Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777907
van 
Rembran dt 
Byn r 
Paul. 
527 
obige, und fast eben so selten, nämlich mit Tusche und Bis- 
ter übergangen, mit folgenden Nuancen, die Claussin (Sup- 
plement) angibt. 
I. Die Häusergwelche links von Bäumen umgeben sind, 
treten braun unter hellem Himmel hervor. 
lI. Die Häuser erscheinen hell unter leicht gefärbtem HiIIl- 
rnel. Diese beiden Arten von Behandlung fanden grus- 
sen Beifall. 
III. Die Häuser undder Himmel sind hell, so wie die Vor- 
gründe.  
Es gibt eine täuschende Copie, deren Unterschied we- 
niger durch Beschreibung als durch die Anschauung auf 
Bartsch Iig. 12. lslar wird. 
524) (B- 216. C- 215.) Die Landschaft mit der Terrasse im Vor- 
grunde, und daher benannt (le paysage s la terrasse.) Linlss 
zurück erhebt sich ein Berg, dessen Fuss ein Fluss DÜSPiili, 
auf welchem ein Fahrzeug erscheint. Die Biiume sind oben 
nur leicht hingelsritzelt. H. 6 Z., Br. 6 Z. 11 L. 
Diese Landschaft ist leicht ausgetuscht. 
325) (B. 217. C. 214.! Die Landschaft mit den drei Strohhiitten, 
von den drei betriichtlichsten Häusern eines am breiten Wege 
liegenden Dorfes so genannt (le paysage aux trois chau- 
niieres.) Diese Hütten haben" spitzigc Giebel, und stehen 
im Profil rechts. Hinter dem vorderen Hause sind mehrere 
Häuser, und vor dem mittleren mehrere Figuren. Rechts 
vorn erhebt sich ein grusser Baum mit dürren Aesten. Linhs 
unten steht: Rembrandt f. 1650. Oben abgerundet. H. Ö Z-. 
Br. 7 Z. 5 L.  
Dieses Blatt ist sehr sorgfältig behandelt und von gros- 
ser Wirkung; im ersten Drucke nur um hohen Preis 
zu haben. Bartsch beschreibt zwei, Claussin drei verschie- 
dene Abdrücke. 
I. Der Vurdertheil der ersten Stmhhiitte ist nur mit einer 
 einzigen Schral-lirung beschattet, so wie auch das Dach 
der dritten, welche dem Beschauer am entferntesten ist. 
Vorn am Wege, und unten nach rechts hin sind viele 
Stellen hell. Von diesen hellen Theilen sagt Bartsch 
nichts, und so ist der erste Abdruck, welchen Bartsch 
nenntQder folgende zweite des Chev. Claussin. Aeiisserst 
selten.  
II. Wie der obige Abdruck, nur sind die genannten weis- 
sen Stellen gedeckt. Sehr selten. (In der StengeYschen 
Aucktion 10 fl. 48 kr. Bei Aretin 22   
III. Der Vordertheil der ersten Strohhiitte ist mit einer Iireuz- 
schraffirung beschattet, und die WßiSSßß Stellen ZWlSCiwll 
dem Wege und den drei Hütten sind mit der trockenen 
Nadel leicht überarbeitet. Es ist indessen die ganze 
Platte mit der Schneidnadei vollendet und abgedruckt 
ohne den Bart abgenommen zu haben, so dass selbst 
die guten dritten, eigentlich zweiten. ßbdfllcliß noch 
sehr ins Schwarze gehen. Diese sind vielleicht als die 
eigentlichen ersten von der vollendeten Platte zu bezeich- 
nen und die beiden höchst seltenen, obigen Abdrücke 
nur als Probedriicke anzusehen. 
326) (B. 213. C. 215.) Die Landschaft mit dem viereckigen Thur- 
me (ä la tour carree), eigentlich die Ansicht des Dorfes 
Bnndorp bei Amsterdam, wo dieser alte Thurm sich erhebt, 
szs)
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.