Volltext: Poyet, Bernard - Renesse, Daniel (Bd. 12)

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Kenard. 
Bcnard , 
1) Die Beschneidung Christi. reiche Cmnposition. nach Gin- 
 liu llmnanrfs Bild im Pariser Museum. Marie lienard sc. .1. 
Q)  5) Zwei llirtenscenen, nach G. B. Piazetta mit Detlica- 
tiun an Mmc. Pompadour. Jean Henard se., gr. fol. 
Bcnard, liupfersteher, der zu Anfang dieses Jahrhunderts in Wien 
gelebt zu haben scheint. Wir kennen tblgendes Blatt mit diesem 
Namen, welches bei Gelegenheit des allgemeinen Aufgebuts bei 
Eder in Wien herauslsam. im Vorgrunde ist die Büste Kaisers 
Franz H. auf einem Piedestal, und m einem die Büste nmschliu- 
genden liranze sind Attribute aller Stände als Trophäen geordnet. 
Links neben dem Piedestnl ist eine Cannne, rechts Oesterreiehs 
Genius. Die Büste umgeben fünf Adler. ful. 
Benard,  Architekt, ein Iiiinstler unsers Jahrhunderts. XVir 
haben von ihm einen Ceurs de dessin lineaire ä l'usage des deu- 
les d'arts et meliers etc. Paris 1828, qu. ful. Die Abbildungen 
sind auf Stein gezeichnet. 
Benardy, HBUPY, lVialer zu Lüttich  bildete sich in Paris unter 
Abel de Pujul und Baron Gras zum Künstler, und brachte es in 
kurzer Zeit zu einer nicht gewöhnlicher: Stufe der Vollkommen- 
heit. Im Jahre 1850, damals noch ein Jüngling, malte er eine 
Scene aus der Geschichte des Popilins in lmlhen lebensgrussen 
Figuren, und fand damit grossen Beilall. Was er später geleistet, 
ist uns nicht bekannt.  
Benati, Fßfdlllilnd ThOmüS, Maler, wahrscheinlich ein Italie- 
ner von Geburt, hielt sich längere Zeit in Wien auf, und im; 
dann in Dienste des Churfiirsten Max Emanuel von Bayern. 1m 
  Jahre 1688 malte er diesen Fürsten, auch den Prinzen Clement, und 
andere Mitglieder des Hofes in München. 
REINHZU oder RBIIQUIS, ein alter linpferstecher und Iiunstliiintl- 
1er, ist wahrscheinlich Reue Boivinl. und der sugenannte Meister 
mit dem Namen Jesus. Auch liönig Ruine von Anjuu könnte dar- 
unter verstanden werden. 
Benaud, Jean Bnptmt, der llistorienmaler bei Fiissly (Snpplc- 
ment zum liiiiistlcrlcxiluiiil, bei ßenurd (Cabinet Paignun Dijun- 
val) ctc., ist sicher unser Baron J. ß. Regnaull. Auch Nicul. lfr. 
Iiegnanll wird llenaud genannt, so wie Jus. Maria Begnault. 
Bcnaud, JCÜH, Nupfcrstvcher, arbeitete in der ersten Hälfte des 
18. Jahrhunderts in Frankreich, aber nur im nnlergeurclneten Fa- 
che. Vielleicht. ist er mit Jeanlicgnault eine Person. 
1101131111,  In, Schmelz- uml Minialurmaler, nnchLilhograph, geb. 
zu Paris 1797, gehört zu den vurziigliclislcxi französischen liiinst- 
lern seines Faches. Es finden sich von seiner Hand zahlreiche Bild- 
nisse in- Miniatur und Aquarell, 50 wie solche auf Purzellain. Er 
malte aber auch historische Darstellungen auf Porzellain. VVir ncn. 
nen eine heil. Familie und die Madonna della Seggiola nach Ha- 
  facl; Van Dycls. wie er sein erstes Bild malt, nach Ducis u. s. w. 
Ucbercliess haben wir von diesem Künstler lithugraphirte Blätter: 
1! Bildniss des LOTgl Byrqn, 
 2) Die schlafende Nymphen. 
5) Die erwachten kymphen. 
4  älillir? Alu-reise und die Biiclahehr des Rlalruscn. 
O) _Lu cuucher de la luuriüe, ulc.
	        
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