Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777836
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Rembrandt 
W111 
P2111]. 
Pelzhaube auf und den Stock in beiden Händen. Rechts 
oben ist Rt. ganz fein geritzt. Dieses Blatt ist sehr selten. 
  
291) (B. 170. C. 167.) Die. alte Bettlerin, im Prufil nach rechts, 
wie sie die Rechte nach Almosen ausstreckt, und in der 
Linken den Stock hält. Unten steht: Rembrandt f. 1646. 
H. 5 Z., Brwz Z. I; L. 
Die ersten Abdrücke dieses sehr guten und zart radirten 
Blattes kommen von der unregelmäßigen Platte, deren Rand 
auch sehr rauh, tmpolirt ist. 
292) (B. 171. C. 168.) Lazarns lilap, oder der stumme Bettler mit 
einer Klapper in der Hand. Er sitzt, mit dem Stoclse zwi- 
schen den Beinen auf einer Ertlseholle, hat einen grossen 
Mantel um und eine spitzige Haube auf. Oben nach links: 
Bt. 1631. H. 2 Z. 5 L., Br. 5 Z. 2 L. 
Bartsch und Claussfn beschreiben drci verschiedene Ab- 
drücke. 
I. Die Platte ist grösser, 5 Z. 5 L. hoch und 2 Z. 4 L. 
breit. Der Kopf, so wie der Rand des Mantels, wel- 
cher über die linke Achsel hinaufgesclilagen ist, sind 
fast licht.. 
II. Das Gesicht mit einer doppelten Schraffirung bedeckt. 
Der Schatten, welcher gegen den Ellenbogen des linken 
Armes ein Luch im Mantel vorstellt, ist weggenommen). 
III. Die Platte hat idie gewöhnliche Grösse, der Theil des 
Hinterhalses, so wie der aufgestürzte Flügel des Mantels 
sind beschattet. Der Erdhiigel, hell in den beiden vor- 
hergehenden Abdriiclsen, ist hier ganz beschattet. 
293) (B. 172. C. 169.) Der Bauer in zerlumpter Kleidung, mit 
 einem I-läubchen auf dem liopfe, von vorn gesehen, und 
etwas nach links gerichtet. Er hat beide Arme auf den 
Rücken gelegt, und hält den Stock in den Händen. Dieses 
Blitt ist zart und geistreich radirt. H. 3 Z. 5 L., Br. 2 Z. 
7 . 
Bartsch und Claussin beschreiben folgende Abdrücke: 
I. Die Platte ist rechts, wo der Baumstamm ist, um 5 L. 
breiter. Sehr selten. 
II. Die Platte ist schmäler geworden, aber dabei fiel der 
Baum weg. Die Figur ist mehr überarbeitet, der Grund 
leicht gefärbt und der Rand schmutzig. (Bei Aretin 46.) 
III. Die Platte ist 2 Z. 5 L. breit, und die Hose unter der 
linken Hüfte mehr überarbeitet. 
294) (B. 175- C. 170.) Der Bettler mit der Gluthpfanne auf dem 
Schoosse an einer Mauer sitzend. Er wärmt sich die Hände, 
und Stock -und liorb liegen neben ihm auf dem Boden. lI. 
2' Z. 10 L., Br.17..9 L. 
Die ersten Abdrücke dieses leicht und sehr geistreich ra- 
dirten Blattes erkennt man an der Unregelmäßigkeit der 
Platte, deren Rand rauh ist. Sie sind rechts um Zwei Linien 
höher als links.  
Es gibt eine anonyme Copie von der Originalseite, dann 
zwei andere von Novelli und Vivares. 
295) (B. 174. C. 171.) Der auf einem Hügel" sitzende Bettler, im 
blassen Kopfe und mit kurzen gelsriiuselten Haaren, Ößv 
Physiognnmie nach dem Rembrandt ähnlich, nur ist das
        

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