Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777939
133m a 
W111 
Rembrandt 
Paul. 
 "vor  Namen und Jahrzahl seyen, was 
  auch Bartsch- nachschirieb. 
  Es gibt eineischönße anonyme Copie im Sinne des Ori- 
ginals;   
555) (B. 225. C. 222.) Die Strohhiitte und denHeiJschober, beide 
 im Mittelgrunde, der Schober hinter dem Ilause nach links 
hin, aber statt des Heues steht ein Karren unter dem 
Dache. Durch die Thiire und durch das Fenster des 
Hauses. bemerkt man zwei Figuren, nnd eine Bäuerin 
mit dem Hunde geht über die Brücke, welche iiber die vor 
dem Irlause fliessenden Bach führt. 11m Grunde links brei- 
tet sich eine Stadt aus, und rechts liegt ein Schloss am See. 
Im Vorgrunde fischt ein Bauer mit der Angel. (Rechts un- 
ten in derEcl-xe: Rembrandt f. 164i. H. 4,ZL'1Q L„ Br. 
u Z. 10 L. 
Diess ist eines der schönsten Blätter HembrandVs, zart 
und musterhaft behandelt. Die ersten Abdrücke erkennt 
man an den Spuren des Plattenbartes, die sich an dem 
Schlagschatten, welchen die Biiume uder Gestriinche an den 
 Hütten verursachen , an den Schraffirungen zur Linken, am 
Buchstaben f." und an der Jnhrzahl bemerkbar nxachexi. 
Cumano hat eine Copie gefertiget. 
554) (B. 226. C. 225.) Die Strohhiittc mit dem grnssen Baume 
(la chaumiere au grand arhrc) der sich links jenseits des 
Canals erhebt. An der Thiire des Hauses bemerkt man zwei 
Kinder und in der Ferne rechts das Dorf mit einer grnsserl 
Kirche und einer Windmühle. Rechts unter der Ente: Hem- 
 brandt f. 1641, u. 4  8 n, m. 11 z. 3 L. 
Dies ist das Gegenstück zum obigen ßlntte, aber von ge- 
ringerer Wirkung. In den ersten Abdriiclten sind die Scliat. 
tenparthien sehr lariiftig, da sich da die Spuren des Bartes 
zeigen. (Bei (Aretin 14 H. 6 lixu, bei Sternherg ein schöner 
Contradruck 5 Thlr. 6 gr.) 
355) (B. 227. C. 224-) Der Obelisk, eine sehr schöne Laxidscbaft, 
 von dem Obelisken so genannt, der sich links am Rande 
auf! einem Piedestale erhebt. Im lVlittelgrundc breitet sich 
ein Dorf aus, und rechts trinkt ein Hund aus dem Canalc. 
Oben abgerundet. H. 5 Z. 1 L., ßr. 6. Z. 
 Die ersten, seltenen Abdrücke sind von kräftigem Tone, 
 welchen der Platten-Bart verursachte, der "aber in der Folge 
schwächer, wurde. Das Dach eines Hauses ihm Grunde ist 
weiss. (Bei Aretin 15 fl.; bei Sternberg ein ausgezeichneter 
Druck 1,9 Thlr.)     
Die Copie von Vivares ist von der Gegenseite. 
356) (B. 223,   Die Barke mit dem Segel (la barque ä la 
voile),_ein sehrsehölies, leicht und geschmackvdll behandeltes 
Blatt. Links vdrnsintbdrei Hiiuser, über welche einige 
Bäume einporragen, und zwischen den Hütten geht ein Weib, 
welches der Hund anbellt. Rechts schwimmt die Barke auf 
dem Canale, und im-Grunde sieht man ein Dorf. H. 5 Z- 
     
Dieses Blatt istnie sehr frisch im Tone, da das Scheide- 
 Wasser nur leicht angegriffen hat. In den alten Abdrücken 
ist der Grund sehr schmutzig. (Bei Aretin 8 fl. 6 kr.) 
Es gibt auch eine gute Copie von diesem Blatte: 
557) (B. 229. C. 225.) Die Baumgruppe am Wege. Ein an-
        

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