Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rhenghiero, Rhenghieri. - Rubens, P. P.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778235
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1779410
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Bibera , 
Joseph 
Die Dritten tragen RossPs Adresse. 
Es gibt zwei gegenseitige Cupien, die eine, mit dem Na- 
men Biberzfs zur Linken, ist vorzüglich zu nennen.) 
14) Don Junn d'Austria zu Pferde, im Galop nach rechts, im 
Grunde die Stadt Neapel. Links unten steht: Jusepe de 
Biuera f. 1618, und oben: El. Smo. S. Don Juan de Austria. 
     
Diese Platte wurde in der Folge aufgearbeitet, und dabei 
der Kopf-in jenen Carl II. von Spanien verwandelt. Oben 
sind jetzt Engel, von welchen zwei die Iiiinigslsrone halten, 
der dritte das Wappen von Spanien. Der Name des Iiiinst- 
lers wurde beibehalten, die Jahrzahl aber in 1670 veriin- 
dert. Dann liest man: Carolus ll- Dei Gratia Ilispaniarum 
et Indiarum Iiex etc. Gaspar de Hollander excud. Antuerpia 
op de meer.  
15  17) Drei Blätter zum Zeichnungsunterrichte. H. 5 Z. 5 L., 
Br- 7 Z. 10 L. _ 
15) Sechs Studien von Augen im Umrisse, dann sechs vollen- 
dete Augen. Unten nach rechts: Joseph Iiibera espannol- 
16) Studium eines olTenen Mundes, im Umrisse und vollendet. 
ein anderer geiilTneter Mund, und zwei Nasen, im UmriSSe 
und vollendet. Rechts unten ebenso bezeichnet. 
17) Studium von neun Ohren, von welchen drei nur umrissen 
sind. Rechts unten das Monogramm J. R. und 1622- In der 
Ecke ist die Nrb. 4. 
(Diese drei Blätter gehören vermuthlich zu folgendem 
Werke: Tabnlae de institutionibus praecipuis ad picturam 
necessariis inventae per Jos. Rivera Spagnolet et Jacouio 
Palme. H-Der Maler Franc. Fernandcz veranstaltete nach 
seinen WerkenAntangsgründe der Zeichenkuxist, wovon 
1650 zu Paris ein Theil unter folgendem Titel erschien: 
Livre de portraiture, recueilli des oeuvres de Josef de lli- 
hera  gravc ä Peau-forte par Louis Ferdinand. Gandellini 
sagt, der Künstler habe eine Art Zeichenbuch herausgege- 
ben, 22 Blätter nach Guercino. Dieses Werk soll Rlbßfil sehr 
hoch geschätzt und davon gesagt haben, dass er damit als 
jüngerer Mensch in der Lombardey das Brod verdient habe. 
Er darf indessen nicht mit Guido Beni verwechselt werden, 
von welchem wir ebenfalls eine Zeiehenbuch haben.) 
18) Das Wappen eines spanischen Grossen. Ueber dem Car- 
touche sind dreigeflügelte Kinder mit einer Krone. Auf der 
einen Seite sind zweijfhürme, auf der anderen ein aufstei- 
gender Löwe. Ohne Zeichen. H. 9 Z., Br. Ö Z. 7 L. 
Folgendes Blatt wird ihm mit Unrecht beigelegt: 
Die Ruhe in Aegypten. Maria sitzt am Fusse eines Palmbau- 
m95 mit dem Iiinrle auf dem Schoosse, welches nach den drei 
gnossen singenden Engeln blickt. Auf der anderen Seite ist Joseph 
mit dem Esel. H. 10 Z. 8 L., mit 10 L. Rand, Br. 3 Z. 4 L- 
(Bartsch sagt, dieses Blatt stimme mit den anderen Blättern 
Ribera's nicht überein, und wenn es ja von ihm herriihre, so sei 
es aus des Iiünstlers früher Zeit. Andere legen es dem Garl Sara- 
ceno bei, und diesem Meister gßllöft es aucli sicher an. 
Im ersten Drucke liest man: Garolus Saracenus lnuent. Oline
        

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