Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777840
Rembrandt 
Byn , 
Paul. 
521 
Gepräge des Elendes hinzuzudenken. Er ist 'in einen zer- 
lumpteit Mantel gehüllt. aus welchem die linke Hand her- 
vorreicht, als wollte er Almosen empfangen. Ünlvu in der 
Mitte des Bandes: Rt. 163g. H. I; Z. 3 L., Br. 2 Z. 7 L. 
Glaussin kennt zweierlei Abdrücke von diesem sehr zarten 
und geistreichen Blatte. 
I. Weniger überarbeitet, besonders der Schatten am unteren 
Theile des Rückens. Der Grund ist etwas schnnutzig, und 
der Rand uneben. (Bei Aretin 5  
lI. Der Schatten am Rücken retouchirt. und unten nach. 
links steht: Rembrandt f. 
 Die Copie von Cumano ist gegenseitig. Auch das N10- 
x nogramm lehlt nicht. 
296) (B. 175. C. 172.) Der sitzende Bettler mit dem Hunde zur 
 Seite. Er hat einen grosstrn Bart und strnppigc Haare, 
blusse Fiisse und einen Topf zwischen den linien, um sich 
die Hiinde zu wärmen. Rechts unten: Rt. 1651. Dieses 
Blatt ist grub und schlecht geätzt, aber äusserst sclteu. H. 
4 Z., Br. 3 7.:  
397) (B. 175. C- 175.) Die Bettler vor der Hausthiire, welchen 
ein Alter mit Bart und Mütze Almosen reicht. Man sieht 
da einen Alten mit ärossern Hute, ein Weib mit dem Kinde 
auf dem Bücken un einen Knaben, der Reinen To.pf_ ange- 
hängt hat. Rechts unten steht: Rembrandt r. 1648. n. oz. 
1 L., Br. 1'! Z. g L. (Schätzung eines ausgezeichnet schönen 
Druckes 5 fl. 2.1 kr.) 
Diess ist eines der interessantesten und vollendetsten Blätter 
dieser Art, von höchst charakteristischer Darstellung. 1h 
den ersten Abdriicken bemerkt man nach Claussin die Spuren 
des Bartes der Platte, besonders an den Schraffirungen des 
Grundes oben nach rechts, und am {Stecke der Frau. Sehr 
Selten. 
Bartsch behauptet, es finde sich, aber sehr_ selten, ein 
Abdruck ohne Namen und Jahrzahl.  
Es gibt eine gleichsc-itige anonyme Copie, die im Tone 
Sehr kräftig und schwarz ist. Von zwei gegenseitigen Copien 
ist die eine von Novelli. In einer Copie steht links unten 
an der Erde: Rembrandt in. 
293) (B. 177- C. 174.) Der Bettler im zerrissenen Gewande 
mit einer kleinen Iiappe auf dem Kopfe nach links ge- 
 richtet, mit schmerzhafter Nliene. In der Ferne links bemerkt 
man einen lVtann mit dem Stecke auf.der Achsel. Ganz 
oben steht: This vinnich ltont (es istisehr kalt), und 
unter diesen Worten: Rembrandt f. 1054., H-Ä Z. 1 L-s 
BXKIZMTL.      
Diess ist das Gegenstück zum folgenden Blatte, und daher 
findet man diese Blätter auch die beiden Bettler (les deux 
gueux en pendants) rubricirt.    
299) (B, 173. G. 175.) Der Bauer nach rechts  einer 
Nachthaube auf dem Kopfe, die Hände-auf den Buchen ge- 
legt, und lachend. In der Ferne rechts ist eine kleine Figur, 
und in der. Mitte Oben steht: Dats niet (es macht nichts), 
als Antwort auf die Aeusserung des obigerf Bettlers. Rechts 
steht: Rembrandt f. 163- Die Zahl 4 halte am Bande nicht 
mehr Baum genug. .H. {i Z. 1 L., Br- '1 Z. 5 L. 
500) (B. 17g. C. 176-) Der Bettler mit dem Stelzfusse und dem 
linken Arme in der Schlinge, auf weissen: Grunde. Er stützt
        

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