Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778097
Villl 
Rembrandt 
Byn , 
Paul. 
anderer Charlatan, welcher Rattengift verkauft, mit einem 
langen Stecke in der Linken, auf welchem er einen VVeidexi- 
korb mit einer Ratte trügt. H. 4 Z. 8 L., Br. 7 Z. 4  
Dieses sehr seltene Blatt zeigt trefflich charakterisirte Fi- 
guren, und einen (icschmacla und eine Leichtigkeit der Be- 
handlung, welche zu bewundern ist. Einige halten es fiir 
ein Werk von C. A. Benesse. 
59) (B. 19. C. 25.) Der Charlatan auf seiner vor Ruinen errich- 
teten Bühne von Männern, Weibern und Kindern umgeben, 
die auf das hören. was er vom Blatte in seinen Hiixiden 
liest. Unter dem Knaben, der neben dem vom Bücken ge- 
sehenen Bauern steht, liest man: 'Bem. H. 2 Z. 8 L., Br. 
3 Z. 1 L.  
Dieses sehr schöne Blatt ist ganz im Geiste Rembrandts 
gezeichnet und radirt. 
60) (B. 22. C. 28.) Der Leicrspieler und sein Weib vor der 
Thüre eines Hauses, an welcher zwei Mzinner zu sehen sind. 
Rechts nach dem Grunde zu sind mehrere andere Figuren, 
aber nur unbestimmt hingezeichnet. Diese Darstellung ist 
überhaupt nur leicht hingewurlen, aber doch "nicht ohne 
 YVirlsung. H. 2 Z., Br. 1 Z. (j L. 
Öl) (B. 25. C. 29.) Das stehende alle Weib und der sitzende 
Mann, erstere rechts von vorn gesehen , mit einem Schleier 
auf dem Kopfe, links der Mann den Riichcn hehrend. Il. 
 
Diesel Blättchen ist schlecht geiitzt, und im ersten Ab- 
drucke sind mehrere Stellen, wu das Scheidewasser nicht 
durchgegriliteti hat. 
Später wurde die Platte mit dem Grabstichel retouchirt, 
und diese Abdrücke machen einen guten Eindruck. 
62) (B. 24. C. 30.) Der stehende Bauer, im Profil mit einer 
hohen Pelzmiitze auf dem Kopfe und ein Jagdmesser an der 
Seite. Mit der Rechten hält er den Stock. Unten steht: 
Rembrandt f. 1653. H. Ö Z- 5 L . Br.'2 Z. mit dem Band. 
Dieses Blatt ist leicht, aber geistreich behandelt. 
65) (B. 28. C. 54.) Der Federschtieidcr, ein alter Mann mit star- 
kemiweissen Barte, und Brillen auf der Nase, einem Ti- 
sche gegenüber, auf welchem ein grnsses nllenes Buch liegt. 
Auf einem anderen Buche ist der Tintenzeug. Links an der 
 Mauer sieht man zwei Manuscripte und eine Flasche. ll. 
 10 L.  
Dieses Blatt ist sehr gut behandelt, und in zweierlei Ah- 
drücken vorhanden. Die späteren sind kleiner, weil die 
Platte beschnitten wurde.  
614) B. 29. C. 55.) Der schreibende Schüler. Er sitzt, nach rechts 
gerichtet, auf einem Steine links an der Mauer, und in der 
Ferne sind einige Häuser. II. 4 Z. 8 L., Br. 2 Z. n L. 
Dieses Blatt ist sehr selten. 
65) (B, 33. C.  Ein im Sessel sitzender Greis mit grussem 
Barte, und einer Haube auf dem liupfe. Er hiilt mit einer 
 Hand das auf seinen nach rechts gerichteten linieen liegende 
tittene Buch, die andere bewegt er gegen den Bart. H. 5 
  
Von diesem Blatte scheint es zweierlei Abdrücke zu ge-
        

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