Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1773111
Prestel , 
Johann 
Theophilus. 
platte. Auf den ersten Abdriiclien hat der Stich eine Ein- 
tassungsleiste, und oben rechts steht No. 10. H. 4 Z. 7 L., 
Br- 2 Z. 11 L. Die zweiten Abdrücke sind von der abge- 
nommenen Platte. H. [t Z. 6 L., Br. 2 Z. 11 L. 
76) Christus zeigt die fiinf Wunden am Stamme des Kreuzes, 
gegenseitige Copie, rechts unten das Zeichen, welches weit 
grüsscr ist, als jenes von Diirer gezeichnete. H. 4 Z. 6 L., 
Br. 5 Z. 
Einige schreiben dem I. G. Erestel eine Copie der ganzen 
kleinen Passion von Dürer zu, nämlich jene, welche seit Hel- 
ler unter dem Namen der Bundeleiseben bekannt ist. Diese 
schönen und seltenen gegenseitigen Copien sind wahrschein- 
lich älter als Prestel, und viel eicht sind von ihm nur die 
Platten retouchirt. Die retouchirtenuäbdriicke sind aber 
geringe. 
77) ie heil. Jungfrau mit dem liinde, dabei St. Anna, oben 
Gott Vater in der Glorie, auf dem Täfelchen das Zeichen 
Dürefs. Von der Gegenseite copirt, aber ohne Schein des 
heil. Geistes. H. des Stiches 4 Z. 5 L., der Platte 4 Z. 
6 L.; Br. des Stiches 2 Z. 9 L., der Platte 2 Z. 10 L. 
78) Die säugende Maria, verschleiert auf der Basenbank sitzend, 
am Striche das Zeichen Dürer's. Von der Gegenseite, ohne 
Jahrzahl 1505 im Täfelchen. H. 4 Z. 3 L., Br. 2 Z. 8 L. 
Man hat von diesem Blatte auch Gegendriicke. 
79) Maria auf der Iiasenbank am Baume sitzend, das Kind hält 
eine Birne. Von der Gegenseite und ohne die Jahrzahl 1515. 
H. des Stiches 4 Z. 5 L., der Platte 4 Z. 6 L.; Br. des 
Stiches 2 Z. g L., der Platte 2 Z. 10 L. Die ersten Ab- 
drücke haben rechts No. 2. 
80) Der heil. Philippus (1526). Von der Gegenseite, mit dem 
Zeichen C M (verbunden), was wohl Catharina Maria Pre- 
stel bedeutet. Heller glaubt das Zeichen sei falsch. Es gibt 
auch Abdrücke ohne dasselbe. H. 4 Z. 4 L., Br. 2 Z. 8 L. 
81) Der heil. Bartolomäus (1523). Von der Gegenseite, mit und 
ohne Zeichen C M, dessen wir in der obigen Numer cr- 
wähnt haben. H. [t Z. 4 L., Br. 2 Z. 8 L. 
32) Der heil. Thomas (1514). Von der Gegenseite, mit C lVI 
bezeichnet, wie oben, es gibt aber auch Abdrücke ohne 
dieses Zeichen. H. 4 Z. 4 L., Br. 2 Z. 3 L, 
Eine zweite gegenseitige Copie ist ohne Jahrzahl. H. I! Z. 
3 L., Br. 2 Z. 8 L. In den Contre-Driicken ist das Dil- 
rer'sche D umgekehrt. 
 85) Der heil. Simon (1525). Von der Gegenseite, mit dem Zei- 
chen C M, und ohne dasselbe. H. 4 Z. [l- L-, Br- 2 71- 8 L. 
34) St. Paulus (1514). Von der Gegenseite, oben rechts das Zei- 
chen C M, und ohne dasselbe. H. 4 Z. 4 L'! Br. 2 Z. 8 L. 
35) St. Christoph (mit rückwärts gekehrtem Haupte) mit dem 
kleiner: Heilande durch den Fluss Wßflßfld. in Mitte des 
Blattes (1521). Von der Gegenseite Cßplljf, mit dem Zeichen 
MF oder AF (Maria fecit, AmadeuS fecit?). H. lt Z. ö L., 
Br. 2 Z. 9 L. 
86) Der heil. Christoph mit dem Heilande auf der Schulter nach 
rechts den Fluss durchschreitend (1521). Von der Gegen- 
seite copirt, mit dem_ in der vorhergehenden Nummer erwähn- 
ten Zeichen des Copisten, aber ohne Jahrzahl, nur mit Dü- 
rer's Zeichen. H. der Platte 4 Z. 6 L., des Stiches ll Z. 5 L- 
Br. 2 Z. 10 L., 2 Z. 9 L.
        

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