Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Poyet, Bernard - Renesse, Daniel
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772497
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1777632
Rembrandt van 
Byn , 
100) 
ein Gebäude mit Säulen, nndlinlts unten steht: Rembrandt 
f. 1640.31? Sehr zart radirt. H. 4 Z. 8 L., Br. 5 Z. 10 L. 
Bei Aretin ein vorzüglicher Druck mit noch etwas Grat im 
Vorgrunde 5   
Die besseren Abdrücke sind jene, die gcvnacht wurden, 
ehe die Platte vom Gratc befreit war," was man besonders in 
den Schatten bemerkt. Die späteren sind schwach, da über- 
haupt das Scheidewasser wenig durehgegriilien hat. 'Es gibt 
auch Abdrücke Tauf, grauem Tonpapier.  
(B. 93.) Jchaiines der Täufer, mit vom Rumpfe getrenntem 
Haupte auf dem Boden liegend. Der Henker steckt das 
Schwert in die Scheide. Rechts im Grunde sieht man durch 
eine Oeffnung drei Figuren. Linlssunten das Zeichen. H . 
5 Z. 10 L., BnZtZ. 7L. 
Claussin zählt dieses Blatt unter die zweifelhafter: Blätter 
Rembrandfs (Pieces dout. Nr. 25). Er ziihlt mit Bartsch vier 
verschiedene Abdrücke: 
I. Das Gewand des Nachrichters ist nur in den Falten he- 
schattet, die Schärpe rückwärts nicht angedeutet, und 
das Loch im Hintergruude, um die Iibpfe der drei 
Figuren herum, erscheint licht. Links bemerkt man 
iiber der. Schiissel zwei Stufen einer Stiege. Aeussi-rst 
selten. i. 
II. Unterscheidet sich vom obigen Blatte nur dadurch, dass 
die Ende der Schärpe rückwärts hinabhiixigt, und dass 
die Platte mehr überarbeitet ist.  
III. Die Falten in der Kleidung des Scharfrichters sind an- 
ders gestaltet, das Loch im Hintergrunds istmit mehreren 
 sich kreuienclen Strichen bedeckt und dieibeiden Stufen 
, sind weggenommen.   
IV. Die Falten im Gewande des Scharfrichters sind wieder 
 eändert, und der ganze vurdere 'I'heil desselben ist mit 
gtrichen bedeckt, nur auf dem rechten Schenkel eine 
Liehtstelle gelassenÄ Die Mauer, woran die Kette mit 
dem Ringe Befestiget, und" wjelche in [den obigen Ab- 
 drücken unten licht ist, zeigt sich hier mit Strichen 
bedeckt.     'l  
201) 
(B. 94. G. 97.) St. Petrus und Johannes heilen an der Pforte 
des Tempels einen Lahmen, eine figurenreiche Cumposition. 
links weitläufige Architektur, rechts und in der Ferne eine 
Art Amphitheater mit einer Menge VOll-i. _Die beiden {Apostel 
gleichen wahren Bettlern. Unten am Steine, wb der Lahme 
sitzt: Rembrandt f.v 1659. 41-1. 6 Z. 3 L.  Br. 8 Z. 
Bartsch und Claussin beschreiben drei verschiedene Ab- 
drücke:    
I. Der Mlantel des heil. Petnis hat weniger Falten, lJlEfld 
diese sind schlecht geworfen. Aeusserst, srclten. ( in 
Exeniplarimit Spuren der nnreinen Platte im Grunxlv 
.12-15fl-)- v 
II. Die Iiöpfe sinil scliärFer qiiaraktleriäirt, die Falten besser 
geordnet, und die Belnegrinhtiger gezeichnet. 
(In der Swternbergfschyevn Auctiqln 22  4.5 Im, auf 
einer äpäterexiAuctiun in -Miinchen m kräftigem Drucke 
't  H" r d 11 fl. k  . 
m. hlmqnäiilif iääreifäfiääfniigi, nur iiagf im. rechli 
unten an? Schatten, wwflcher Fast die-ganze Breite dieses 
Theiles einnimmt, statt dass diese Seite in den beiden
        

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