Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777943
Bembran dt 
VIII] 
Byn , 
Paul. 
531 
derer, breiter Weg geht vom Mittelgrunde aus nach dem 
Ilintergrnnde. Links am Wege sind kleine Figuren. H. 2 Z. 
g L., Br. 7 Z. 7 L.  
Die Abdrücke dieses sehr seltenen Blattes sind immer 
SClIWIIClI. besonders in der Ferne, wo man die Gegenstände 
schwer unterscheidet. Der Grund ist immer unrein. 
533) (B. 230. C. 237.) Die Landschaft mit denzwei Alleen, eine 
im Mittelgruncle, die andere rechts im Grunde. Links ist 
Eine SWUMIÖÜE. und ein Mann mit dem Stecke auf der Ach- 
sel und ein Reiter beleben das Terrain. H. 5 Z. 4 L., Br. 
7 Z. 7 L.  
Von diesem seltenen Blatte bezeichnen Bartsch und Claus- 
sin zweierlei Abdrücke.  
I. Von der grossen Platte, in den Schattentheilen von sehr 
kräftigem Tone, die Bäume des Grundes gegen die Mitte 
sind weniger bearbeitet. Sehr selten-   
U. Von der verkleinerten Platte, Br. 6 Z. Diese Abdrücke 
finden sich nicht so selten, sind aber geringer, da sich 
von der Frische des 'l'tms.schon etwas zilerloren hat. 
559) (B. 331. C. 228.) Die Tränke (Pabreuvoir), eine.,_, Masse 
YVasser, welches in eine Grotte dringt. Rechts neben die- 
ser ist ein Baumstamm, an welchem nmn liest: Rembrandt 
 1015.. 11.4 z. g L., m. 4 z. 11 L.-   
Bartscli und Claussin kennen zweierlei Abdrücke von die- 
soin Blatte.  
l. Der Grund in der Grotte, welche man zur Rechten sieht, 
ist sehr schwarz gehalten, und auf dem Vorgrunde he- 
 merkt man den Vordertheilveineskleinen Schiffes. Aeus- 
serst selten.    
Il. Der Grund in der Grotte ist ausgekratit, und von dem 
Schiffe wird man fast nichts gewahr.   
540) (B. 25". C. 22g.) Die von einem Bretterzaume umgebene 
Strohhiitte am Canale, rechts und linksein grosser Baum. 
iBechts auf dem Wege ist ein Wagen, und auf dem Dainme 
sieht man zwei grosse Hunde. In der Mitte und unten am 
Bande: Rembrandt f. H. 4 Z. 1:0 Lw  L- 
Bai-tsch und Claussin beschreiben zwei verschiedene Ab- 
drücke: H   
I. Der Theil des Dammes, auf welehem_ die Hunde sind, 
 ist ganz licht, nur zivei oder drei Strichchcrrclaraul zu 
sehen.  
Il. Derselbe mit der kalten Nadel uberarbeitet, und iin 
 ersten Drucke des Hartes nicht beraubt. (Bei Arctin 
14m a a b. a' M"hl 
  7'  ie Windmühle o er em ran ts u e 
QM) (E; iffiiligiäeiültlemlärandt), links des Blattes, und in deren 
agile, gegen die Mitte hin ein mit Ziegeln gedecktes vier: 
eckiges Haus. Rechts bemerkt man auf dem Damme zwei 
Figuren. Rechts unten: Rembrandt f- 1641- H- 5 Z- 4 L0 
BL 7 z. 8 L. o n 11 n 
 w lches den rt vorste en so , wo em- 
braiiläiesggllällltilll WSJPÖG, ist zart und leicht mit der Nadel 
behandelt, und von glänzendem Tone, in den ersten Ab- 
drücken, bevor der Plattenbart verschwand. Clauääln Sah 
solche Abdrücke, wo auch der Grund sehr unrein und ge- 
34'
        

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