Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777886
Rembrandt 
Villl 
Ryn , 
Paul. 
525 
vor dem Mittagsessen, bei welchem zufälligerweise Senf 
fehlte. In der Mitte sieht man-eine kleine hölzerne Bril- 
 cke, und rechts am Geländer zwei Männer im Gespräche. 
Auf dem Iianale ist eine Barke. und links vorn-bemerkt man 
zwei Bäunie, durch welche der Iiirchthurm eines Dorfes er- 
scheint. Rechts unten: Rembrandt f. tßftö. H. 4 Z. 10 L., 
Br. 8 Z. 4 L. (Wurde mit 5  4 L0uisd'or bezahlt, im 
geringeren Drucke 15  18 fl.) 
Auf den alten sehr seltenen Abdriicken bemerkt man nach 
Claussin an den Zügcn des Namens und der Jahrzahl die 
Spuren des Plattenbartes. 
517) (B. 209. C1 206.) Ansicht von Onval bei Amsterdam, in eini- 
gen Häusern und zwei Windmühlen bestehend. Links sind 
mehrere Bäunie, und hiiiterhzill) bemerkt man undeutlich 
ein Mädchen, welchem ein junger Ulensch einen Kranz 
aufsetzt. Vorn gegen die Mitte ist ein grosser Baumstamm 
und rechts weiter zuriick ein Bauer vuin Rücken gesehen, 
und nur im Umrisse. Er schaut nach dem Fahrzeuge auf 
der Amstel, über welcher Oiival sich zeigt. Rechts unten: 
Rembrandt r. 1045. H. 0 z. I0 L., Br. 3 z. 4 L. 
Es gibt von diesem, im Allgemeinen seltenen Blatte zwei- 
erlei Abdrücke: 
I. Mehrere Stellen, besonders auch die Namen erhielten 
durch die Eindrücke des Platten-Grates einen an die 
schwarze lNlauier erinnernden Tun. Der Grund und der 
Rand der Platte ist unrein. Ganz kräftig ist indessen 
auch der seltene erste Druck nicht, weil das Scheidcwas- 
sier wenig gewirkt hatte. 
Il. Die Spuren der Eindrücke des Bartes sind fast verschwun- 
den, und die Abilriiclse sind schwach. 
513) (B. 210. C. 207.) Ansicht von Amsterdam, oder yielmehr eine 
Landschaft, wo in der Ferne diese Stadt erscheint. Man 
bemerkt in der Nlitte ein grosses Gebäude, rechts eine Wind- 
mühle, und links einen Thurm. Rechts vorn läuft; ein klei- 
ner Kanal. Ein geschmackvolles Blatt. H. 4 Z. 2 L.„ Bp, 
5 Z. 7 L. (Bei Aretin 17 fl.) 
519) (B. 211. C. 208.) Die Landschaft mit dem leger (le scbasseur), 
denn zwei Jagdhunde begleiten. In derPerne sind Beige, an de- 
ren Fuss das Durfniitdem hohen Iiirchthurine sich zeigt. Rechts 
sind zwei grosse Bäuine, und auf dem Hügel gegenüber 
zwei kleine Figuren. Geätzt und mit der trockenen Nadel 
vollendet. 111. 4 z. 9 L., Br. s Z. ii L. 
Burtscli und Cleiissin bezeichnen zwei verschiedene Ab- 
drücke von diesem schönen Blatte.   
I. Das Haus und die Scheuer links auf der Anhöhe fehlen, 
und die Platte wurde nicht vom Barte gereiniget. (Sten- 
gelsche ÄUCliIlOD 54'; Il. SÖ kr. Bei Aretin 3 Ü-l 
II. Mit dem Hause und der Scheuer, aber trocken, da wg- 
"nig Bart mehr stehen blieb.     
520) u; 212-, (j, 299.) Die Landschaft mllßflßl] drei Baiimen, ein 
sehr schönes und berühmtes Blatt. Die drei grossen Biiunie 
stehen auf einer Erhöhung und dazwischen durch erblickt 
man in der Ferne einen Wagen mit vielen Personen. lm 
Vorgrunde nach links ist das Ende des Canals. in welchem 
ein Mann mit der Angel fischt, während ein Weib am Ufer 
sitzt. ln der Ferne links erscheint eine Stadt, am Ende ei- 
 ner weiten mit Canälen durchschnittenen Ebene. Ani Him-
        

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