Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778118
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Rembrandt 
V81] 
BYQ ' 
Paul. 
Iiemlein 
Angel (lacht. In der Ferne sieht man eine liircho mit ihrem 
Spitz-Thurxne und eine Mühle. Im Grunde stehen einige 
Bäume und ein Haus. Dieses Blatt ist grub radixt, aber 
trocken, H. l Z. 9 L.. Br. 5 Zt 7 L.  
(B. 58. C. Ösl.) Eine sehr kleine Landschaft mit einer Brii- 
cke im Vurgrunde, über welche ein Mann geht. Inder Ecke 
links sieht man zwei Baumstämme, von welchen der eine 
bis an den oberen Rand reicht, und in der Ferne zeigt sich 
ein Segelschiff, so wie eine Windmühle. H. g L., B125  
Ein Mann und ein Weib am Fasse eines Baumes ruhend. 
Im Grunde rechts zeigt sich eine Stadt. Dieses Blatt und das 
folgende nennt Brulliot im Aretin'sehen Cataloge, l. Nro. 
3619 und 5620.  
Landschaft mit einem Weihe, welches mit dem liinde in 
den Armen zwischen zwei Männern steht. Der eine zur Lin- 
lsen sitzt auf dem Steine, der zur Rechten liegt auf dem 
Boden. Im Grunde bemerkt man eine Iiuh im Profil, gr. qu. 8. 
(B. 59. C. 65.) Drei Dromerlare von zwei Ofißllißlßll nach 
rechts hin getrieben. Links oben steht: Dromedares. Rem- 
brandt fecit. Amsterdam 1635- Dieses Blatt ist frei und 
geistreich radirt. im Geschmacke von, RembrandUs Jagden. 
H. 6 Z.,Br. 8 Z. 4 L. 
qßß) 
(B.  C. 66.) Der linpf eines Bockes mit dem Hnlse, 
links des Blattes. In der Ferne naeh rechts sind zwei kleine 
Figuren vom Blicken zu sehen, wovon die eine clen Stock 
über der Achsel trägt. Der Grund erscheint weiss. Dieses 
Blatt ist selten H. 2 Z. 7 L., Br. 4 Z.  
Rembrandt, TltllS, der Sohn des Obigcn, s. T. van Ryn. 
Bemde, Fflßdrlcll, Maler, wurde 1801 zu VVeimar geboren, und da- 
selhst in den Anfangsgriinden der Kunst unterrichtet. Später unter- 
nahm er zur weiteren Ausbildung Reisen, da er sich der Landschafts- 
mpleroi zu widmen gedachte; in der Folge aber schlug er eine an- 
dere Richtung ein, die ihn zu nicht geringem Buhxne führte. 
Bemde liess sich vor mehreren Jahren in Hamburg nieder, und 
malte de zahlreiche Bildnisse. so wohl in Oel sls in Miniatur. Von 
ersteren sind mehrere in Lebensgrüsse, aber nicht minder fleissig 
 und zart behandelt, als seine kleineren Werke, Wir nennen un- 
ter den kleineren Oelbildern dasfurtrait der Grossherzogin von 
Weimar, welches er 1856 vollendete, und das als das ähnlichste un- 
{er allen bis dahinientslfandenen Bildnissen dieser Fürstin erkannt 
wurde. Damals malte er auch den Grossherzog, aber in Miniatur, 
ein äusserst zartes und schön behandeltes Bild. Seine Miniaturen 
lind von niederländischer Feinheit der Ausführung, und von glän- 
 zender Färbung. Auch Gcnrebilder malt dieser Künstler. 
Bemäe , 
könnte 
deh 
Lemput 
oder 
den 
Roms 
Caspnr 
bedeuten. 
Remlein , 
Bildhauer , 
lebte 
um 
1464 
in 
Nürnberg , 
und 
trug 
a-wiau-qii 
Bangch II. p. 126. Nro. 61  65 beschreibt noch drei Land- 
schaften vnn B. Byroxl , die ohnehin kenntlich sind, da zwei 
mit dem Namen des Urhebers, und eine Mmit B(yruu) bezeich- 
net ist.  
w
        

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