien zu London 179g in einer neuen Auf- 
lage: Thc Works of Jonathan Richardson. Cont, the theory of 
painling. II. Essay nn the art of criticism. llI. The science of a 
connoisseur. A new edit. correct. with the atltlitions of an essay on 
the Iinowledge of prints etc. Ornamented with porlraits by Wor- 
lidge etc. The whole intended as zu Supplement to the Anecdotes 
ul Paintcrs and Engravers prihted at' Strawberry-Hill (VValPole- 
Vertue) 4. 
Ein zweites VVerk der Richardsons hat den Titel: An account 
of statues, bas-reliefs and drawings in Italy, France etc. London 
1722, 29- edit. London 175-1. Dann haben wir die VVerlse lli- 
chardsoifs auch in französischer Syrache: Traitö de la pc-inture et
        

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