Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1773278
Pier , 
Prieur , 
Batthelemy 
Pier,  D. , Maler, der um 1659 Stillleben malte, 
Täuschung kam. besonders wenn er Bücher malte. 
Meusel, Misc. XVII. 259. 
und oft bis zur 
Seiner erwähnt 
Priester , 
Jakob, 
s. den 
folgenden Artikel. 
Priestern, Johann Jakob, Schmelzmaler und Kupferstecher zu 
Augsburg. arbeitete schon 1660 und noch um 1705. Er malte Bild- 
nisse in Emaii und stach auch solche in schwarzer Manier. 
1) Georg Lorenz, Gaap, Goldschmied und Bürgermeister von 
 Augsburg. Das Bürgermeister Ampt ward etc. Johann Ja- 
 cob Priestern, Emailleur A0. 1701- Oval mit Wappen, fol. 
 2) Carl fXlIL, König von Schweden. Si Deus et quo, fata 
 610.; o . 
Prieto, Don Tomaso Francesco, Medailleur zu Madrid, wurde 
um 1725 geboren. Er hatte den Ruf eines geschickten Künstlers, 
 und desswegen ernannte ihn König Carl III. zum Inspektor über 
alle Münzen des Reiches. Prieto trug zur Verbesserung des Münz- 
 Nvesens bei, und fertigte selbst einige Medaillen, wie jene auf die 
 tapferen Vertheidiger des Fort Mom auf Cuba, Don Luis de Ve- 
 Jasco und Vincente Gonzales, 
5  Seine Tochter Donna Maria hatte grosses Talent zur Malerei 
und Iiupferstechex-ei, starb aber in der Bliithe der Jahre, um 1772, 
kaum 20 Jahre alt. 
Pribto , 
Maria , 
Artikel. 
den obigen 
Prieur, Barthelemy, Bildhauer zu Paris, war Schüler von G. Pi- 
lon, bis er mit P. Ponce nach Italien sich begab, um in Rom sei- 
ner weiteren Ausbildung obzuliegen. Wie lange, und wann er 
sich da aufgehalten, ist nicht bekannt, doch weiss man, dass der 
Künstler um 1550  90 in Paris seinen Ruhm behauptet habe. 
In der Gallerie des Louvre sieht man jetzt von ihm eine gewun- 
dene Säule von weissem und rothem Marmor, welche in der Cü- 
 lestinerhirche das Herz des Connetableä Anne de Montmorency 
in einem GeFasse trug. Die Verzierung des Schaftes ist sehr reich, 
das Ganze aber-geschmacklos. Prieur fertigte auch das Monument 
des Connetable in der Ilauptkirclie zu Montmorency, nach J. Bul- 
lant's Erfindung. An diesem Monumente sah man dann von Prieur's 
eigener Erfindung die Bronzestntuen des Friedens (jetzt im Louvre), 
des Ucberflusses und der Gerechtigkeit, lautecmanierirte Bildwcrke. 
Sein Werk ist auch das Monument der Marie Barbaneon de Cany, 
der Gattin des Kanzlers de Thou, in der Statue der Verewigten 
bestehend, am Grabmale des Kanzlers, welches zu St. Andre des 
Arcs stand. Die Statue wurde unter Lenoir in das französische 
Museum gebracht. mit dem Basrelief des Monumentes, welches die 
Geschichte vorstellt, die auf ein Buch schreibt: Jacobi Augusti 
Thuani historiarum sui temporis LCXXXVIII. Abgebildet bei Lan- 
_ don, XVI. 101. Im historischen Museum zu Versailles ist die Sta- 
  tue von Albert de Gondy, Cardinals de Retl, gestochen von C011- 
quy für Gavard's Gel. hist. de Versailles. 
Prieur zeichnete sich besonders in Büsten aus. Im Museum des 
Louvre ist die Biiste___Heinrich III., im Harnisch mit reichen Ver- 
micrungßn, von grosser Naturwahrheit und tüchtiger Arbeit. Die 
Büste Heinrich's IV., "die man ebendaselbst sieht, ist ebenfalls im
        

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