Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777962
Iiembran dt 
Byn , 
Paul. 
533 
sehr selten. (Bei Arctin ein Abdruck auf chinesisches Pa. 
pier 44 fl. 46 hin; bei Sternberg 3 Thlr.) 
 Auch roth gedruckte Exemplare kommen vor. Dann haben 
wir eine gegenseitige Copie vnn lrVatelet. 
546) (B. 258- C. 255.) Das Dorf mit dem grossen viereckigen 
Thurme, der aus demselben emporragt, verschieden von dem 
Oben Nfv- 526 erwähnten Blatte. Unten steht: Rembrandt 
1655. H. 5 Z.  Br. 5 Z. 8 L. 
Dieses Blatt ist sehr selten. 
5117) (B- 240- C- 236.) Der Canal mit der kleinen Barke, die man 
links zur Hälfte sieht. Im Mittelgriinde ist eine Strohhiitte 
und rechts Bäume. H. 6 Z. 2 L., Br. Ö Z. g L. 
Bartsch und Claussin bezeichnen zweierlei Abdrücke von 
diesem äusserst seltenen Blattc. Letzterer glaubt aber (Sup- 
pleinent), dass dieses Gekritzel gar nicht von (Rembrandt 
SEI.  
I Um zwei Linien höher und weniger vollendet, besonders 
an der Bergspitze zur Rechten, an der hinteren Seite 
der Hütte, und über dem Fahrzeuge. 
II. Die Platte um zwei Linien abgenommen, und die ge- 
nannten Tlieile schraffirt. 
343) (B. 25g. C. 257.) Der kleine Mann (le petit homme), eine 
äusserst seltene Landschaft, mit einer kleinen männlichen 
Hgur im Mittelgrnnrle. In der Ferne sieht man zwei Wind- 
mühlen und einen liirchthurm. H. 2 Z. 10 L., Br. 7 Z. 
Ö L. 
549) (B. 241. C. 258-) Der grosse Baum (_le grand arbre), iius- 
serst seltene Landschaft, in deren Mitte sich der Baum er- 
hebt, wornacli das Blatt den Namen hat. Vor demselben 
nach rechts geht ein Mann und ein Weib, und im Grund 
links steht ein Haus mit Bäumen. Der untere Theil ist 
nicht vollendet. H. 6 Z„ Br. 4 Z. 9 L. 
35g) (B. 342. C. 259.) Die Landschaft mit dem lichten Zaune 
(a la barriere blanche), der um einen hinter Bäuinen ver-" 
steckten Pachthof herumgcht. Rechts ist eine Brücke über 
den Kanal, und gegenüber eine Windmühle. Nach der 
Ferne hin geht ein breiter Weg, auf welchem drei Figuren 
zu sehen sind. H. 5 Z. 4  Br- 6 Z-   
Dieses Blatt ist von grosser Seltenheit, nach Claussin eher 
von S. Iioning, als von Rembrandt. Es gibt zweierlei Ab- 
drücke:    
I. Man sieht keine Hausthiire. 
II. Mit der Hausthüre, an welche sich ein Weib lehnt. 
Rechts in der Ferne erhebt sich ein Iiirchthnrm. 
551) (B. 245. C. 240.) Der Fischer im Kahn, äusserst seltene 
Landschaft, mit einem Flussc im Vorgi-unde, auf welchem 
zwei Barlsen schwimmen. Links sitzt der Fischer auf dem 
I-Iintertheile eines Hahnes, _und im Grunde erscheint das 
Dorf, dessen Kirchthurm rllits hervorragt. H. 4 Z. 2 L., 
Br. 5 Z. 2 L. 
Dieses Blatt ist mit der trockenen Nadel behandelt, und 
der Himmel unrein, fast wie im Tuschtone. 
353) (B. 24.1 C. 141.) Die Landschaft mit dem Canale (le pay- 
sage au canal) , der in diagonaler Richtung, von der rech- 
tcn Ecke an das Land durchschneidet. Im Mittelgrunde 
sitzt eine Figur" am Ufer desselben vom Rücken gesehen,
        

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