Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777998
Rembrandt 
VOII 
Byn , 
Paul 
sage au canal), ein Eiusserst seltenes Blatt. Der breite Kanal 
nimmt die ganze Länge des Blattes ein, und verliert sich nach 
links in der Ferne. Am diesseitigen Ufer bemerkt man zwei Mün- 
ner. von welchen der eine mitxler Angel fischt, und weiter nach 
links trägt ein Bauer zwei Milchkiibel, Am entgegengesetz- 
ten (Jfer ist eine Gruppe schöner Häuser, und bei dem gräss- 
ten bemerkt man eine Barke mit Segeln. VVeitcr hin sieht 
man noch andere Hiiuser zwischen Bäumen. H. 2 Z. 11 L., 
B1". 7 Z. 7 L. 
X. Studien (etudes) und Entwürfe (griffunernents). 
565) (B. 565. G. 553.) Mehrere Entwürfe mit Rembrandts Iiopf. 
Letzterer fast en face, mit dem Hute bedeckt, ist rechts 
oben, und volllsonnnen bearbeitet. Dann sieht man einen 
alten Mann und ein altes Weil) mit gekriimmtem Riiclten, 
jedes-einen Stock in der Hand. Ueber diesen beiden Figuren 
ist der Iiopf einer Alten mit dem Schleier, und darunter 
ein umgekehrter Mannskepf. Dann ist noch einmal lleln- 
brandt vorgestellt, wie er die halbe Figur eines Greises zeich- 
net. H. 5 Z. 8 L. , Br. 5 Z. 10 L. (Bei Aretin 2  
Dieses Blatt gehört zu den vortrefflichen seiner Art. Bartsch 
und Claussin unterscheiden folgende Abdrücke: 
I, Die Platte ist grösser, 5 Z. g L. hoch. und 4 Z. 2 L. 
breit. Der Band ist rauh und unregclmE-issig, der Grund 
unrein, und besonders über dem Kopfe Rexubrandfs, 
links in der Mitte des Randes und in der oberen Ecke 
fleckig. Der Ausdruck des genannten Kopfes ist von be- 
inrnnderungswiirdiger Schärfe und Lebendigkeit. Diess ist 
 aber nach Claussin vermutlilich nur ein einzelner Probe- 
druclt. 
II. Die Platte ist polirt und zugeschnitten. Die guten Ab- 
(lriiclte sind selten zu finden. 
366) (B. S671. C. 354.) Das Studienblatt mit dem Hulzschlag, dem 
Pferde etc. Der Schlag ist mit Mauerwerlt eingefasst, links 
nach oben ist das Pferdstutliinn, und in der Ecke oben ein 
kleiner Profilltopf. llechts ist ein anderer, unvullendeter 
Kopf H. {L Z., Br. 5 Z. 1 L.  
Dieses Blatt ist von äusserster Seltenheit. Das einzige 
Exemplar, welches Claussin sah, ist auf japanisches Papier, 
und mit dem Plattenbarte gedruckt. 
35?) (B. 365. C. 355.) Das Blatt mit sechs Hüpfen, in deren Mitte 
jener der Frau des Meisters erscheint. Links oben ist der 
liupf eines Türken mit dem Turban, rechts ein Frauenlcupf 
auf die l-land gestützt, doch nur im Umrisse, und zwischen 
beiden ein anderer, welcher jenem der Frau llembrandfs 
gleicht. Unter diesen Hüpfen ist ebenfalls ein Frauenkopf 
mit niedergesehlagenen Augen, links ein solcher mit einem 
breitkriimpigen Hute und rechts einer ohne Iiopfputz. Unten 
geien die Mitte: Rembrandt f. 1656- H. 5 Z. 7 L., Br. {t Z. 
( o 
Es gibt eine gegenseitige Cnpie. 
568) (B. 560. G. 556.) Ein Blatt mit fiinf Miinnerltiipfen und der 
Büste eines Greises, letzterer fast vom Rücken gesehen, nur 
der Kopf im Profil und mit einer Pelzhaube bedeckt. Mit 
beiden IIänden hält er den Stock. Links ist die lsleilw 
Büste eines unbiirtigen Alten mit einer grossen Pelzmiitze, 
und iiher diesem Iinpfe ein anderer en face, welchen Keni-
        

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