Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777807
Rembrandt 
Välll 
Byn s 
Paul. 
517 
(B. 200. C. 197.) Ein nacktes Weib am Ufer des Flusses, 
wie es die Fiisse in das Wasser hält. Der Körper ist fast 
von vorn genommen, der mit einer Nachthnube bedeckte 
Iiupf nach links gedreht. Das Hemd liegt an ihrer rechten 
Seite. Links oben in der Ecke: Rembrandt f. 1658. H. 
Ö Z., Br. 5 Z. 11 L. 
216) 
277) (B. 202. C. 199.) Das Weib mit dem Pfeil (femine ä la 
fleche). Sie sitzt nackt auf dem mit Vorhängen umgebenen 
Bette und zeigt den Rücken. Den Pfeil hält sie mit der 
Rechten, das Hemd bemerkt man vorn an der Bettlade, und 
darunter lilest man mit Mühe: Rembrandt f. 1661. H. 7 Z. 
7 L., Br. tz. 7 L. 
I. Die ersten Abdrücke sind vonddcr bartigäeiä Platt; ger 
nuininen , frischer von Ton als ie gewöhn ic en. ame 
 und Jahrzahl sind sehr schwach gezeichnet, nach rechts 
hin sind einige ganz lichte Stellen. C. I. Suppl. 
ll. Der Name ist besser ausgedruckt, nur die Jahrzahl noch 
 schwach. Die lichten Stellen sind gedeckt. C. II. Suppl. 
273)  2051.63. 201.) Eind schlafendes Xveillznniiiclgt Äufflein Bette 
iegen emme nur: nrmant), wa rsc ein ic ntiope we_i 
man im Grunde die halbe Figur eines Satyr bemerkt: wie 
er sich mit der Rechten an das Bett lehnt, und mit der _an- 
deren den Vorhang luftet. An der Bettlehne steht: Pit. Diese 
Darstellung kommt nie unter dem Namen von Jupiter und 
Antiope vor, wie Nr. 218. H. 5 Zq Er: 4 Z.  
Bartsch beschreibt zwei, Claussin drei verschiedene Ab- 
drücke: 
I. Das Tuch, welches die Beine der Schlafenden bedeckt, 
geht nur bis gegen das Knie herauf. Die Platte ist un- 
regelmässig in der Form und rauh am Rande. Das Monm 
gmrnm fehlt. Von äusserster Seltenheit. G. I.  
U. Wenig unterschieden, nur ist das Zeichen Rt. an der 
Lehne. C. II. (Bei Aretin 5 fl. 10 lsr.) 
III. Das Tuch geht bis auf die Schenkel, die Platte ist regel- 
mässig beschnitten und der Rand polirt. B. lI. C. lIl. 
279) (B. 205. C. 202.) Die auf dem Bette liegende Negerin, vom 
 Bücken zu sehen, nach der Länge der Platte hin, wahr- 
scheinlich so genannt, weil das Ganze sehr dunkel gehalten 
ist. Links unten: Rembrandt 1658. 141.3 Z., Br. 5Z. 11 L- 
HertePs Copie ist von der Gegenseite. 
Der Sänger, stehend mit einem Blatte in den Händen, und 
gegenüber. rechts des Blattes ein Alter mit dem Stecke in 
der Linken bei einem Knaben, welcher vom Bücken zu 
sehen ist.  Eine andere Figur erscheint undeutlich, so wie 
überhaupt das Ganze nur sehr leicht slsizzirt ist. H. 4 Z, 
2 L", Br. 2 Z. 9 L. 
Dieses Blatt schreibt man nach Bartsch  gr. V. pag. 256 
Nr, 27 gewöhnlich dem C. Bega zu, obgleich es in der 3c- 
handlung an jenen Meister gar nicht erinnert. Auf diese!) 
Irrthum macht der Verfasser des Cataloges der Sammlung 
von J. P. Ceroni, welche 182? in Wien versteigert wurde, 
(Artaria et Camp.) aufmerksam. In dieser Sammlung war ein 
Abdruck, unbestreitbar ein eräter und vielleicht einziger, der 
rechts unten in der Ecke mit Kt.) bezeichnet ist. 
280)
        

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