Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1779546
Bicciarelli , 
Daniel. 
geh syiitcr mit der Plastik beschiiftiget hatte und inenig mehr 
malte, uberhaupt auf die Austuhrung s_einer Werlie viel Zeit ver- 
tvendctc. um_ Vollendetes zu geben. lVIichel Angele war ihm auch 
in der Plälätlh Yurbild. Er fertigte von allen seinen Statuen Fur- 
men zu Ääxpstlbgussen, die in die Welt hinausgingen, und viele 
Nachahmer Jenes NIEISKGPSNBPZGUgKCH, welche aber durch diese Nach- 
ahmung meistens verunglucliten, du ihnen Buonarottfs Geist fehlte. 
Am Brunnen iin Corridon des Belvedere ist die Statue der ClCOPCI- 
tra__scin Werk. Iin honigssaale, wo P. del Wage arbeitete, sind 
scheine Stuccoarbeiten von ihm. Nach dem Tode jenes Meisters 
(7154?) wurde ihm die Vollendung des Saales übertragen, dessen 
"Verzierungen nach seinen Zeichnungen ausgeführt sind. Gegen 
Ende seines Lebens begann er die Ausführung einer Statue des hl. 
lYlichael, welche die grosse Ffurte vom Castell St. Angeln hiitte 
zieren sollen. Diese Statue blieb unvollendet, der Künstler sprach 
aber in seinem letztendWillen aus, dass man sie auf seinem Grabe 
errichte. In S. Trinita de lYI_onti sind andere Stuccoarheiten von 
ihm, Vfm zwei lfleinen ßasreliefs claselbst stellt das eine Nlichel An-  
gelo mit dem Sniegel, das andere Satyrn dar, welche liiipfe, Arme, 
Beine u. a. aut die Waage legen. Man glaubt, Daniel habe da- 
durch die lleihulfe dieses Meiters andeuten wollen. J. Episcqpius 
hat zwei mit Dßluinengeheingen an einem Sarpnnhag stehende Ergu- 
ren, Stuccos in S: Trinita, gestochen. _lm_Cabinet Paignon _Di]cin- 
val war eine Leichnung, welche zwei liinder vorstellt, die eine 
grnsse Guirlande von Früchten binden , s la Sanguine und Feder. 
Von Frankreich aus erhielt er den Auftrag, die läeiterstatue Heine 
2313i;  stetes: äzmßirsias  
   s rt e. ieses 
Pferd, lsein edles Thier, trug später Ludwig XIII. auf dem li. Platze 
zu Paris. Der 1567 erfolgte 'l'ud des liiiiistlers verhinderte ihn an 
der Vollendung der Statue Heinriclfs. Als Ursache seines Todes 
gibt man das Misslingen des ersten Gusses. A. 'l'einpesta hat das 
Pferd mit dem Reiter gestochen. Daniel da Vulterra ist es ferner, 
der da; Gemälde des jüngsten Gerichtes in der Sixtina vor der 
'ernic tunv rettete. Pabst Paul V. fasste den Entschluss dieses 
Werk iiheäweissen zu lassen, weil Michel Angele viele iFigureu 
schamlos hinstellte. Jetzt machte sich Piicciarelli verbindlich, die 
ärgcrlichsten Blössen mit Kleidern und Binden zu bedecken, 111g 
sich aber dadurch den Spottnaiuen des Hoseiimalers  Bfaghßt. 
tune  zu. 
Gemälde und Zeichnungen. _ 
 Die Hreuzabnehmung, das schon oben erwähnte berühmte Bild 
m S. Trinitä de Monti, welches schon Vasari rühmte, und die 
nachfolgenden Schriftsteller erhoben und ästhetisch zergliederten, 
ist in mehreren Ab_bilduiigen_ vorhanden. Ein Haiintblatt ist jenes 
von G. B._Cavaller_iis, aber 1D gutem Abdrucke selten. Ein schö- 
Bes Blatt ist auch jenes von   ld Audenaerde hat die 
Bfiästellllng von der Gegenseite geistreich radirt, und C. Zocchi daS 
i_ von der Seite des Qriginals gestochen. Auch N. Dm-igny such 
gern Blatt nach dem Originale, man muss aber einen Abdruck vor 
Ftrzätiges grober Retouehe suchen. G. B. Cecelii, A. Vvesterliuut. 
T. astaini haben diese Ixreuzabnehuiung ebenfalls gestochen. In 
(jtäblft-dllnd Alndachtsbuchern findet man kleine liuiifer- und Stahl- 
stic e arnac i- 
P 13.16 Üräulabnchlßung, ehedem Altargeinälde in S. Mafia dCl 
opo o zu oin, jetzt in der k. Samnilun zu Neael. Die Guin- 
pusition ist von jener des obigen Bildes gin S. Tüiinitäi de lYlunti
        

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