Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1778043
Belnbrandt van- 
Byn a 
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reicht. Links vorn erscheint ein Knabe mit der Fackel. 
Die Figuren sind nur halb. H. .5  Br. 5 Z. g L. 
Dieses Blatt ist sehr mittelmässig, aber äusserst selten. 
 (B. 12- C- 17.) Die Iireuzschleppung, eine reiche Compa- 
sition, anscheinlich nach liembrandfs Erfindung. Christus 
wird in Mitte des Blattes von, zwei lienhcrn nach Gnlgatha 
getiihrt, und einer derselben stösst eine von den Frauen 
zuriich, die der Herr zu trösten scheint. Im Grunde breitet 
sich am Fusse des Berges Jerusalem aus, und rechts an der 
Stadtmauer steht: Kt. 1055. Dieses Blatt ist von einem 
neueren Iiiinstler im Geschmacks: Ptembrantlfs sehr schön 
behandelt. H. 4 Z. 1 L., Br. 5 Z. g L. 
15) (B. 15. C. 18.) Der heil. Petrus vom Engel aus dem Gefäng- 
nisse befreit. Er kommt, als, gebeugler Greis, zu einem 
grossen Thore heraus, urärl der Engel führt ihn an der liu- 
ken Hand. Diese Darstel ung geht sehr ins Schwarze, da 
sie nur durch ein an der Mauer angebrachtes Licht beleuch- 
tet ist. Rechts unten bemerkt man ein Geliritzel, welches 
vermuthlich das Zeichen des Urhebers enthält, neben der 
Jahrzahl 1652 (verkehrt). H. 4 Z.- 6 L., LBr. 5 Z. 7 L. 
Dieses Blatt ist sehr selten. 
16) (B. 14. C. 19.) Der" heil. Ilierunymus, rechts des Blattes. 
einen 'I'udtenliupt' und einen Stock in den Händen haltend. 
Er trägt nur ein kleines Collet. Der Grund ist ganz weiss. 
11. 4 z. u L., B135 z. 9 L. 
17) (B. 15. C. 20.) St. Franz rechts des Blattes an einem Felsen 
sitzend. den Iiopf auf die rechte Hand gelehnt, und daneben 
ein olfenes Buch. H. 2 Z. 5 L., Br. 2 Z. 4 L. 
Dieses sehr seltene Blättchen ist leicht mit der trockenen 
Nadel behandelt, aber mit wenig Geschmack.  
13) (B. 16. C. 21.) Der heil. Nicolaus, Almosen austheilend. Er 
steht linlss hinter einer Balustrade, und reicht den vor ihm 
versammelten Armen ihre Gabe. Rechts unten liest man: 
S. Nicola. H. 1 Z. 10 L., Br. 1 Z. 7 L.  
Dieses Blatt ist kräftig radirt und mit viel Geist behandelt. 
39) (B- 17. C. 22.) Die protestantische Kirche, das durch Säulen 
gestützte Innere derselben, wo viele Personen bei der Cate- 
chese versammelt sind. Im Rande steht: Catechizatie over 
den Ileidelbergschcn Catechismus, duor Joh. Beeltsnyder. 
 By Jaques Boursse etc. inde b. urs van Antwerpen. 
Dieses Blatt, welch (gilt guter Yerstiindniss des Helldun. 
ltels bearbeitet ist, gigiört in ein Buch mit folgende1n_'l'xtel: 
Anuthuinie dat is outleding der Christelylie Cateclusmi dour 
Beeltsnyder, t' Amsterdam by J. Boursse 1654. lI. Ö Z. 8 L. 
mit dem liand, Br. 4 Z. 11 L.   
I. Ohne die beiden Staiigen, welche das Dach des Predigt- 
stuhles unterstützen. 
II. Mit denselben. 
20) (B. 2-0. C. 26.) Die Schlacht. Die Scene geht linlas vor, wo 
man einen Reiter vom Rücken sieht, der mit der Linken 
den Spiess nach einem fliehenden schleudert. Rechts vom 
trägt ein Mann einen mit einer Feder gezierten Turban, 
und flieht mit Schrecken. H. 4 Z. 0 L., Br. 0 Z. 1  
Dieses Blatt ist mit Geist und Geschmack behandelt, aber 
sehr selten zu fimlem- 
        

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