Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777771
Rembrandt van 
Byn, 
Paul. 
265) 
264) 
II. Der obere Rand ist abgeschnitten , und links unten steht: 
Rembrandt f. 1646- Dieser Abdruck ist von sehr kräf- 
tigem Tone und von sammtartiger Schwärze, weil er 
noch von der bartigen Platte kommt. 
III. Die Platte ist links abgeschnitten, so gross, wie oben 
Nr. 262 angegeben. Der Name Ptembrandfs wurde her- 
ausgeschnitten. Die Abdrücke sind graulich und ohne 
"iraft. 
(B. 187. C. 184.) Der Mönch im Getreidfelde oder im Korn, 
wo eine unsittliche Handlung vorgeht. In Holland rubrieirt 
man dieses Blatt: Munnckje in t'riet, in Frankreich: le 
moiue dans le blÖ. H. t Z. 10 L., Br. 2 Z. 5 L. 
.Es gibt eine täuschende Copie, die man an der Linie er- 
kennt, die unten am Bande quer über läuft; wenn aber 
diese abgeschnitten ist, muss man rechts in der oberen und 
unteren Ecke Untersuchung anstellen. Bartsch kommt durch 
Fig. g zu Hiilfe.  
(B. 188. C. 185.) Der Eulenspiegel, ein Bauer mit der Eule 
auf der Schulter, auf dem Bauche liegend. Er bliist die 
Flöte, blickt aber der Hirtin, die rechts am Walde in seiner 
Nähe einen Blumenkranz macht, lüstern zwischen die Beine. 
In der Ivlitte unten: Rembrandt f. 16.12. H. 4 Z. 5 L., 
m. s z. 4 L. 
Bartsch" und tClaussin beschreiben von diesem seltenen 
Blatte folgende Abdrücke, letzterer bezeichnet sie aber 
genauer. 
I. iMan sieht oben, gegen die Mitte, einen Kopf zwischen 
den Biiumen neben dem Stabe des Schäfers. Der Theil 
des Felsens um den Hut der Schäferin herum, ist hell. 
Ohne Namen undÄJahrzahl, und von grösster Seltenheit. 
II. Die Partbie der Landschaft um den Hut der Schäferin 
ist sehr bebliittert, ohne Schrafiirungen. Unten ist Na- 
men und Jahrzahl. Sehr selten. 
III. Der bezeichnete landschaftliche Theil ist mit Schraffir- 
ungen versehen, und die Pflanzen links unten im Vor- 
grunde sind besser gezeichnet. Sehr selten. C. lII. 
(Bei Aretin 6  
IV, Der Kopf zwischen den Bäumen fehlt. Der Stamm des 
Baumes, so wie dessen Schlagschatten, sind viel dunkler. 
Der Schatten hinter der Schäferin, gegen den linken 
 Plattenraud, der in den vorhergehenden Abdriicken nur 
mit einer einfachen Schraffirung bewirkt ist, zeigt sich 
mit vielen Schraffirungen zugedeckt. Die Pflanzen unten 
sind von anderem Charakter. 
Von diesem Blatt gibt es wenigstens zwei Copien, die 
 eine ist von der Gegenseite und ohne Namen, die Thiere 
erscheinen links. Die zweite ist von Cumano. 
265) 
(B. 18g. C. 186.) Der am Fusse eines Baumes schlafende 
Alte (le vieillard endormi). Links vorn betaslet ein junger 
Mann ein Mädchen, im Grunde sieht man zwei liilhe. H. 
2 Z.11L., Br. 2 Z. 1 L. 
In den ersten, äusserst seltenenx Abdriiclsen dieses geist- 
reichen Blattes zeigt sich, dass die" Platte nicht des Bartßs 
beraubt war. Diese Abdrücke sind von glänzendem TYJHE- 
(Bei Arelin 15 fl. 30 lar.)
        

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