Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777654
VIII] 
Rembrandt 
Byn, 
Paul. 
l. Der Arlnstuhl, welcher rechts in der Ecke steht, ist fast 
weiss. im Unterrande gegen die rechte Seite sind mehre- 
re kleine Striche oder Nadelversuche. 
II. Der Stuhl ist in seiner Form durch eine doppelte Schraf- 
firunp; besser bestimmt und beschattet, so wie überhaupt 
das Ganze mehr überarbeitet. An mehreren Stellen ist 
der Bart nicht von der Platte genommen, und besonders 
an der oberen Seite des grossen Buches stark zu bemerken. 
Die Nadelversuche sind nicht mehr zu sehen. 
Diese Abdriicke sind sehr schön, und seltener als die 
ersten. Diejenigen, welche von der mit dem Schaber 
vom Barte gereinigten Platte kommen, sind von geringer 
Wirkung. (Bei Stengel I2  
 Es gibt auch eine Copie von derGegenseite, dqyfudten. 
bett rechts, wo ein Priester am Tische sitzt. Denuu 
hat dieses Blatt ebenfalls von der Gegenseite copirt. 
206) (B. Q6. C. gg.) St. Peter auf den Iinieen mit einem Schliissel 
in jeder Hand. Unten nach rechts: Itembrandtf. 16.15. Die- 
ses Blatt ist sehr leicht, und fast nur im Umrisse radirt. 
11.4  z. 4 L. 
  Die Abdrücke sind immer schwach, da das Scheidevvasser 
wenig durchgegrilTen hat. 
207) (B. 100". G. 105-) Der heil. Hieronymus, in Mitte des Blattes 
am Fusse eines Baumes sitzend, und- nach links gewendet, 
 zu seinen Fiissen der Löwe. Links unten im Schatten: Piem- 
hrandt f., in der rechten Ecke neben dem Todtenliopf; 1654, 
Dieses Blatt ist eines der vorzüglichsten des Meisters, sehr 
fleissig radirt. H. d.  15 Z." 4 L. (Bei Aretin 5  
Die betriigliche, gleichgrosse Copie kennt man an den 
vier Barthaaren der linken Seite des Löivenmauls, während 
im Originale sechs Haare zu sehen sind. 
308) (B. 101. C.  St. Hieronymus auf den Iinieen nach links, 
mit gefalteten Händen und vor ihm ein grosses offenes Buch. 
Rechts im Grunde erscheint der Löwe, unten steht: Rem- 
 hrandt f. 1632- Dieses Blatt ist sehr. leicht und geistreich 
behandelt. im Grunde hat aber das Scheidewasser nicht ge- 
 wirkt. Oben abgerundet. H. [4 Z. 1 L.. Br. 5 Z. 
Claussiu nennt im Supplement zweierlei Abdrücke: 
I. Der obere Bogen der Einfassung (Abrundung) ist rechts 
nicht vollendet. 
IL Der genannte Bogen ist auch rechts durch eine leichte 
Linie gebildet. Der Grund, welcher eine Grotte enthält, 
ist äusserst schwach. Oben an der VVölbung sind einige 
harte und störende Retouchen zu bemerken. Dieser Ab- 
druck ist nie so frisch, wie der obige. 
Es gibt eine gegenseitige Copie von diesem Blatte. 
209) (B. 102. C. 105.) St. Hieronymus auf den Iinieen nach 
 rechts, die beiden Hände gefaltet und erhoben, der Löwe 
hinter ihm. Links im Grunde steht ein 'l'rinkgeschirr auf 
dem geschlossenen Buche. Rechts nach oben liest man mit 
Mühe: Rembrandt f, 16511. oder 35. Vorzügliches Blatt. H. 
  
In der gegenseitigen Copie erscheint der Heilige nach 
links. Die eine ist mit W. B. bezeichnet, die andere: W- 
v. Vliet fec. 163g, eine dritte ist anonym. 
210) (B. 103. C. 106.) St. Hicruxiymus rechts am grossen Baume 
 sitzend, mit Augengliisern, und in ein Buch schreibend.
        

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