Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1773431
S0 
Privernensis , 
Pnmpohio. 
Probst, 
Johann 
Baltasar. 
genoss "seine friihcre Bildung in London, ging dann nach Italien, 
hielt sich in Röm und zu Venedig längere Zeit auf, und in nmh- 
reren seinen Gemälden spiegelt sich die letztere Stadt von reizen- 
den Seiten. Auch der heiteren Scenerie anderer Gegenden Italiens 
sind mehrere seiner Bilder entnommen, su wie den vcrsvhiedenen 
Theilen seiner Vaterlandes. Seine Bilder sind geistreich behandelt, 
trefflich in Form und Farbe, in leichter Anmuth (largestcllt, sei 
es, dass er in Oel, oder in Aquarell gemalt hat. 
PIIVETIIBUSIS, POmPOIIIO, Maler  und liupferstecher. ein we- 
 nig bekannter und seltener italienischer Meister, der mit Pumpu- 
nio Anndten von St. Vito in Frianl nicht Eine Persnn sryn kann. 
da Frivernensis auf Pipernu, das Priverrlnm des alten Latiuin, deu- 
tet. Es findet sich ein seltenes Blatt, welches die Vertreibung der 
ersten Menschen aus dem Paradiese vurstr-llt. bezeichnet; Pumpen. 
Priverncns. fecit 1572. Dieses Outavliliittelten ist auch ilesswegen 
merkwürdig, weil die Figur des Gott Vater punlstirt ist. Zani er- 
wähnt dieses Blattes II. 2. p, 258. 
PFIWVÜZCY; Johann, Maler aus Ungarn, arbeitete in der ersten 
 Hälfte-des 17. Jahrhunderts in England. Flüfllltl V. 35g sagt, dass 
man in Woolaurn einige Familienbiltlxiisse von ihm sehe, und da- 
runter jenes des Sir W. Ilussel von 1627, sauber und brillant 
gemalt. 
g l 
PPIXUCP; Hupferstecher, arbeitete in der zweiten Iliilfte des 18.Jahr- 
 hunderts in Wien und zu Ofen, und lebte noch um 1810. Ful- 
gende gute Blätter sind von ihm: 
1) Ansichten der Hauptkirchen zu Wien. Prixncr sc., qu. 4. 
2) Ansicht der Iiarlsltirclte zu Wien, qu. ful. 
PIPO, Angelus, wird in FrenzePs Gatalng der Grätlich Sternbergßi 
sehen Sammlung I. N0. 1514. ein Bildhauer genannt, nach welchem 
Ercole Lelli eine sehiine Gruppe, welche St. Franz und St. Augu- 
l stin in Anbetung der Nlnria vorstellt, gestochen hat._ Wer ist denn 
dieser A. Pro? 
PTObGIIBP, lulßllaßl, Maler aus Graudenz in Polen, bildete sich in 
Italien, und kam dann in Dienste des (lhurfiirsten Friedrich Wil- 
helm des Grossen nach Berlin. Er malte zu Omnieitlnuxfg und in 
andern Pallästen Declaenstiicl-te, die aber vermuthlieh alle zu Grunde 
gegangen sind. lm Jahre 1096 wurde Probener Professor an der 
Ahademte in Berlin, dann Ilector, und 1701 starb er. 
Probst, Johann Baltasar, Iiupfersteeher, geboren 1.11 Augsburg 
1673, gestorben duselbst 173i? Dieser geschickte liiinstler war 
Suhiiler des J. Wolf, und arbeitete vieles für dessen Verlag. Spli- 
ter heirathete er die Tochter des Meisters, und xiach dem Tode 
des letzteren setzte er die Iiuustsamrnlung dCSSClbCn fort. Er stach 
eine ziemliche Anzahl von Blättern, die zu den besten damaliger 
Zeit gehören. Sie sind theils gCSlLUClICII, tlmlsradirt. 
1) Prinz Etigen von Savnyen, gr. fol. 
Q) Cardinal l'h. Luvon Sinzexidorf, nach Auerbach, gr. fol. 
 5) Franz, -lliscl'itit' von Bamberg und  nach all" 
petzlty, gr. ful. 
A) P. von Statten, Patrizier, zweimal gestochen, gr. ful.  
S) B. von Schuurrbein, Patrizier, gr- ful-
        

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