Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777986
Rembrandt 
van 
Byn s 
Paul. 
535 
559) 
560) 
561) 
562) 
565) 
aüi) 
errichtet und rechts des Blattes. Etwas zurück stehen drei 
kleine Hütten unter Bäumen, an welchen ein Fluss hin- 
läuft, über den nach rechts vorn eine kleine Brücke von 
Brettern führt. In der Ferne links erscheint das Dorf, und 
an dem hellen Himmel ziehen zwei Reihen Vögel. H. 5 Z. 
5 Z., Br. 6 Z. 
Dieses seltene Blatt ist mit groben aber regelmässigen 
Strichen behandelt, es wird aber von den Kennern nicht als 
Werk Bembrzindfs genommen. Auch Ch. ßlaussin spricht im 
Catalugue raisonne seinen Zweifel aus , im Supplement 
erkennt er aber die Originalität an. Er fand einen schönen 
Abdruck, wo oben in der linken Ecke der Anfang des Blät- 
terwerltes eines Baumes sich zeigt, so wie der uberc Theil 
eines Daches. Wenn dieses in Exemplaren sich nicht fin- 
det, su sind sie nach Claussin Copie. Es gibt auch wirklich 
eine gute Copic nach diesem Blatte.  
(B. 251. C. 248-) Der Heuwagen (le chariot z. (ein), eine 
äusserst schöne und seltene Landschaft. Links ist ein Bauer, 
welcher Wasser aus dem Brunnen schöpft, seitwärts er- 
hebt sich ein Hügel, und vor diesem erblickt man zwei 
Baumstämme und den Karren mit Heu. Dieses im Ganzen 
geringe Blatt ist im Grunde unrein, wenigstens in den frü- 
lien Abdriicken. H. 2 Z. 6 L., Br. lt Z. 11 L. 
(B. 252. C. 24g.) Das Schloss mit acht Thürmen, (le chä- 
teau), in einer Landschaft mit Bergen im Grunde. Links ist 
ein hoher Baum. H. 2 Z. 11 L., Br. 5 Z. g L. 
Dieses seltene Blatt findet Claussin zweifelhaft. 
(B- 255. C. 250.) Der Stier (le taureau), an einen grossen 
Baumstamm gebunden. Iin Grunde sind mehrere Bäuine. 
Rechts unten: Rembrandt f. H. 2 Z. 9 L., Br. 5 Z. 11 L. 
Acusserst seltenes Blatt.  
(B, Qßli. C. 251.) Die Strasse durch das Dorf, (la rue_ de 
villnge) , eine iiusserst seltene Landschaft. Rechts sieht man 
zwei Hiiiiser mit mehreren Sutockwerlsen und spitzigen Gie- 
heliriieben einander, und uber eines derselben ragt ein 
lilciner runder Thurm empor, vor einem noch hohereii Hau- 
se, als die genannten. Linksgeht eine breiteßtrassc zwischen 
zwei Reihen von Häusern hindurch, und eine andere Strasse 
verliert sich perspektivisch im Hintergrunde. H. circa 5 2-. 
Br. 5 Z. 8 L. Die Höhe konnte weder Bartsch noch Qlaus- 
siii genau bestimmen, da der erstere nur das verschmttßne 
Exemplar der kaiserlichen Bibliothek zu W160i der andere 
nie einenßAbrlrnck davon sah. 
(B. 255. C. 1152.) Die unvollendete Landschaft (le paysage 
nun Iini), ein äusserst scltcncs Blatt, Welches den Theil el- 
ncs Dorfes von fünf Häusern vorstellt, von welchen aber 
um. das rechts Stehende jrgllendot, die anderen blos umris- 
sen sind. Durch die Thure des vollendeten Hauses bemerkt 
man eine Figur, und nach rechts liin_ einen Zaun. Rechts 
oben Stuhl; 165g, und unten nach links hin ein Motiogramin, in 
welchem die Chalkographen ein Perlienncn wollen, woruber 
wiy uns Eingangs ausgesprochen haben. H- 3 L- 4 L-v B'- 
Ö Z.  
(Die Copie von Basen ist ohne Monugramrri. 
(B, 250, C, 355.) Die Landschaft mit dem Canal (le pay-
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.