Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777641
Rembrandt van 
Ryn. 
Paul.  
501 
vorhergehenden 
ist. 
Abdrückenz halb 
beschattet, 
'h.1lb licht 
202) (B. 95. C. Q8.) St. Petrus und Johannes heilen den Lahmen, 
rechts die Pforte des Tempels, die aber eher jener eines Ge- 
fängnisses gleicht. Links ist ebenfalls Architektur und ein 
'I'hvr, durch welches man zwei Juden sieht. Das Ganze 
ist nur im Umrisse, und da der Kopf des heil. Petrus von 
sehr schönem Charakter ist, so muss man bedauern, dass 
der Meister diese Darstellung nicht vollendet, hat. H; 8 Z. 
 Br.6Z.5L. 
Brulliot (Dict. des monogrammes I. Nr. 2481.) sagt, er! 
habe in der Sammlung des H. Städel zu Frankfurt a. M. 
auch ein Blatt gefunden, welches die Heiligen Petrus und 
Paulus an der Pforte des Tempels vorstellt, und von Bartseh 
nicht gekannt sei; allein er beschreibt es nicht genauer, und 
so können wir demselben keine eigene Nummer ans-weisen. 
293) (B. 97. C. 100.) Die Merker des heil. Stephan, letzterer in 
lYlitte des Blattes knieend, und der grösste Theil der iihrigen 
Figuren ist links gruppirt. Ueber seinem liopfe schwingt 
ein Jude den Stein. Links unten: Rembrandt f. 1635. Die- 
ses Blatt ist mit Sorgfalt und auf glänzenden Effekt hinge- 
nrbeitet. H. 5 Z. Ö L., Br. 5 Z. 2 L. (Bei Weigel 5 Thlr.). 
 Es gibt eine anonyme gegenseitige Copie. H. 5 Z. 8 L., 
Br. 5 Z. 2 L.  
204) (B. 93. C. 10.1.) Die Taufe des Eunuchen der Königin Can- 
dace durch St. Philipp. Der Täufling hat sich im Vorgrunde 
auf das rechte Knie niedergelassen, hinter ihm ist der Mohr 
mit dessen Mantel und Haube, nach links hin sieht man 
einen Mann zu Pferde mit der Lanze, und im Grunde 
einen Wagen. Rechts unten: Rembrandt f. 1641. Fliich- 
tig i-adin. 1-1. 6 Z. o L., Br. 7 Z. u L. (Bei Aretin 
 ein schöner Abdruck [t  
i Claussin beschreibt zweierlei Abdrücke: 
I. Das Wasser, welches rechts im Grunde abfällt, ist fast 
ganz hell, der Grund schmutzig, und an mehreren Stellen 
 bemerkt man die Eindrücke des Bartes. Diese Abdrücke 
sind viel kräftiger, als die gewöhnlichen, aber sehr 
selten. 
II. Das Wasser ist mit Strichen überarbeitet, der Grund 
polirt. und die ganze Platte mit dem Schaber übergangen, 
was die Abdrücke im Vergleiche mit den ersten trocken 
und mager rndchtc. 
Die Copie dieses Blattes ist von der Gegenseite ge- 
nommen, ohne Namen. 
205) 
(11 99. C. 102.) Der Tod der heil. Jungfrau. _Die Heilige 
liegt sterbend auf dem Bette, dessen Gestelle mit Säulen gc- 
zieht ist. Ein Mann hiilt ihr ein Tuch nnterdie Nase, und 
der Arzt fühlt ihr den Puls. Links vorn liest ein Jude in 
einem grossem Buche, und der Iilagenden und Theilncli- 
menden sind viele. Auch eine Glurie von Engeln sieht 
man oben. Links imten: Rmnbrandt f. 1639. Dieses Blatt 
ist von einer für Rembrandt grossartigen Anordnung und 
vortrellliCh radirt. H- 14 Z- 8 11-, ohne den 7 L. grossen 
unteren Rand, Br. 11 Z. 8 L. (ßßl Sternberg ein sehr wohl 
erhaltener Druck Ö Tlzliz, bei Stengel 12 fl. 1  
Bartsch und Claussin beschreiben zweierlei Abdrücke:
        

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