Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777665
211) 
212) 
Gegenüber bemerkt man am Fusse des Baumes den Kopf 
des Löwen. Unter dem Baumstamme liest man: Rembrandt 
f. 164a. 21.6 z. 1 L.,  4 z. 10 L. 
Bartsch und Claussin beschreiben zweierlei Abdrücke: 
I. Vor dem Namen Beinbrandfs, und mit mehreren Spuren 
der mit dem Barte belasteten Platte. Aeusserst selten. 
II. Mit dem Namen, und im älteren Drucke immer noch 
vmili einem an die Schwarzkunst erinnernden Tone. Im 
Verlaufe des Druckes verlor sich die Frische des Tons. 
(Bei Aretin 5  
(B. 104. G. 107.) Der hl. Hieronymus in einer reichen Land- 
schaft, links sitzend und im Buche lesend, welches er in 
beiden I-liinden hält. In Mitte des Blattes sieht man den 
Löwen vom Bücken. In der-Fernderscheint ein Dorf und 
ein XVassertall, links ist eine Baumgruppe und gegen die 
Mitte hin, ein  rosser Baumstamm. Diese Darstellunfi" er- 
innert viel an Aläbrecht Dürer, und was in derselben vollendet 
ist, verräth ausserordentlich viel Geschmack. Das Dorf ist 
äanih melilsteiä ausägefugritb, _auchb de? Iiopf des Heiligen äiem- 
ic vo en et, as e ri e a er ast nur umrissen, un an- 
gelegt. H. 9 Z. 7 L., Bä. 7 Z. -8 L. (Bei Aretin ein Ab- 
druck auf chines. Papier 16 fl. 12 kr.)  
I. In den ersten Abdriicken herrscht viel von jenem, an 
die schwarze Manier erinnernden 'l'une, besonders am 
Kopfe des Löwen. Sie sind glänzend, von sammtarti- 
ger Schwärze, und im Grunde unrein. 
II. Der Grund ist polirt, und je mehr Abdrücke gezogen 
wurden. desto mehr erscheint die Platte abgenutzt, und. 
vielleicht mit dem Schaben des Bartes beraubt. Letzte- 
rer enstand durch die Schneidnadel, mit welcher Reni- 
brandt die geätzte Platte vollendete. 
(B. 105. G. 108-) St. I-Iieronymusim Zimmer, dem Tische 
gegenüber ein Fenster. Unter dem Tische bemerkt man bei 
genauer lUntcrsuchung einen Llöwen ,Lun;l daher rnussbrlieser 
ami as St. Hieronmns e ten. in is ist' eine Wie e, 
ilile aber ganz im Duiikeln gteht. Unten im Rande: Rein- 
brandt F. 16-12- H. 5 Z. 7 L.. Iär. ÖSZh- S171. t  d 
Dieses Blatt ist in einer an ie c a ums erinnern C11 
Manier behandelt, undin zwei verschiedenen Abdriicken vor- 
handen, die Bartsch und Claussin bezeichnen. 
I, Des Theil des Fensters, welcher der rechten Seite des 
Iiupferstiches am nächsten steht, ist weniger oBIen, in- 
dem er zur Hälfte von einem Vorhang bedeckt ist, (ICI? 
in fast gerader Linie lierabhängt. Dieser. Abdruck 
ist gewöhnlich so schwarz, dass man den Lowen nicht 
unterscheiden kann. Sehr selten.   
II. Die Oelfnnng des Fensters ist grOSSCP, lnflfim de!" VPY- 
hang gegen unten ein wenig zuruckgezogen ist". und eine 
Biegung bildet. Je deutlicher man den Lowen unter- 
scheidet, desto mebr Abdrucke sind bereits gemacht 
worden. 
215) 
214) 
(B. 106. C. 109.) St Hieronymus in ßgtrachtuxzg vor dem 
Todtenlcopf kniend. Der liopf des Hefllgen, und fäst der 
ganze obere 'l'heil der Darstellung, 1st nur im Umrisse. 
Ohne Namen und Jahrzahl. H. ill- Z. 4 L., Br, 12 Z. 5 L, 
(ß- 107- C. 110.) St. Franz auf den Iinieen v0: einem zwi-
        

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